Register Guidelines E-Books Search Today's Posts Mark Forums Read

Go Back   MobileRead Forums > E-Book Uploads - Patricia Clark Memorial Library > ePub Books

Notices

Reply
 
Thread Tools Search this Thread
Old 06-30-2013, 05:49 AM   #1
Frodok
Enthusiast
Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.Frodok ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
Frodok's Avatar
 
Posts: 583
Karma: 2105932
Join Date: Dec 2011
Location: Ratisbona; Germany
Device: Pocketbook IQ + 622; Sony PRS-505
Laube, Heinrich: Das junge Europa. (german) V1. 30 Jun 2013

Heinrich Rudolf Constanz Laube (18. September 1806 in Sprottau – 1. August 1884 in Wien) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Theaterleiter und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.

Im Juni 1832 geht Laube nach Leipzig, und Ende desselben Jahres bestellt man ihn als Redakteur der Zeitung für die elegante Welt. In dieser Zeitschrift artikuliert er immer öfter seine politische Meinung, u.a. auch seine Begeisterung für die Jungdeutschen. Im Sommer 1833 unternimmt er zusammen mit dem jungdeutschen Schriftsteller Karl Gutzkow eine Reise nach Italien, welche später in den Reiseskizzen thematisiert wird. Da sich Laube in dieser Zeit gerade in seinen Essays immer politischer äußert, beschließt im Frühjahr 1834 die sächsische Regierung Laubes Ausweisung aus Dresden. Mit dem neben Gutzkow als Wortführer des Jungen Deutschland geltenden Ludolf Wienbarg schließt Laube Freundschaft. Am 26. Juli wird er in Berlin verhaftet. Im September 1834 kommt es zur Anklage wegen burschenschaftlicher Umtriebe und Anstiftung zur Unzufriedenheit gegen den Deutschen Bund. Erst Ende April 1835 wird er aus der Untersuchungshaft entlassen. Als Aufenthaltsort wird Laube Naumburg zugewiesen und eine dauernde polizeiliche Überwachung angeordnet.

1836 heiratet Laube Iduna Hänel (geb. Buddeus, 1808-1880), die Witwe des Leipziger Medizinprofessors Albert Friedrich Hänel (1800-1833). Sie bringt einen Sohn, Albert Hänel, mit in die Ehe. Aus ihrer Verbindung mit Heinrich Laube geht der Sohn Hans Laube (1837-1863) hervor. Die Hochzeitsreise führt das Ehepaar nach Straßburg, wo Laube für den preußischen Innenminister Gustav Adolf von Rochow spioniert. Preußen interessiert sich sehr für den Straßburger Putsch von Louis Napoleon. Ende 1835 hatte Laube inkognito die Redaktion der Mitternachtzeitung übernommen, in der er während des Jahres 1836 anonym zahlreiche Beiträge publiziert.

Im Winter 1836/37 fällt das Berliner Kammergericht endlich das Urteil im Prozess gegen Laube: sieben Jahre Festungshaft. Nach einem Gnadengesuch und vehementer Fürsprache seiner Förderer wird die Strafe auf 18 Monate verkürzt. Als Ort des Strafvollzugs wird Laube auf Betreiben des liberalen Schriftstellers und Standesherrn Fürst Hermann von Pückler-Muskau das Schloss Muskau (Oberlausitz) zugewiesen, wo er sich völlig frei bewegen kann und mit dem in Muskau lebenden Komponisten und Schriftsteller Leopold Schefer viele Gespräche führt und gern auf die Jagd geht. (aus Wikipedia)

Näheres, siehe: Laube und Junges Deutschland

Das junge Europa. (3 Bände, 1833 bzw. 1837)
Dieser Zeitroman gilt als eines der wichtigsten Werke der literarischen Bewegung "Junges Deutschland" im Vormärz.

Teil I: Die Poeten (1833)
Anhand der Briefwechsel von 8 jungen Menschen wird ein polyperspektivisches Bild zu den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen der Zeit (1830) gegeben.

Teil II: Die Krieger (1837)
Berichtet über die Teilnahme von Valerius am Polnischen Freiheitskampf von 1830/31.

Teil III: Die Bürger (1837)
Die gescheiterten Hoffnungen der Julirevolution von 1830 in Paris und des Polnischen Aufstandes spiegeln sich in der Resignation und den Lebensschicksalen der Hauptfiguren wieder.

