|
Vorhin beendet: The Graveyard Book von Neil Gaiman. Eine wunderschöne Geistergeschichte passend zur Jahreszeit.
Nobody Owens, genannt Bod, ist der Einzige, der dem Massaker seiner Familie entgeht. Er wird von den Geistern des nahen Friedhofs adoptiert und aufgezogen, lernt von ihnen alle "Fertigkeiten", die im "Leben" eines Geistes nützlich sind.
Im Nachwort schreibt Neil Gaiman, dass er sich von Kiplings Dschungelbuch zu dieser Geschichte hat inspirieren lassen, und nachdem ich das gelesen habe, springen auch mir die Parallelen ins Auge. Genau wie Mogli muss auch Bod schließlich sein Refugium verlassen, um unter seinesgleichen (nämlich den Lebenden) zu leben, bis er irgendwann in die Gemeinschaft des Friedhofs zurückkehren kann.
Das Buch ist episodenhaft geschrieben, das "Kernstück" bildet hierbei den Ausgangspunkt, um den herum Gaiman seine Geschichte schlussendlich gesponnen hat: The Witch's Headstone, eine Kurzgeschichte, die der Autor längere Zeit vorher schrieb und woraus schließlich der Roman wurde.
5/5 Sternen
|