Die Verse sollten besser linksbündig eingestellt sein, aber das mit der Randbreite sehe ich anders. Doubleshuffles Css legt einen umlaufenden Rand fest, der somit einen Satzspiegel definiert, ähnlich einem Buch. Das kriegt Kobo (zumindest bei den Modellen, die ich gesehen habe) nicht hin, da er oben und unten keinen Rand erzeugt. Randeinstellungen sind bei vielen Readern gar nicht möglich, weshalb ich die @page-Einstellung befürworte.
Die gegensätzlichen Schulen, ob Produzenten oder Leser die Darstellung festlegen sollten, werden sich vermutlich so schnell nicht einigen. Bis zu diesem St. Nimmerleinstag hilft wohl nur, das Stylesheet selbst anzupassen. Nicht alle Reader lassen zu, dass der Leser die Darstellung modifiziert; Default-Einstellungen sind häufig unansehnlich; und da die Möglichkeit der Css-Änderung allen offen steht, halte ich die Festlegung beim Erstellen für legitim.
Zum Inhaltsverzeichnis: Einige Reader lassen keine hierarchisierte Darstellung des Inhalts zu, was gerade bei Gesammelten Werken meist zu sehr langen Listen führt. Das Inline-Toc ist da m.E. ein guter Kompromiss. Aber auch da gilt: Einmal den "Inhaltsverzeichnis erzeugen"-Knopf bei Sigil drücken und du hast dein vollständiges Verzeichnis.
Quote:
Originally Posted by Rainer Zenz
Slowdax, ich habe es gerade mit dem Kobo Glo getestet. Die Einzüge der Verse werden richtig dargestellt. Alles links etwas eingerückt, umbrochene Zeilen doppelt so stark.
Mir sind aber noch ein paar andere Dinge aufgefallen:
- Die Überschriften sind riesengroß (z. B. "Atta troll Ein Sommernachtstraum"). Die Zeilen laufen ineinander.
- Die Verse sind nicht linksbündig definiert (werden bei entsprechender Readereinstellung in Blocksatz gezwungen - unschön)
- Prosatexte sind als Blocksatz definiert und haben ebenfalls breite Ränder (die der selbsteingestellten Randbreite zugeschlagen werden). Bitte Randbreite und Satzart bei Fließtext undefiniert lassen.
Ich fände auch ein vollständiges TOC-Inhaltsverzeichnis hilfreich.
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