Ein Klassiker der modernen politischer Philosophie:
Methodologischer Individualismus
Ein wissenschaftlicher Gegenstand wird durch die Zerlegung in seine einfachsten Ursachen und Elemente und deren Rekomposition erkannt. Dieses aus der Geometrie entlehnte Verfahren hat nach Hobbes eine universelle Gültigkeit und lässt sich ohne weiteres auf die politische Philosophie übertragen. Bezogen auf die politische Philosophie wird das Individuum als Element politisch verfasster Gemeinschaften identifiziert.
Natuzustand und Gleichheit
Wenn man nicht begreift, "(...) wie leicht es selbst dem Schwächsten ist, den Stärksten zu töten: so versteht man nicht, dass irgend jemand im Vertrauen auf seine Kraft sich von Natur über andere erheben kann. Die einander gleiches tun können, sind gleich; und die, die das Größte vermögen, nämlich zu töten, können auch gleiches tun. Deshalb sind alle Menschen von Natur einander gleich (...)"
Staat und Ungleichheit
Er konstatiert die Tendenz der Individuen, sich nicht eine beliebige Gemeinschaft auszusuchen um der Gemeinschaft willen, sondern eine, die ihm Vorteil verschafft. Der größte Vorteil ist die Aussicht, den nächsten Tag zu erleben. Erst die Beseitigung der Gleichheit durch den Staat erlaubt politische Vergemeinschaftung. "(...) Ungleichheit ist durch die bürgerlichen Gesetze eingeführt worden."
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