Stephen King-Challenge
The Dead Zone - Kindle, Thriller/Horror *****
The Dead Zone war eines der ersten Bücher von King, die ich nach
Friedhof der Kuscheltiere gelesen habe. Ich weiß nicht, ob man es überhaupt als Horror bezeichnen sollte, eigentlich eher als Thriller mit übernatürlichen Elementen. Es gehört in den Castle Rock-Zyklus, auch wenn es nur zum Teil in dieser fiktiven Kleinstadt in Maine spielt, die Schauplatz von mehreren von Kings Büchern ist.
Es geht darin um John Smith, einen jungen Lehrer, der nach einem Autounfall ins Koma fällt, aus dem er erst ein paar Jahre später erwacht. Von seinem bisherigen Leben ist nichts mehr übrig - seine Freundin hat einen anderen geheiratet, seine Mutter ist in einen religiösen Wahn verfallen und einen Job hat er natürlich auch nicht mehr. Die größte Veränderung besteht jedoch darin, dass er nun in die Zukunft sehen kann.
Es war interessant, dieses Buch nach so vielen Jahren wieder einmal zu lesen. Meine Erinnerung an die Handlung bestand zum großen Teil aus der wirklich guten Verfilmung von David Cronenberg von 1983, die ich mehr als einmal gesehen habe. Der Film konzentriert sich mehr auf die Thrillerelemente wie den Mord in Castle Rock und den Aufstieg von Greg Stillson zum US-Präsidenten. Im Buch haben wir wie immer mehr Charakterentwicklung, weniger Action, was mir aber gut gefällt.
Auf Youtube gibt es eine ganze Reihe Videos von Lesungen und Interviews von Stephen King, von denen ich im letzten Jahr so einige angeschaut habe. Was mir dabei in Bezug auf
The Dead Zone in Erinnerung geblieben ist, ist wie Stephen King gesagt hat, wenn er doch nur damals gewusst hätte, dass er Donald Trump voraussieht. Ich kann nur sagen, der Vergleich mit Greg Stillson hat was.
The Dead Zone gehört für mich nach wie vor zum Besten, das King geschrieben hat.