Nun habe ich es endlich geschafft!
Stephen Leather: Der Wert des Blutes (Thriller, Urban Fantasy) **
Das ist eigentlich ein Urban Fantasy Roman, der zumindest in Deutschland mit dem Etikett Kriminalroman versehen wurde. Der Polizei-Psychologe Jamie Beaverbrook wird immer dann gerufen, wenn es um die schnelle Beurteilung von auffälligen Menschen oder Verdächtigen geht. Eine junge Frau wird blutverschmiert über der Leiche eines Mannes gefunden. Schnell wird klar, dass es sich bei der potentiellen Mörderin nicht um einen gewöhnlichen Menschen handelt. Gibt es Vampire in Los Angeles? Die Ausstrahlung dieser Frau ist auf unseren Psychologen so stark, dass die Dinge den erwarteten Verlauf nehmen.
Nicht nur, dass der Roman völlig erwartungsgemäß vor sich hin plätschert, kleine Ausnahme ist das Ende, nervt der Autor mit einem Protagonisten, der ständig über sein eigenes Altern lamentiert. Man sollte dabei erwähnen die Figur ist Mitte Dreißig, jammert aber darüber als wenn er viel älter wäre. Das sollte wohl das Thema Unsterblichkeit unterstreichen. Obwohl der Autor eigentlich schreiben kann, darum noch 2 Sterne, waren seine Gedankengänge für mich nicht sonderlich interessant und ich kann das Buch weder empfehlen noch es irgendwann erneut hören.
Erwähnen möchte ich aber, dass der Sprecher Matthias Keller mit seiner angenehmen aktiven Sprechart dann doch einen positiven Eindruck hinterlassen hatte.