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Frodok
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Heinse, Wilhelm: Anastasia und das Schachspiel. (german) V1; 22 Nov 2013

Johann Jakob Wilhelm Heinse, eigentlich Heintze, (15. Februar 1746 in Langewiesen, Thüringen — 22. Juni 1803 in Aschaffenburg) war ein deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar.

Nach dem Gymnasium in Arnstadt und Schleusingen, wechselte Heinse 1766 an die Universität Jena für das Fach Jura. Aber von Anfang an vernachlässigte er dieses Studium zugunsten seiner literarischen Interessen.
Durch die Fürsprache von Christoph Martin Wieland nahm ihn Johann Wilhelm Ludwig Gleim in seinen Halberstädter Dichterkreis auf.

Von den Brüdern Jacobi, dem Dichter Johann Georg und dem Philosophen Friedrich Heinrich Jacobi, wurde Heinse im April 1774 für die Redaktion ihrer Damenzeitschrift Iris engagiert. Als Mitarbeiter lernte er auch Minister Johann Wolfgang von Goethe kennen, den er sehr verehrte. Auch mit Friedrich Maximilian Klinger war er befreundet und schätzte dessen Theaterstück Sturm und Drang.

1776/1777 veröffentlichte Heinse im Deutschen Merkur seine Briefe über einige Gemälde der Düsseldorfer Galerie und erreichte damit seinen literarischen Durchbruch.

Ab Juli 1780 unternahm er eine dreijährige Italienreise. Heinse bestritt diese Reise, die ihn durch die Schweiz bis nach Südfrankreich führte, größtenteils zu Fuß. Später kam er, meist der Küste entlang, bis an den Golf von Neapel. Nur in Venedig, Florenz und Rom hielt Heinse sich längere Zeit auf.
In Rom lernte er den Maler Friedrich Müller kennen, der ihn mit der Kunst und der Geschichte der Stadt vertraut machte. Heinse verarbeitet seine Eindrücke in seinem bekanntesten Roman "Ardinghello und die glückseligen Inseln", den er 1787 veröffentlichte. Mit diesem Werk eröffnete er, 30 Jahre vor der Veröffentlichung von Goethes Italienischer Reise, deutschen Lesern einen neuen Blick auf Italien: der römischen Antike wurde die Renaissance als ebenbürtig gleichgestellt.

1786 bekam er eine Anstellung als Vorleser des Mainzer Erzbischofs, Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal. Er avancierte zum erzbischöflichen Bibliothekar, wurde Hofrats und später Professor. Auch Erthals Nachfolger, Reichsfreiherr Karl Theodor von Dalberg, ließ seine Privatbibliothek von Heinse verwalten. Die jahrelange enge Zusammenarbeit mit diesen Kirchenfürsten führte zur falschen Behauptung, Heinse sei konvertiert. 1792 wurde Mainz durch die französische Armee besetzt. Im folgenden Jahr flüchtete der kurfürstliche Hof nach Aschaffenburg, wo Heinse noch bis an sein Lebensende als Hofbibliothekar wirkte.

Im Sommer 1796 verbrachte Heinse einige Zeit in Kassel und Bad Driburg, zusammen mit Friedrich Hölderlin und Susette Gontard.
Noch heute hat Heinses Roman "Hildegard von Hohenthal" für die Musikgeschichte Bedeutung, da er eine Geschichte der italienischen Oper beinhaltet. (nach Wikipedia)

Anastasia und das Schachspiel. Roman, 1803. Verwendete Ausgabe: Sämmtliche Schriften. Zweite Auflage. Verlag von Emil Graul, Leipzig, 1857.

Zum Inhalt, siehe hier.

Quote:
Bravissimo! fiel hier der Gelehrte ein und fügte hinzu: Wir dürfen auch wohl eine Muse für das Schachspiel annehmen, die aus vielen Fällen in der Wirklichkeit wählt, verbindet und Neues hervorbringt.

Und der Hauptmann, welcher bei dem Lachen des Engländers mir gegenüber stand, und sein Mißfallen darüber in Mienen und Geberden zeigte, rief hier:
Anastasia, herbei, herbei! eilte fort und führte heran, indem wir uns umdrehten, ein Frauenzimmer in weißem Gewand mit zurückgeschlagenem Schleier, groß und hehr, obgleich noch fast kindlich an Jugend, mit blitzenden Augen aus einer schwarzen Wetterwolke von Locken, das reizende Modell zu einer Pallas; und doch schon Brüste und Hüften gewölbt, fast wie die Mediceische Venus. Eine wunderbare fremdschöne Gestalt.

Was wollen Sie? fragten lächelnd ihre Zauberlippen.

Mir war bei der plötzlichen Erscheinung, wie bei Sonnenaufgang; rückwärts sitzend am Ende des Saales bei dem Schachspiel hatt' ich ihre Ankunft nicht bemerkt.

Ja, ja, das ist sie, die Muse des Schachspiels, leibhaftig vor Aller Augen! sagte der Gelehrte.

O, haben Sie mich nicht zum Besten! antwortete sie mit einer etwas ungeschickten Wendung, als ob sie wieder zurück wollte, welches ihr einen neuen Reiz gab — Sie haben schon erklärt, daß das Schicksal uns versagt hat, es in diesem Spiele zu einigem Grade von Vollkommenheit zu bringen.

Es gibt Ausnahmen! versetzte er muthwillig; freilich selten. Desto besser für uns. War nicht auch Katharina von Medicis die Muse des Schachspiels ihrer Zeit? Sie beherrschte noch außerdem Frankreich und Europa, was sie durch das Schachspiel mag gelernt haben. Wer weiß, was Ihnen bevorsteht.
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