Hunters of the Red Moon von Marion Zimmer Bradley und Paul Zimmer ist klassische 1970er S/F-Abenteuerlektüre mit genug Philosophie und anderen nachdenkenswerten Sprenklern, dass die Geschichte mehr ist als reine Pulp Fiction. Der Anfang ist ein wenig schleppend, das Ende für meinen Geschmack einen Tick zu glatt, und das Ganze verwendet ein paar Clichés mehr als unbedingt notwendig und wird dadurch zu vorhersehbar, aber das ist auch schon alles, was ich an dieser Erzählung kritisieren würde.
Und ehrlich, für eine relativ kurze, knackige Abenteuererzählung hält sich die Geschichte recht gut. Die Hauptcharaktere sind ausreichend komplex und vielschichtig, dass ihre Interaktionen bis zum Ende nicht langweilen und man gern auch noch etwas mehr von ihnen erfahren hätte, und die Gegenspieler sind trotz ihrer Andersartigkeit ebenfalls wohltuend mehrdimensional. Trotz einiger anfänglicher Längen ist die Geschichte spannend und unterhaltsam bis zum Schluss und bekommt daher von mir eine Leseempfehlung.
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