Quote:
Originally Posted by hamlok
[B]
So, das war jetzt mal kurz, aber ich war die letzten Tage nicht so ganz gesund und muss mich wieder hinlegen. 
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Dann wünsche ich erst einmal gute Besserung!
Die letzte Woche im Januar war bei mir recht ergiebig. Ich habe zwei Rereads beendet,
The Dark is Rising von Susan Cooper und den letzten Teil von Robert J. Sawyers
WWW-Trilogie: Wonder. Ersteres ist ein alter Favorit, Coopers Serie habe ich nach Harry Potter entdeckt, allerdings gefällt mir vor allem dieser Band, der tief in der britischen Mythologie verwurzelt ist. Auch hier geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse bzw. zwischen Licht und Dunkelheit. Der Protagonist ist Will Stanton, der wie Harry Potter an seinem elften Geburtstag entdeckt, dass er etwas Besonderes ist, nämlich der letzte der Old Ones, die für das Gute kämpfen, und außerdem der siebte Sohn eines siebten Sohnes und deshalb auserkoren, die sechs Zeichen des Lichts nach Jahrhunderten zu vereinen. Ich habe noch ein Papierbuch im Regal, habe es aber diesmal als Ebook gelesen.
Wonder ist Teil 3 der oben erwähnten Trilogie und kein Stand-Alone, da in den drei Bänden eine fortlaufende Geschichte erzählt wird, die hier zu einem befriedigenden Ende kommt. Ich habe auch diesmal wieder die Hörbücher gehört, nachdem ich den ersten Teil ca. zur Hälfte als Papierbuch gelesen hatte. Die Sprecherriege beinhaltet einige der besten Sprecher im englischsprachigen Raum.
Wie schon vorige Woche erwähnt, konnte außerdem ich Doris Lessings
Das fünfte Kind beenden. Ich hatte ja schon angerissen, worum es darin geht, nämlich um Ben, das fünfte Kind, der so gar nicht in die heile Welt der glücklichen Familie passt, in die er hineingeboren wurde. Eines muss man der Autorin lassen, nämlich dass sie es auf etwas über 200 Seiten geschafft hat, die Figuren bemerkenswert dreidimensional auszuarbeiten, jedenfalls die Hauptpersonen, nämlich Ben und seine Mutter. Aber auch die Statisten drum herum kommen zumindest glaubwürdig herüber. Leider war das Buch dann doch nicht so wirklich meins, was nicht heißt, dass ich nichts jenseits von Friede, Freude, Eierkuchen lesen möchte. Aber diese systematisch schnörkellos dargestellte Zerrüttung einer Familie lässt mich letztendlich doch nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen. Das Buch darf dann irgendwann vermutlich ausziehen.
3 Sterne