Karl August Varnhagen von Ense (1785–1858) gehört zu den großen Zeugen der politischen, literarischen und gesellschaftlichen Kultur des 19. Jahrhunderts. Seine nachgelassenen Tagebücher dokumentieren über Jahrzehnte hinweg das intellektuelle Leben der Zeit – vom frühen 19. Jahrhundert über den Vormärz bis in die Nachwirkungen der Revolution von 1848/49. Besonders spannend: die Bände rund um die Revolution 1848, die er mit großer Sympathie kommentierte.
Hier kommen die 14 Bände seiner nachgelassenen Tagebücher, die die Jahre 1835 bis 1858 umfassen, dazu ein Orts-, Sach- und Personen-Register, das
H. H. Houben (1905) anfertigte. Alles in einem E-Book, rund 7.000 Seiten in der Druckfassung. Veröffentlicht ab den 1860er Jahren von der Nichte
Ludmilla Assing, die fortan steckbrieflich gesucht wurde und ins Ausland flüchtete. Varnhagen hatte zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens, bis hin zum Königshaus, offen und teilweise scharf kritisiert.
Wer die 14 bzw. 15 Einzelbände bevorzugt, für den habe ich sie auf meiner Website verlinkt. Dort gibt es weitere Erläuterungen. (
http://prosa1848.de)
Cover:
Ludwig Eduard Lütke: Das Königliche Museum in Berlin. In: L. E. L.: Ansichten von Berlin und Potsdam. 19 Lithographien. Berlin, E. H. Schröder, ca. 1850.
V2:
Alle 15 Bände optisch weitgehend vereinheitlicht, einige Fehler im Text beseitigt, Inhaltsverzeichnisse überarbeitet. In drei Bänden war die Schrift für griechische Zitate falsch eingebunden.
V1: 98 Downloads
This work is assumed to be in the Life+70 public domain OR the copyright holder has given specific permission for distribution. Copyright laws differ throughout the world, and it may still be under copyright in some countries. Before downloading, please check your country's copyright laws.
If the book is under copyright in your country, do not download or redistribute this work.
To report a copyright violation you can
contact us here.