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Old 04-01-2009, 07:50 PM   #55
K-Thom
The one and only
K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
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Netseeker,
1. Wenn du es schaffst, die deutsche Gerichtsbarkeit davon zu überzeugen, die Urheberrechtsfrage doch nicht weiter zu erörtern, weil es im Iran ja keines gebe, schenke ich dir einen eReader in A4 mit Farbdisplay
Im Iran würde es diesen Thread nicht geben. Nur bezweifle ich, dass der Zensurrat wiederum all die Bücher zulassen würde, die als eBooks erscheinen - und sich die iranischen Gerichte nicht mit dem Urheberrecht sondern mit den Themen beschäftigen würden. Und Lesern, die versuchen, sich eBooks mit gewissen Themen zu besorgen ...
2. Wie leben denn Autoren? Ich kannte einen persönlich, der mit Mitte 50 an seinem Alkoholkonsum gestorben ist, ein anderer muss wie blöde tippen, um davon leben zu können, ein anderer wohnt mit 41 noch bei seinen Eltern, weil er vom Schreiben alleine nicht leben könnte und ein weiterer ist Handelsvertreter, der nebenher Western schreibt.
Keiner von denen führt auch nur ansatzweise das Leben dieser Autorin. Jeder von ihnen hat eine andere Auffasung darüber, welchen "Wert" seine Romane haben und welche Rechte er dabei gewahrt wissen möchte. Das ist so unterschiedlich wie bei allen Menschen in allen Berufsgruppen in allen Ländern ...
3. Die Autorin ist/war Iranerin, hat ein Buch mit Erzählungen über Teheran geschrieben, das nun im Iran erscheint. Was meinst du, wie ihre Reaktion ausgefallen wäre, wenn das Buch ohne Nutzungsrechte in den USA in einer Millionenauflage erschienen und dann noch groß verfilmt worden wäre ...?
Das ist hier ein Fall, wie eine Autorin auf einen ganz bestimmten Umstand reagiert hat, der vor allem persönlich geprägt ist. Rückschlüsse auf die Einstellung anderer Autoren lassen sich hieraus nicht wirklich ziehen.
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