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Frodok
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Lafontaine, August: Die Familie Saint Julien. (german) V1. 5 May 2016

August Heinrich Julius Lafontaine (5. Oktober 1758 in Braunschweig — 20. April 1831 in Halle) war ein deutscher Schriftsteller.

Lafontaines Leben wird in Arno Schmidts Funkdialog "Quinctius Heymeran von Flaming – Eine Schuld wird beglichen" ausführlich beschrieben. Schmidt nimmt Lafontaine gegen dessen Kritiker engagiert in Schutz und billigt den frühen Werken, darunter auch "Die Familie Saint Julien" (Berlin, 1798), durchaus beachtliche literarische Qualitäten und Originalität zu. (nach Wikipedia)

Die Familie Saint Julien. Roman. 1798.

Lafontaine's zweiter Roman zur Französischen Revolution — über das Emigranten-Schicksal einer adeligen Familie.

Spoiler:
Kein Dichter darf mehr, so lange die Erde steht, einen Plan zu einem Trauerspiele erfinden; Ihr habt ihm diese Mühe erspart. Kein Zuschauer wird mehr ein Unglük für unwahrscheinlich erklären: denn die Begebenheiten Eurer verbannten Landsleute sind schreklicher. Vergebens haben Eure Dichter oft die Geschichte von sechs Jahrtausenden durchblättert, um einen Unglüklichen aufzufinden und mit dessen Geschicke die Quelle eurer Thränen zu öffnen. Fünf schrekliche Jahre geben ihnen tausend Mütter, die ihre Kinder auf der Erde suchen, tausend Söhne, Brüder, Schwestern, Eltern, Gatten, die einander nicht kennen, und eben darum einander hassen, tausend schrekliche Katastrophen, die man der Einbildungskraft nicht zugetrauet hätte. Crebillon muß künftig der menschliche heißen; wie aber Robespierre?

...

Ich lebte zu — Sarzy mag das Dorf heißen, wo ich so glüklich war; und mich will ich St. Julien nennen. Meine Frau, die ich mit jedem Tage zärtlicher lieben lernte, gebar mir drei Kinder. Das älteste war ein Mädchen, und hieß Anne; dann kam ein Sohn, und dann nach mehreren Jahren noch eine Tochter, die wir Adelaide nannten. Mein kleines Gut lag in einer reitzenden Gegend von Frankreich. Es fehlte an nichts, was den Aufenthalt da angenehm machen konnte; wir würden aber dennoch in Paris, wo ich ein einträgliches Amt hatte, geblieben seyn. wenn nicht die Sorge für Annens Glük uns zu dem Entschlusse gebracht hätte, auf dem Lande zu wohnen. Ich war einfach erzogen; aber ich lernte sehr bald einsehen, welche Gefahr der Aufenthalt in der ausschweifenden Hauptstadt für meine Kinder haben könnte. Anne war ein reitzendes Mädchen, fast so reitzend, wie ehedem ihre Mutter, und funfzehn Jahre alt. Wir kamen wenig in Gesellschaft, und die Beschäftigungen meines Amtes waren unbedeutend; daher lebte ich den größten Theil des Tages in den Armen meiner Familie.
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