Mmmh, auch wenn ich die Einstellung von rem allgemein nicht teile, hat er natürlich nicht Unrecht.
In Deutschland erscheinen durchschnittlich 90.000 Neuerscheinungen. Pro Jahr. Aktuell erhältlich als eBooks sind irgendwas zwischen 15.000 und 20.000. Insgesamt. Das ist natürlich ein deutliches Missverhältnis.
Dazu noch häufig überzogene (Hardcover)Preise und DRM. So richtig überzeugend wirkt das nicht.
Von den auch von dir genannten löblichen Ausnahmen abgesehen, sind nicht nur die Verkäufe von eBooks marginal, sondern auch das Interesse des Gros der Verlage.
Allerdings darf man ja nicht übersehen, dass die Petition eben genau die Verlage unterstützen soll, die sich eben aktiv um eBooks bemühen. Sie macht also durchaus Sinn.
Wer sich nicht um eBooks schert, wird sich auch um eine gesenkte Mehrwertsteuer nicht scheren.
Wenn man in der Peition keinen Sinn sieht, unterstützt man zwangsläufig die Position der eBook-Verneiner.
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