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Old 05-14-2016, 02:46 PM   #171
Marrella
Cambrian crab
Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
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Originally Posted by hamlok
Ich glaube damit kann sich (hoffentlich) kein Mädchen mehr identifizieren. Dabei muss man etwas berücksichtigen, dass diese Geschichte bereits 1942 erschienen ist. Auf der anderen Seite hat die Autorin mit George (Georgina) eine gegensätzliche Figur geschaffen, die sich mit dieser Rolle nicht abfinden möchte, aber dabei allzu verbissen wirkt. Man würde das heute anders schreiben. Der Stil der Autorin ist einfach und flüssig zu lesen, vieles hätte nach meinen Geschmack noch etwas detaillierter beschrieben werden können und auch sollen.
Ja, das ist leider häufiger der Fall bei Büchern aus dieser Zeit (und vorher). Ich verbuche das auch unter "Zeitgeist". War nun mal so. Wenn man die Bücher deshalb nicht mehr lesen mag, dann soll man es auch nicht tun, aber ich werde bestimmt demnächst mal wieder ein Buch von Enid Blyton lesen.

Ich habe heute etwas Schottisches zu bieten:

Iain Banks: The Crow Road

Quote:
"It was the day my grandmother exploded. I sat in the crematorium, listening to my Uncle Hamish quietly snoring in harmony to Bach's Mass in B Minor, and I reflected that it always seemed to be death that drew me back to Gallanach."
So lautet der erste Absatz in Iain Banks' Roman The Crow Road. Den ersten Satz fand ich so genial, dass ich mir sagte, dieses Buch musst du unbedingt lesen. Die Straße der Krähen, das ist die Straße, die man entlang geht, wenn man stirbt, erfährt der Leser im Verlauf der Geschichte. Und so beginnt diese auch mit einer Beerdigung, und es ist nicht die letzte.

Erzählt wird die Geschichte von Prentice McHoan, dem Enkel der explodierten Großmutter, der zur Beerdigung aus Glasgow in sein Heimatdorf Gallanach an der schottischen Westküste zurückgekehrt ist. Während seines Aufenthalts dort erfährt der Leser einiges über die Familie McHoan, vor allem über Prentices Lieblingsonkel Rory, der acht Jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Prentice findet einige Papiere und Disketten (das Buch ist 1992 erstmalig erschienen) aus Rorys Besitz und beschließt, dessen Verschwinden auf den Grund zu gehen.

Außer dem ersten Satz haben mir vor allem das Setting dieses Romans und die skurrilen Figuren gefallen. Seit ich vor zwei Jahren Banks' Roman "Whit" gelesen habe, hatte ich Lust auf weitere Bücher dieses Autors. The Crow Road fand ich zwar nicht ganz so schräg wie Whit, aber es hat durchaus seine Momente. Die abrupten Zeitsprünge waren eine ziemliche Herausforderung, da ich das Hörbuch gehört habe, statt das Ebook zu lesen, und ich denke, ich werde irgendwann einen zweiten Anlauf nehmen, um die Details zu erfassen, die ich diesmal vielleicht verpasst habe. Das Hörbuch hat jedoch großen Spaß gemacht. Peter Kenny hat für meinen Geschmack zwar einen Tick zu schnell gelesen, aber sein schottischer Akzent und seine Gewandtheit als Hörbuch-Sprecher hat dies aufgewogen. Wie gesagt, ein zweiter Durchgang ist bereits geplant.

Buch: 4 Sterne
Sprecher (Peter Kenny): 4 Sterne
Challenge: GB (Schottland)
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