Hallöchen

Zur Abwechslung habe ich ein analoges Buch beendet, nämlich Susan Coopers
The Boggart. Diese Autorin ist vor allem durch ihre Serie
The Dark is Rising bekannt, die mir nach wie vor sehr gut gefällt. Bei einem Blick ins Bücherregal vor ein paar Wochen fiel mein Blick auf den Boggart, den ich vor gut 20 Jahren schon einmal gelesen hatte. Wie immer wusste ich nicht mehr viel von der Handlung

, aber die Geschichte hat Charme und ich beschloss, es nach all den Jahren wieder einmal damit zu versuchen.
Es geht um die kanadische Familie Volnik, die schottische Vorfahren hat und unerwartet ein Schloss in Schottland erbt. Sie fliegen also nach Schottland, um ihren neuen Besitz in Augenschein zu nehmen. Was sie nicht wissen ist, dass es im Schloss zwar nicht spukt, dass dort jedoch ein Boggart wohnt, ein Wesen aus der schottischen Mythologie, dem es gefällt, mit den Menschen Schabernack zu treiben. Als sie mit allen möglichen Erinnerungsstücken aus dem Schloss zurück nach Kanada reisen, haben sie ohne es zu wissen auch den Boggart im Gepäck.
Auf ca. 200 Seiten erzählt Susan Cooper diese Geschichte aus der Perspektive der Geschwister Emily und Jessup, die schließlich herausfinden, wer für all die seltsamen Dinge verantwortlich ist, die nach ihrer Rückkehr nach Kanada im Hause Volnik passieren. Ich mochte die beiden, und letztendlich fand ich es erfrischend, dass sie nicht gleich die ganze Welt retten mussten, sondern in diesem Fall nur den Boggart, der natürlich in seine Heimat zurückmusste. Ich habe auch noch den zweiten Band der Trilogie im Regal und habe Lust, auch diesen in naher Zukunft mal wieder zu lesen.
4 Wohlfühlsterne für dieses Buch