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Frodok
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Paulding, James Kirke: Des Holländers Heerd (german) V1. 31 Dec 2025

James Kirke Paulding (22. August 1778 in Nine Partners, New York – 6. April 1860 in Hyde Park, New York) war ein amerikanischer Schriftsteller und US Secretary of the Navy.

1831 erschien mit „The Dutchman's Fireside;“ Pauldings bekanntestes Werk.

Des Holländers Heerd. Roman in zwei Teilen. Druck und Verlag von J. D. Sauerländer. Frankfurt am Main, 1838.

Spoiler:
Paulding entrollt uns in „The Dutchman's fireside“ oder „Des Holländers Herd“ ein äußerst anschauliches Bild von dem Land- und Stadtleben im Staate New-York um die Zeit der canadischen Kriege, wo noch die nordamerikanischen Colonien dem Scepter Großbritanniens unterworfen waren und englische Soldaten eine Hauptrolle spielten.

Dieser Roman darf ohne Widerrede als die beste von Paulding's belletristischen Schriften bezeichnet werden, sowohl wegen des kunstvollen und doch klaren und übersichtlichen Aufbaues desselben, als wegen der Mannichfaltigkeit und trefflichen Zeichnung der Charaktere. Die Handlung spielt an verschiedenen Orten, theils in der Stadt New-York, theils am Champlainsee, theils auf den am Hudson gelegenen Besitzungen der Familie Vancour, die ungefähr hundert englische Meilen von der Stadt Albany entfernt waren. Der Gründer dieser Familie, die aus drei Brüdern: Egbert, Dionysius und Ariel, bestand, war einer jener angesehenen holländischen Auswanderer gewesen, durch welche New-York zuerst bevölkert worden; er hatte nach einem thätigen, langen Leben seine ausgedehnten Ländereien unter seine drei Söhne vertheilt und auf dieselben strenge Sittenreinheit, Gastfreundschaft und andere lobenswerthe Eigenschaften vererbt.

Der jüngste Sohn Ariel lief zur Zeit, wo die Erzählung beginnt, bereits Gefahr, unter die alten Junggesellen gerechnet zu werden, er war sehr gesprächiger und beweglicher Natur, mischte sich mit den besten Absichten in alles, verdarb aber auch fast alles, was er anfaßte; seine beiden Brüder waren dagegen ernst und schweigsam. Dionysius war Wittwer und hatte keine eigenen Kinder, aber Sybrandt Westbrook, den einzigen Sohn einer entfernten Verwandten, adoptirt. Egbert, der älteste, welcher in der Miliz den Rang eines Obersten bekleidete, war so glücklich, ein braves Weib zu besitzen und eine liebenswürdige Tochter Catalina, die soeben in einer Pension zu New-York ihre Erziehung vollendet hatte.

Die drei Brüder lebten in seltener Harmonie; den Haupteinigungspunkt bildete Egbert's Besitzung. In einer Entfernung von 30-40 englischen Meilen hausten noch Indianerstämme, deren wildes, unbeständiges, rachsüchtiges Naturell ihre Freundschaft sehr precär, ihre Feindschaft aber furchtbar machte. Beweis hierfür sind unter andern der Mohawkhäuptling Paskingo und der Algonkinindianer, bekannt unter dem Namen Hans Pipe. Eine sehr charakteristische Figur ist der „Dominus“ Stettinius, ein grundehrlicher und tiefgelehrter Geistlicher, eine „wahre Säule“ der reformirten Kirche, der seine Studien auf der Universität zu Leyden gemacht hat. Dem „Dominus“, wie er allgemein genannt wurde, fehlte es nicht an Wissen, wohl aber an Geschmack und sogenannter Weltbildung; seine Manieren waren einfach, ja beinahe bäuerisch; obschon sonst ein wohlwollender Mann, mochte er doch kein Lachen, Scherzen und Spielen leiden, selbst nicht bei Kindern.

Nach mancher Richtung hin bildet der energische, thatkräftige Pflanzer Sir William Johnson, der einer altenglischen Adelsfamilie entstammte, aber seit Jahren mit dem Hinterwäldlerleben vertraut ist und bei den Indianern in hoher Achtung steht, einen geraden Gegensatz zu Dominus Stettinius. Sir Johnson hatte die Algonkinindianerin Sakia, deren Namen „Liebe“ bedeutet, geheirathet und mit ihr eine ganze Anzahl von Kindern erzeugt. Hohes Interesse erregt auch der Indianertödter Timotheus Wiesel, der seiner von den Wilden grausam dahingeschlachteten Familie wohl eine Hekatombe von Rothhäuten zum Sühnopfer gebracht hat.

Viel Humor entwickelt der Autor bei der Schilderung der englischen Soldaten und des Festes, welches der Statthalter von New-York am Geburtstage des Königs von England gab. Die Rolle des Helden und der Heldin des Romans spielen der junge Sybrandt Westbrook und Catalina, die schöne und edle Tochter Egbert Vancour's. Beide laufen nach vielfachen Widerwärtigkeiten glücklich in den Hafen der Ehe ein; Sir William Johnson aber just am Hochzeitstage dem jungen Ehemann noch das beachtenswerthe Wort zu: „Vergessen Sie nie, daß nur Thätigkeit und Zuversicht auf sich selbst das Glück des Mannes begründen und ihn bei seinen Mitbürgern geachtet und geehrt machen kann “.

Rudolf Doehn: Aus dem amerikanischen Dichterwald. S. 68-70. Leipzig, 1881.
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