Augustinus von Hippo (354 - 430) war einer der bedeutendsten Theologen und Philosophen der christlichen Spätantike. Mit Hieronymus, Ambrosius von Mailand und Papst Gregor dem Großen zählt er zu den vier lateinischen Kirchenlehrern. De civitate Dei (lat. „Über den Gottesstaat“), entstanden zwischen 413 und 426, ist eine seiner wichtigsten theologischen Schriften. Hintergrund für die Entstehung war die Eroberung Roms durch die Westgoten im Jahre 410. In 22 Büchern entwickelt Augustinus die Idee vom Gottesstaat (civitas dei/caelestis), der zum irdischen Staat (civitas terrena) in einem bleibenden Gegensatz steht. Dieser Entwurf einer Welt- und Heilsgeschichte blieb durch das ganze Mittelalter bis in die Reformationszeit hinein äußerst einflussreich.
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v1.2: einige formale Verbesserungen, insbesondere Einbettung einer Schrift für die griechischen Lettern.
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