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Originally Posted by hamlok
Obwohl ich sehr viele Hörbücher höre, muss ich dabei immer etwas tun (Hundespaziergang, Haushalt, Garten...), um mich auf das Buch konzentrieren zu können. Einfach auf der Couch oder im Sessel sitzen, ist dabei unmöglich. Auf dem Bett schlafe ich dazu auch noch ein. 
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Geht mir genauso.

Als Gute-Nacht-Buch höre ich daher lieber etwas, das sich schon kenne. Manchmal funktioniert noch nicht mal das. Diese Woche habe ich es mit Lois McMaster
Bujolds Curse of Chalion versucht (das habe ich vor längerer Zeit mal gelesen), und es hat überhaupt nicht funktioniert. Ich glaube, Bujold allgemein muss ich lesen, das geht besser.
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Das mit den Vorlesern stimmt allerdings auch, ist aber auch bei jedem vermutlich anders. Ich mag betontes Vorlesen, aber keine zu starken schauspielerischen Eingriffe. Gerade bei Pratchett scheint das ein Problem zu sein, den Charakteren nicht irgendwelche komischen Stimmen zu verleihen.
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Ja, das ist auch bei den englischen Sprechern ein Problem. Obwohl Stephen Briggs als Discworld-Vorleser gemäßigter sein soll (ich muss mal eins der Bücher probieren, die er liest).
Allgemein muss ich sagen, dass mir die meisten deutschen Sprecher, die ich bisher gehört habe, nicht besonders bis gar nicht gefallen, während es bei den englischsprachigen eher die Ausnahme ist, wenn ich mal nur drei Sterne für den Sprecher bei Audible vergebe. Die meisten gefallen mir sehr gut und einige würde ich rundweg als großartig bezeichnen.
Meine Hörerlebnisse in den letzten drei Wochen waren etwas durchwachsen.
Life on Air von David Attenborough (von ihm selbst gelesen) hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe seine BBC-Dokumentationen und könnte ihm stundenlang zuhören (was bei diesem Hörbuch auch nötig war

). Das Buch ist eine Autobiografie.
Auch gut war
Red Planet Blues von Robert J. Sawyer. Das habe ich letztes Jahr gelesen, und das Hörbuch hat mir ebenfalls gut gefallen. Es ist eine Mischung aus SF und hard boilded Krimi, bei dem es um einen Mord auf dem Mars und Fossilien geht.
Enttäuschend fand ich
Lord Dickens's Declaration, eine Novelle von Lawrence Santoro, bei der es um Zeitreisen, Neandertaler und eine Parallelwelt geht. Mein Problem damit war die "poetische" Sprache, die letztendlich dazu geführt hat, dass ich der Handlung kaum folgen konnte (hab's zudem im Auto gehört).
Außerdem habe ich inzwischen ca. 12 Stunden von
Written in my Own Heart's Blood gehört, dem 8. Band von Diana Gabaldons Outlander-Serie. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten, den Anschluss an Band 7 zu finden, bin ich nun wieder "drin" und es gefällt mir bisher sehr gut.