Quote:
Der Inquirent empfing mich ernstfreundlich und deutete mit der Hand seitwärts auf den Hintergrund des Zimmers. Eine Dame stand da, Gesichter, Gedanken stürzten übereinander in meinem Herzen, ich fand's: es war Kamilla, die ich in solcher Situation zu begrüßen hatte. Welch ein Gemisch von Empfindungen! Das vortreffliche Mädchen hatte in Grünschloß erfahren, was mir begegnet sei, hatte sich ohne weiteres selbständig, allein aufgemacht, war hierher gekommen, zu allen Herren und Behörden gelaufen, um für mich zu wirken, um zu mir zu dringen! Und sie weinte jetzt nicht, sie fragte stark und eifrig, worin sie helfen und nützen könne. O wieviel Rührendes, Überschwengliches liegt im starken, liebenden Herzen eines Weibes! Daß ich nicht ängstlich treu sei, wußte sie aus meinem früheren Wesen und Leben, daß ich es ihr nicht geblieben, wußte sie nur zu gut; aber sie ist ein wirklich liebendes, ein echtes, unverfälschtes Weib, sie kam dennoch, da ich im Unglücke war; im Glücke hätte sie mich niemals gestört: O du gute, herzensreiche Kamilla! Konstantie wohnt näher und hätte mit der geringsten Anstrengung große Mittel für mich in Bewegung zu setzen vermocht – hierbei drängt es mich, Dir meine Schicksale von dem Augenblicke an zu ergänzen, wo ich mit Joel in Krakau ankam, bis zu dem Augenblicke meiner Verhaftung. Ein Mensch, der unser Freund sein mußte, wenn er ein Herz besaß, wenigstens ein Freund in bezug auf die Russen, Slodczek, den wir vor den Toren Krakaus im Jammer fanden, den wir retteten und nährten, überantwortete uns dem Feinde, weil es ihm einen kleinen Vorteil brachte, weil er undankbar ist, wie es ein nicht seltener slawischer Zug mit sich bringt, weil er den Ausländer und den Juden keiner weiteren Rücksicht wert achtete. Zum Glück waren wir an reine Kosaken gekommen, und unser Weg ging nach dem südlichen Sibirien, weil er den Kosaken der wünschenswertere schien. Der Kosak ist gutmütig, und in den meisten Teilen Sibiriens verkehrt er gern, weil er es noch für ein Privatreich seiner Stämme ansieht; denn sie haben es in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts dem russischen Reiche unterworfen.
This work is in the Canadian public domain OR the copyright holder has given specific permission for distribution. It may still be under copyright in some countries. If you live outside Canada, check your country's copyright laws. If the book is under copyright in your country, do not download or redistribute this work.

To report a copyright violation you can contact us here.
Attached Thumbnails
Click image for larger version

Name:	LaubeJE.jpg
Views:	51
Size:	152.8 KB
ID:	107497  
Attached Files
File Type: epub Laube Heinrich_Das junge Europa.epub (699.7 KB, 261 views)

Last edited by Frodok; 06-30-2013 at 05:52 AM.
Frodok is offline   Reply With Quote
Reply

Thread Tools Search this Thread
Search this Thread:

Advanced Search

Forum Jump

Similar Threads
Thread Thread Starter Forum Replies Last Post
Other Non-Fiction Laube, Heinrich: Reise durch das Biedermeier. (german) V1. 7 Oct 2012 Frodok ePub Books 1 12-15-2013 11:58 PM
Short Fiction Clauren, H: Das Raubschloß. (german) V1. 29 Jun 2013 Frodok ePub Books 0 06-29-2013 02:07 PM
Other Fiction Kleist, Heinrich von: Das Käthchen von Heilbronn (german) v1.0 Jun 2010 Josch91 ePub Books 1 01-19-2013 06:15 AM
Other Fiction Kleist, Heinrich von: Das Käthchen von Heilbronn (german) v1.0 Jun 2010 Josch91 Kindle Books 0 06-17-2010 08:32 AM
Children Andersen, Hans Ch. - Das Häßliche junge Entlein - german v.1 - 11. Mai 2009 Insider ePub Books 0 05-11-2009 06:08 AM


All times are GMT -4. The time now is 11:16 PM.


MobileRead.com is a privately owned, operated and funded community.