Meine Weihnachtspause ist nun leider vorbei, aber sie war doch ziemlich ergiebig, was Hörbücher und Hörspiele angeht. Auf der Suche nach Lesestoff auf meinem Kindle (wovon es nach wie vor ausreichend gibt) hatte ich weiterhin Lust auf Kristin Kathryn Rusch und bin auf
Diving Into the Wreck, Teil 1 ihrer Diving-Serie gestoßen, das ich wohl vor undenklicher Zeit einmal für wenig oder gar kein Geld erstanden habe.

Ich finde es immer wieder erfreulich, unverhofft eine "Perle" zu entdecken, noch erfreulicher, wenn es günstig das Hörbuch zum Kindle-Buch gibt, das zudem von einer meiner Lieblingsprecherinnen (Jennifer Van Dyck) gelesen wird, die u. a. die Alex Benedict-Serie von Jack McDevitt liest, an die Ruschs Buch mich erinnert hat. Auch bei ihr geht es nämlich um Archäologie und Schatzsuche im Weltraum, genauer gesagt um die Suche nach möglichst antiken, verschollenen Raumschiffen. In diesem ersten Band geht es um ein sehr altes Schiff, das es eigentlich gar nicht geben darf und das außerdem mit einem traumatischen Kindheitserlebnis der Protagonistin in Zusammenhang zu stehen scheint.
Das war nun sicher keine hohe Literatur, aber das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werde wohl auf jeden Fall auch noch Teil hören.
4 Sterne
Und weil Weihnachten hier erst nach dem Dreikönigstag wirklich vorbei ist, habe ich zwischendurch noch einen Adventskalender der Drei ??? gehört, nämlich
Die drei ??? und der 5. Advent von André Minninger. Diesmal müssen die Detektive herausfinden, ob der Neffe von Tante Mathildas Freundin Lydia Candle tatsächlich vor fünf Jahren von einem Haifisch gefressen wurde und welches schreckliche Verbrechen am 5. Advent verübt werden soll. Die Sache mit dem Haifisch fand ich so schräg, dass ich allein schon deshalb bei der Stange bleiben musste, aber auch sonst hatte dieses Hörspiel Atmosphäre und hat Spaß gemacht.
Geschichte: 3 Sterne, Inszenierung 4 Sterne
Ich habe zwar wie erwähnt keine wirklichen Lesevorsätze für das neue Jahr gefasst, möchte aber die Onleihe mehr nutzen, nachdem die App auf meinem Ipad nun endlich wieder zufriedenstellend funktioniert und man nicht mehr den Eindruck hat, man hätte es mit einer Software aus dem Jahr 2000 zu tun. Ich habe also ein bisschen gestöbert und bin dabei auf Terry Pratchetts
Strata gestoßen, das ich in grauer Vorzeit zwar gelesen habe, an das ich mich aber nicht wirklich erinnern konnte. Einige der Ideen haben mich wirklich zum Schmunzeln gebracht und ich hätte gerne noch etwas mehr über die Planetenbauer und ihre Probleme gelesen. Im Wesentlichen geht es aber um die Entdeckung einer Scheibenwelt, die zwar (noch) nicht die Scheibenwelt ist, die wir von Pratchett kennen, auf der jedoch alle Arten von seltsamen und magischen Kreaturen ihr Unwesen treiben. Ein richtiger Plot bzw. roter Faden hat mir jedoch gefehlt, was mitunter auch der Fall bei Pratchetts späteren Romanen ist, hier aber noch ausgeprägter.
Gehört habe ich eine ungekürzte Lesung von Volker Niederfahrenhorst.
3 Sterne für die Geschichte, 4 Sterne für den Sprecher