Und schon wieder ist Sonntag...

Ich habe noch zwei "Nachlieferungen" und ein neues Buch, das ich heute Morgen beendet habe.
Die drei ??? und die gefährliche Erbschaft von William Arden war kein Hörspiel, sondern eine gekürzte Lesung des Buches, die man derzeit bei Audible im Abo hören kann. Da mir die Hörspiele ganz gut gefallen (auch wenn ich vermutlich viel zu alt dafür bin...), dachte ich, ich versuche es mal damit. Als Einschlafgeschichte hat es ganz gut funktioniert.

Es geht um das seltsame Testament eines reichen Mannes, der seinen Erben mehrere Rätsel aufgibt, bevor sie ihre Erbschaft antreten können. Die drei ??? haben den Auftrag, diese Rätsel zu lösen.
Ja, das war ein harmloser Kinderkrimi, aber als Gutenachtgeschichte wie gesagt durchaus geeignet.
3 Sterne für Buch und Sprecher
Außerdem habe ich zwei Bücher aus Preston und Childs Pendergast-Reihe beendet, die ich immer mal wieder hervorhole. Nach
Relic musste ich natürlich auch den zweiten Teil, nämlich
Reliquary noch einmal hören. Es gibt zwar ein paar Stand-alones in dieser Reihe, aber die meisten bilden zu zweit oder zu dritt eine Mini-Unterserie, um es mal so zu nennen.
Reliquary schließt die Geschichte um das Museumsmonster ab, das im ersten Band sein Unwesen treibt. Die Wendung, die die Geschichte hier nimmt, ist einigermaßen unerwartet und pikant, was zwei der etwas prominenteren Nebenfiguren aus
Relic angeht. Der Sprecher gefällt mir hier nicht so besonders, auch wenn Dick Hills Vortrag durchaus passabel daherkommt. Aber das geht wesentlich besser, wie spätere Bücher der Serie beweisen.
Womit wir auch schon bei
Fever Dream angekommen wären, dem 10. Band und Auftakt einer dreiteiligen Miniserie rund um Pendergasts Ehefrau Helen Esterhazy Pendergast, die jedoch nur zu Beginn mit ihrer Anwesenheit glänzen kann. Sie wird sehr bald von einem traurigen Schicksal ereilt, was der eigentliche Aufhänger der Geschichte ist, denn was zunächst aussieht wie ein tragischer Unfall, könnte durchaus auch Mord gewesen sein. Schließlich haben wir es hier mit einem Krimi zu tun, und das herauszufinden hat sich Special Agent Pendergast vorgenommen. Er ist nämlich alles andere als amused, und wenn er nicht amused ist, möchte man ihm nicht wirklich im Dunklen begegnen.
Auch wenn mir dieses Buch nicht ganz so gut gefallen hat wie
Relic, habe ich mich definitiv nicht gelangweilt. Die Schauplätze sind hier mal exotisch (wie beim Auftakt) oder altbekannt wie New York oder die Plantage der Pendergasts in den Südstaaten und die Sümpfe Louisianas. Ebenfalls sehr spannend fand ich die Suche nach einem verschollenen Bild des Malers John James Audubon, der vor allem für eine Tierporträts bekannt ist. Zum Personal gehören diesmal auch Lieutenant d'Agosta und Laura Hayward, die ich als Bereicherung empfand.
Das ungekürzte Hörbuch wurde diesmal von René Auberjonois gelesen, besser geht es kaum. Er ist meiner Meinung nach der bisher beste Sprecher für Pendergast, aber leider werden die neuesten Bücher aus bekanntem Grund von Jefferson Mays gelesen, aber auch nicht durchgängig.
Buch: 4 Sterne
Sprecher: 5 Sterne