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Old 02-11-2016, 12:39 PM   #59
Marrella
Cambrian crab
Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.Marrella ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
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Arthur Machen: The Great God Pan

Arthur Machen war ein Zeitgenosse von H. G. Wells und ein früher Vertreter des Horror-Genres, der seine Geschichten Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlicht hat. Die Erzählung The Great God Pan ist wohl sein bekanntestes Werk.

Den Anfang fand ich recht interessant: Ein Arzt führt eine Gehirnoperation an einem jungen Mädchen aus, die ihr dazu verhelfen soll, die Geisterwelt zu erleben, die seiner Aussage nach überall um uns herum ist. Das Experiment misslingt und das Mädchen verliert den Verstand. Danach wurde die Geschichte für meine Begriffe sehr wirr und es fiel mir schwer, den Ereignissen zu folgen.

Ich glaube langsam, klassische Horror-Geschichten sind nicht wirklich mein Fall. Genauso wenig wie für Algernon Blackwood kann ich mich für Arthur Machen begeistern. Mir fehlt einfach die Spannung. Für die damalige Zeit waren diese Geschichten vielleicht sensationell, nach heutigem Standard erwarte ich irgendwie ein bisschen mehr. Nein, es muss kein Blut spritzen, das ist überhaupt nicht nötig. Subtilen, psychologischen Horror finde ich viel spannender und gruseliger, wobei ich zugeben muss, dass ich die Bücher, bei denen ich mich tatsächlich gegruselt habe, an einer Hand abzählen kann. Gehört habe ich eine Librivox-Lesung, die zu den besseren zählt, die man dort finden kann. Am Sprecher lag es in diesem Fall nicht, dass ich dem Buch nicht allzu viel abgewinnen konnte.

Buch: 2 Sterne
Sprecher (Ethan Rampton): 3 Sterne
Challenge: GB (Klassiker)


Dan Simmons: A Winter Haunting

Die dunkle Jahreszeit ist noch nicht vorbei, sodass ich mich gleich (ich bin unverbesserlich) an die nächste Horror-Geschichte gemacht habe. Dan Simmons, der vor allem durch die Hyperion-Gesänge bekannt geworden ist, hat auch einige Horror-Romane verfasst, von denen ich im letzten Jahr einen gelesen habe, der mir sehr gut gefallen hat. A Winter Haunting ist eine eher konventionelle Geschichte mit Zutaten, wie man sie auch im britischen Horror-Genre findet. Da gibt es ein einsames Bauernhaus, in dem es spukt, und eine Meute schwarzer Hunde, die den Protagonisten verfolgen. Außerdem spukt es in seinem Windows-PC, genauer gesagt in seinem E-Mail-Programm, das ihn des öfteren mit der freudigen Nachricht "You've got mail" begrüßt. Ja, man kommt sich vor wie in einem historischen Roman, die jüngeren unter uns werden sich kaum an AOL erinnern. So kam man "damals" ins Internet, obwohl ich diesen Dienst persönlich nie genutzt habe.

Ich fand die Geschichte um den selbstzerstörerischen Professor, der ins Haus seiner Jugend zurückkehrt, um dort einen Roman zu schreiben, nicht schlecht, allerdings auch nicht so gelungen wie Hyperion oder Song of Kali. Bronson Pinchot, den ich immer wieder gerne höre, hat jedoch dafür gesorgt, dass bei diesem Hörbuch keine wirkliche Langeweile aufkam.

Buch: 3 Sterne
Sprecher (Bronson Pinchot): 4 Sterne
Challenge: Nationen (USA)


Antonia Honeywell: The Time Being

Diese Kurzgeschichte ist die Vorgeschichte zu Antonia Honeywells erstem Roman, The Ship, einer Dystopie, wie sie anscheinend immer noch gefragt sind. Es geht um die elfjährige Lalla, die in London lebt, aber in einem London, wie wir es nicht kennen. Der Autorin ging es in dieser Geschichte wohl vor allem darum, eine "Atmosphäre" zu schaffen, was ihr relativ gut gelungen ist. Es passiert nicht wirklich viel, aber dafür, dass das Hörbuch nur eine halbe Stunde lang ist, bekommt man eine recht gute Vorstellung von der Welt, in der Lalla lebt.

Ich weiß noch nicht, ob es mir gut genug gefallen hat, um den eigentlichen Roman zu lesen, aber dieser Ansatz hat durchaus Potenzial.

Geschichte: 3 Sterne
Sprecher (Melody Grove): 4 Sterne
Challenge: GB (London)
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