Elisabeth Tova Bailey: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen (Sachbuch, Biografie, 4*)
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Durch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen.
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piper
Ein ganz bemerkenswertes kleines Buch, was ich zunächst für einen fiktionalen Text gehalten habe, entpuppte sich als Mischung zwischen Biografie und Sachtext über Schnecken. Die Autorin selber ans Bett gefesselt beginnt zunächst ihre Beobachtungen wiederzugeben, erforscht wissenschaftliche Hintergründe und steuert auch literarische Zitate zu Schnecken bei.
Mir hatte das gut gefallen, habe das Buch über längere Zeit in kleinen Häppchen gelesen.
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