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Originally Posted by Marrella
Letztere sehe ich natürlich auch gerne.  Baxter hat einen Hang zu "epischen" Längen, das wusste ich eigentlich, bevor ich mich auf dieses Buch eingelassen habe. Aber hier war es teilweise doch etwas viel des Guten. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass ich seine Mammut-Serie nicht lesen werde, ich fürchte, dass die sich sehr ähnlich liest.
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Ich habe selber auch schon 3 Baxter gelesen, die mir alle gut gefallen haben. Evolution missfällt mir ja auch keineswegs, aber mir fehlt vielleicht auch ein bisschen eine zentrale Geschichte und Protagonisten, die überleben.
So, ich habe noch 2 Rezensionen nachzuliefern:
Michael Ridpath: Fluch (Fire & Ice 1) (Krimi) ****
In Reykjavík (Island) wird der Wissenschaftler Agnar Haraldsson ermordet aufgefunden, dieser beschäftigte sich vor seinem Ableben mit einer verschollenen Saga, die Tolkien unmittelbar zum "Herrn der Ringe" inspiriert haben soll. Hat das Verbrechen etwas damit zu tun?
Eigentlich ein konventioneller Krimi, der aber seinen besonderen Reiz aus der isländischen Sagenwelt und dem Schaffen Tolkiens bezieht, aber auch sonst interessante Figuren und mit Island eine wunderbare Kulisse bietet.
Der Autor ist bekannt für seine Wirtschaftskrimis, die mich thematisch eigentlich nicht so interessieren, hat aber auch diese isländische Krimireihe um den Ermittler Magnus Johnson bereits fortgesetzt. Den 2. Teil werde ich mir vielleicht auch noch anschauen.
Dank an Marrella für den Tipp!
(Lebensjahr-Challenge ->2010, Papierbuch-Challenge)
Anne Rice: Interview mit einem Vampir (Fantasy) ****
Diese Geschichte habe ich etwa vor 20 Jahren zuletzt gelesen und mit ihr einige andere Werke der Autorin. Für mich immer noch eine der besten Vampirgeschichten, auch wenn das Thema für mich selber doch sehr an Faszination verloren hat. Anne Rice schreibt aber nicht nur eine spannende Horrorgeschichte, sondern wirft dabei auch viele Fragen rund um das Thema Leben und Unsterblichkeit auf. Auch wenn es hier Beziehungen der Vampire untereinander gibt, bleiben sie doch mehr oder weniger Monster, sind also noch nicht die romantisch verklärten Figuren späterer Werke.
Ich habe es als gekürztes Hörbuch gehört, David Nathan macht das professionell wie immer, seine Stimme passt dabei hervorragend zum melancholischen Grundton der Geschichte.
Damit habe ich dann auch endlich ein Buch aus den Siebzigern für meine Challenge geschafft.
(Lebensjahr-Challenge -> 1976)