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Frodok
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Arndt, Ernst Moritz: Reise durch Schweden. (german) V1. 11 Mar 2017

Ernst Moritz Arndt (26. Dezember 1769 in Groß Schoritz, damals Schweden – 29. Januar 1860 in Bonn, Preußen) war ein deutscher Schriftsteller und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. Er widmete sich hauptsächlich der Mobilisierung gegen die Besatzung Deutschlands durch Napoleon. Er gilt als einer der bedeutendsten Lyriker der Epoche der Freiheitskriege.

Ab Mai 1791 studierte er zunächst an der Universität Greifswald, die seit 1933 seinen Namen trägt, und später in Jena neben evangelischer Theologie, Geschichte, Erd- und Völkerkunde auch Sprachen und Naturwissenschaften. Nach der Kandidaten- und Hauslehrerzeit bei Ludwig Gotthard Kosegarten unternahm er 1798/99 eine Reise durch Österreich, Oberitalien, Frankreich, Belgien und einen Teil Deutschlands. Er schilderte seine Eindrücke in verschiedenen Reiseberichten.

Nach einem Schweden-Aufenthalt 1803/1804, erhielt er 1806 eine außerordentliche Professur an der philosophischen Fakultät in Greifswald. (nach Wikipedia)

Reise durch Schweden. Im Jahre 1804. Vier Bände. Berlin, bei G. A. Lange, 1806.

Spoiler:
Diese Waldlappen sind weit bessere Schützen, als die Fjälllappen, haben auch alle Gewehr, welches jenen nicht selten fehlt. Die Stahlbogen, die sie sonst zu führen pflegten, sind aus der Mode gekommen. Bei jener Jagd, die ihnen verboten ist, die sie aber nicht unterlassen, sondern ein Thier oft 15 und 20 Meilen verfolgen, bis sie es tödten, gebrauchen sie auf dem harten Schnee den Skid, worauf sie ausserordentlich schnell fortlaufen. Da dies ein gemeinschaftliches Wintergeräth der Lappen, Schweden und Norweger ist, die im höheren Norden wohnen, so will ich es kurz beschreiben.

Dieser Skid besteht aus einem leichten und dünnen Holze, welches man am liebsten von natürlich gebogenen und etwas gekrümmten Tannen nimmt, die zwergartig in den Fjällmorästen und hohen Felsen wachsen, weil es zugleich am härtesten und leichtesten ist. Der längste Skid wird gleich dem Schlitter eines Schlitten unter dem linken Fuße befestigt und ist gewöhnlich am Feuer mit Fett eingebrannt und gehärtet, um desto besser in dem scharfen Schnee auszuhalten; der kürzere wird unter dem rechten Fuß befestigt. Der erste ist 4, der andere 2 Ellen lang. Unter dem kleinen sitzt gewöhnlich ein Stück von einer Renhaut, das Rauhe auswärts. So braucht der Skiläufer diesen kurzen Skid, wenn er bergan klimmen muß, oder wenn er den zu schnellen und halsbrechenden Lauf hemmen will. Es soll unbeschreiblich seyn, mit welcher Geschwindigkeit und Behendigkeit der kleine Lapp und der große Normann und Jemte auf diesen Skiden über Felsen und Bergklüfte, bergauf und bergab sich schnellen; es soll oft fast ganz gleichgeflügelt mit dem Eislauf auf stählernen Schrittschuhen gehen.

Man gebraucht etwas Ähnliches für die Pferde, wenn der Schnee sehr tief ist. Bunde Brettchen, die sie hier Trygor, sonst Skarbogar nennen, werden ihnen unter die Füße gebunden. Diese sind ungefär zweimal so groß ab ein runder Teller und halten sie über der Oberfläche des Schnees. Ehe die Pferde auf solchen Trygor zu gehen gewohnt werden, stolpern sie oft, aber zuletzt schicken sie sich und gehen und ziehen leicht wie ein Hund über den Schnee hin.
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