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Originally Posted by hamlok
The Secret of Secrets (Robert Langdon #6) von Dan Brown (Hörbuch, audible, 2025, Thriller, ***)
Wie schon angedeutet, kamen einem die Aspekte der Handlung immer wieder bekannt vor, nur auf noch mehr Seiten ausgebreitet (800 Seiten). Vielleicht hätte der Autor das starre Gerüst der Reihe lieber verlassen und es mit neuen Figuren probieren sollen, denn interessant schreiben kann Dan Brown.
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Schade, das Thema klingt nämlich richtig interessant. Ich werde mal schauen, ob unsere Bibliothek das hat, damit ich reinlesen kann.
Ich habe derzeit Lust auf kürzere Sachen beim Lesen (nicht beim Hören) und habe deshalb auf meinem Kindle geschaut, was ich noch so alles an Anthologien und Magazinen habe. Angefangen habe ich mit T
ake a Look at the Five and Ten von Connie Willis, das zuerst in Asimov's Science Fiction vom November/Dezember 2020 erschienen ist. Da es sich bei dieser Geschichte um eine Novelle handelt und es später noch einmal einzeln veröffentlicht wurde, zähle ich das mal ganz frech als Buch, zumal ich auch fast eine Woche zum Lesen gebraucht habe (derzeit immer nur abends im Bett eine halbe Stunde oder so...).
Wir haben es hier mit einer romantischen Komödie ganz im Stil von Connie Willis zu tun, für die ich derzeit in der Stimmung bin. Die Protagonistin Ori ist in den Augen ihrer Familie eine totale Versagerin, weil sie es nicht schafft, endlich einen festen Freund zu haben. Vor Weihnachten schleppt sie sich von einem grässlichen Familientreffen zum nächsten, immer in Angst, dass Großmutter Elving mal wieder endlos von ihrer Zeit bei Woolworth an Weihnachten 1960 erzählen wird. Diesmal lernt sie auf einem der Treffen aber einen Studenten kennen, der gerade an einem Forschungsprojekt über Traumata arbeitet und sehr interessiert an Großmutter Elvings Geschichten ist. Zusammen versuchen die beiden, die Ursache zu finden, warum sie immer wieder dieselben Dinge erzählt.
Das klingt alles nicht sehr aufregend, aber diese Weihnachtsgeschichte hat sehr viel Charme und hat für mich definitiv besser funktioniert als vor 5 Jahren, als ich sie zuerst gelesen habe.
4 Sterne
Die zweite Geschichte (ebenfalls aus der genannten Ausgabe von Asimov's) ist eine etwas längere Kurzgeschichte von Sam Schreiber,
Christmas at the Hilbert Astoria. In dieser Geschichte muss der Weihnachtsmann einen äußerst merkwürdigen Mord in einem noch merkwürdigeren Hotel aufklären, das aus unendlich vielen Zimmern besteht, von denen keines leer stehen darf. Die Aufklärung war dann mindestens so seltsam wie das gesamte Setting.
3.5 Sterne