Das deutsche xte Infanterie-Regiment hatte in der Stellung auf und um die Ludowka-Höhe herum ein österreichisches abgelöst, das auf diesem wenig angenehmen Posten vierzehn Tage wacker ausgehalten hatte und nun in Reserve gehen sollte.
Der dritte Zug der neunten Kompagnie war nach anstrengendem Marsch, besser nach einer überaus mühseligen Kletterpartie in das kleine Quertal gelangt, in dem sich der zu besetzende Schützengraben von Nord nach Süd hinzog. Der Russe lag dieser Stellung in etwa vierhundert Meter Entfernung in einem zurückspringenden Winkel auf den Höhen im Osten gegenüber.
Die österreichische Kompagnie rückte jetzt ab. Und ihr Führer sagte noch zuletzt zu dem blutjungen, deutschen Leutnant, indem er ihm kräftig die Hand schüttelte:
„Herr Kam’rad, dieser Posten ist wenig angenehm, wie Sie bald merken werden. Erfolgt von beiden Flanken ein Angriff, so laufen Sie in dieser vorgeschobenen Stellung Gefahr, abschnitten zu werden. – Servus, Kam’rad – alles Gute!“
Walther Kabel schreibt hier unter dem Pseudonym W. Belka Abenteuergeschichten von Auswanderern und Verschollenen, die sich an junge Erwachsene wenden.
Text und Cover stammen von der
Walther-Kabel-Seite, vielen Dank nach dort.
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