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Frodok
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Fouqué, C. de la Motte: Das Heldenmädchen aus der Vendée. (german) V1. 5 Feb 2014

Caroline Philippine von Briest, besser bekannt als Caroline Philippine de la Motte Fouqué (7. Oktober 1775 in Berlin – 20. Juli 1831 auf Gut Nennhausen bei Rathenow) war eine deutsche Schriftstellerin der Romantik. (aus Wikipedia)

Näheres zur Autorin, siehe: Wikipedia

Das Heldenmädchen aus der Vendée. Roman, 1816.
Den historischen Hintergrund der tragischen Liebesgeschichte zwischen der „Amazone“ Elisabeth und „ihrem Prinzen“, bildet der royalistische Aufstand in der Vendée während der Französischen Revolution. In einem zweiten Handlungsstrang wird über die Ereignisse in Paris bis zum Sturz Robespierres berichtet.

Als Quellenmaterial wurden u. a. die Memoiren (erschienen 1814) der Madame de La Rochejaquelein verwendet.

Quote:
Sie hatte es wohl versucht aufzustehen und ihren Verfolgern zu entrinnen. Allein Bein und Schenkel, auf die des Pferdes Last gefallen war, schien gequetscht, und nur mit großer Mühe schleppte sie sich auf den Säbel gestützt einige Schritte vorwärts.

Schon hörte sie ganz deutlich Stimmen. Das Gebell des Hundes zog die Vorüberreitenden hieher. Einen Augenblick war sie versucht, Hut und Mantel eines todten Republikaners anzulegen, und mehr das Mitleid als die Rache ansprechend, hülflos am Wege sitzen zu bleiben. Doch verachtete sie, sich hinter schmutzigen Schein zu verkriechen, und eben so widerstand es ihr, mit dem Tode spielend, sich gleich den andern Leichen neben diesen am Boden hinzustrecken.

Jetzt bog der Reutertrupp um den Hügel, und des bleichen zusammengesunkenen Knabens ansichtig werdend, sagte der Führer desselben mit sanfter, feingebildeter Stimme: „Sogar Kinder treibt die wahnsinnige Gewalt des Vorurtheils gegen ihre Mitbürger!“ Er näherte sich Elisabeth: Lassen Sie sich's gefallen liebes Kind, bat er sie fast, mein Gefangener zu seyn. Sie und Alle die ihre Jugend so unnatürlich in den Streit hetzten, mögen das Geschick preisen, das Sie in keine rohere Hand warf. Elisabeth sahe scharf in das adeliche Gesicht des Redenden, verwandte Züge blitzten ihr entgegen. Sie richtete sich in die Höhe und den Säbel in den Boden stemmend, beide Hände darüber gefalten, sahe sie umher in den Kreis der Reuter, die sie umstellten; Ich kann mich nicht vertheidigen, erwiederte sie, Gott will es nicht! Sie mein Herr scheinen mir zu hochgeboren, um es vergessen zu können, daß einem französischen Edelmann der Tod von Soldatenhand niemals furchtbar war, und gewiß verleugnen Sie sich nicht in dem Maaße, um Sclavenketten, die ihre Milde mir allein zu bieten hat, solchem Tode vorzuziehen. Der Officier, ein Mann von weicher, stiller Mine, reichte ihr gerührt die Hand. Mein junger Freund, sagte er, Ihnen soll keine Gewalt gescheh'n, doch Weisheit dünkt es mir, Sie dem berauschenden Nebel trüber Eingebungen zu einreißen, deshalb ersuche ich Sie, mir jetzt zu folgen. Elisabeth umklammerte fest ihr Schwerdt, und flehend zu den Uebrigen gewandt, rief sie: den Tod! um Gotteswillen den Tod! Doch jener winkte, man hob sie, trotz ihrer Bitten, ihres Widerstrebens auf ein Pferd, und nahm sie in achtungsvolle, sorgsame Hut!
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