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Old 02-24-2016, 05:12 AM   #1230
skreutzer
Software Developer
skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.skreutzer considers 'yay' to be a thoroughly cromulent word.
 
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Originally Posted by Divingduck View Post
Ich entwickle zu Epubcheck mittlerweile allergische Reaktionen und Gelüste, die man besser nicht öffentlich schreibt. Vor allem, wenn göttergleichen Befürworter dieses wertvollen Tools die Hilfesuchenden alleine lassen, sobald dann die geprüften Wunderwerke bei den Leser für Ungemach sorgen
Gegen Epubcheck im Besonderen oder jede Art von Validator/Syntax-Checker im Allgemeinen? Ich meine, solche Werkzeuge sind auf der rein technischen Ebene nützliche Werkzeuge, um formale Aspekte wie Wohlgeformtheit und Gültigkeit zu prüfen. Sie sind nicht dazu da, jede Form von möglichen Fehlern zu finden, sondern, um möglichst sicherzustellen, dass auslesende Software die Datei im jeweiligen Format vernünftig einlesen kann. Es handelt sich also technisch um die Mindestanforderung, die an Dateiersteller gestellt wird, damit man nicht erst den kompletten Standard lernen muss, bevor man mit der Arbeit beginnen kann, stattdessen muss man sich nur um jene Fehler kümmern, die man konkret gemacht hat. Und der Standard ist am Ende dafür da, dass es Kompatibilität zwischen Geräten, Diensten und Software geben kann. Ohne einen solchen und dessen Einhaltung bleiben diese Bereiche (besonders das Web) bloß großen Firmen mit immensen Ressourcen vorbehalten, so aber kann da jedermann mitmischen.

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Originally Posted by Divingduck View Post
Meist mit anderen Tools als EpubCheck, da es damals nicht da war. Aber funktionierend für die Leser mit ihren Readern hier zu dem Zeitpunkt, an dem sie erstellt wurden
Ja, klar, das ist einfach ein historischer Fakt, hat schließlich auch etwas mit früher Pionierzeit der E-Books zu tun. Deshalb habe ich woanders auch von „Altlasten“ gesprochen, und bevor sich wieder jemand an diesem Begriff stößt, mag ich einwerfen, dass diese älteren Dateien auf das Umfeld von 2016 und später treffen, sodass man sich irgendwann die Frage stellen muss, ob und wie man die Pflege des Bestands handhaben möchte. Eine zulässige Antwort ist, dass es keine Pflege gibt, und fertig. Eine andere wäre, über die Zeit behutsam Formate zu migrieren, je nachdem, wie sich Freiwillige mit Zeit und ein organisatorisches Verfahren dafür finden. Und: was ist mit neuen Dateien, welche in Zukunft Schwierigkeiten bereiten können, die heute noch nicht abzusehen sind? Mit einer gewissen Einheitlichkeit würde man dann einfach das Risiko reduzieren, dass man später wieder aufwändig Hand anlegen muss.

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Originally Posted by Divingduck View Post
Wenn mir eine Version nicht gefällt, verändere ich die Kopie in meinem Sinn und mache daraus keinen medialen Akt. Manchmal informiere ich den Ersteller über das, was ich gefunden und verändert habe und überlasse ihm eine Kopie. Ich diskutiere das nicht. Es ist sein Werk, seine Leistung und vor allem seine Entscheidung, unabhängig davon, ob er sein Werk ändert oder nicht. Den Ersteller öffentlich zu bedrängen, nun ja, meins ist das nicht
Bei restriktiv lizenzierten Werken bleibt evtl. auch gar nichts anderes übrig. Bei gemeinfreien und frei lizenzierten Werken profitieren wir alle davon, wenn es eine Option gibt, mit welcher der individuelle Bearbeiter seine Anpassungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen kann, wenn er denn möchte.

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Originally Posted by doubleshuffle View Post
Nö, du versuchst nicht, die guten Sachen zu finden (tut das nicht sowieso jeder?). Du nervst die Leute, die die guten Sachen machen, weil sie dir nicht gut genug sind.
Ich frage mich, wie ich die guten Sachen besser oder weniger gute Sachen gut machen kann, aber in Bezug auf die Patricia Clark Memorial Library scheint das nahezu unmöglich. Ab und zu eigene oder fremde Werke hochzuladen, macht nichts besser, nur den Haufen ein bisschen größer. Kann genausogut ja auch woanders gehostet und aufgefunden werden. Die möglicherweise bessere Auffindbarkeit sagt ja auch nichts über die technische oder inhaltliche Qualität aus, sondern ist ein simpler Netzwerk-Konzentrationseffekt, der an anderen Stellen ebenfalls auftritt und auftreten kann.

Zusammengefasst: sind die deutschen Buchmacher gegen alles, was ich oben geschrieben habe? Wenn Einzelne sich von Unterstützung durch Software einen Nutzen versprechen, dann können wir auch gerne in kleinerer Runde weiterdiskutieren (bei Interesse z.B. einfach per PN Bescheid geben) und hier festhalten, dass in dieser Richtung auf absehbare Zeit ausdrücklich nichts passieren soll.

Last edited by skreutzer; 02-24-2016 at 06:31 AM.
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