Nun, da ich diese Diskussion selbst in die Richtung "Apple-Zensur" gedreht habe, möchte ich nochmal meine Meinung hierzu präzisieren.
Natürlich handelt es sich nicht um staatliche Zensur. Es handelt sich aber eindeutig um Bevormundung. Wer auf der Geräte-Plattform Apple (iPhone. Ipod Touch oder iPad) setzt, bleibt der Willkür und Bevormundung von iTunes ausgesetzt. Nur mit illegalen Hacks kann man an iTunes (den Gatekeeper) vorbei.
Apple will Geschäfte machen. Am liebsten würden sie natürlich alles verkaufen, was geht. Geht aber nicht. Apple muß sich dem puritanischen Druck der amerikanischen Öffentlichkeit beugen, sonst sind die Umsätze in den USA gefährdet. Erschreckend, daß man deshalb die amerikanischen Maßstäbe wieder mal international exportiert. Aber welchen Maßstab kann man international festlegen? Hmm, das wird schwierig. In vielen Ländern (vor allem im nahen Osten) sieht man das noch viel verklemmter als in den USA.
Zum Kinderschutz:
Ja, da sollte sich Apple mal etwas neues einfallen lassen. Denen ist sicherlich klar, das viele Kinder solange ihre Eltern nerven, bis diese den Shopzugang öffnen. Aber ist eine generelle Beschränkung des Angebotes der richtige Weg ? Kann man eine Altersfreigabe nicht anders etablieren ?
zur Freiheit:
Nun solange es noch Alternativen gibt, kann man ja auch auf Apple mit iTunes verzichten. Mein Anliegen hierzu: Der freie Markt muß erhalten bleiben. iTunes darf nicht den Markt bestimmen. Leider springen allerdings viele große Firmen auf den "iPad-Hype-Zug" auf. Da seh ich den Markt etwas gefährdet.
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