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Originally Posted by joblack
Peinlich, peinlich.
Zwischen den alten und neuen E-Ink Displays gibt es himmelweite Unterschiede. Ich habe noch ein altes Display und ein neues (Kindle 3) und der alte hat schon einige Nachteile.
Natürlich war der alte schon ein Quantensprung (im Vergleich zu LCD Displays wie der iPod) aber wenn man mal an einem Pearl Display (aka Kindle 3 oder DX Graphite) gelesen hat nimmt man den alten nicht mehr in die Hand.
Deine Masche in der Hinsicht dass jeder der eine sehr gute Lesequalität haben will als Psycho hinzustellen ist schon sehr fragwürdig. Offensichtlich hat hier PocketGoods mehrere Acounts und versucht den Kindle DX Gr. schlecht zu reden.
Mein Vorschlag an alle potentielle Käufer, krallt euch mal einen Kindle 3 von einem Freund und vergleicht das Display mit den alten E-inks und der Unterschied wird massiv auffallen.
Ach ja, ich bin weder bezahlt von Amazon noch profitiere ich von deren Verkäufen.
Wenn Pocketbooks einen Reader herausgebracht hätte dessen Display nicht schon 2 Jahre alt ist könnte man ihn vergleichen aber so ... näähhh! Schon alleine der Preis zwischen den zwei Geräten ist fast gleich.
Warum sollte ich mir noch völlig veraltete Technologie anschaffen? Ich renne auch nicht rum und nehme die erstbeste Frau die der IdealvorstelIung zu 40% entspricht. Und ich kauf mir heutzutage ja auch keine Röhrenglotze mehr ... Jungs etwas Anspruch ist angebracht 
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Folgendes fällt mir dazu ein:
1. Die, die meinen, mit einem anderen als dem Pearl-Display könne man nicht lesen, hätten sich vor eineinhalb Jahren noch keinen E-Book-Reader gekauft. Tatsache ist, dass auch damals schon E-Book-Reader verkauft wurden, in Amerika mehr als in Deutschland.
2. Als ich mir Anfang März letzten Jahres meinen Reader kaufte, verfolgte ich interessiert das Sony-Forum, obwohl ich keinen Sony-Reader hatte. Ich kann mich nicht erinnern, dass sich da viele über das Display beklagten.
3. Ein Jahr davor hatte ich mir einen Palm LifeDrive gekauft, einen PDA mit 3,5-Zoll-Display und benutzte ihn als E-Book-Reader. Hauptsächlich las ich damit in der Straßenbahn. Mein Hauptproblem war nicht das kleine Display, da ich Bücher im Mobipocket-Format damit sehr gut lesen könnte. Aber es kam in der Straßenbahn oft vor, dass Sonnenlicht von hinten kam, und dann konnte ich überhaupt nichst mehr erkennen.
4. Mit meinem Hanlin V3 mit 6-Zoll-Display trat dieses Problem nicht mehr auf. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, dass ich in der Straßenbahn jemals zu wenig Licht hatte, es sei denn, die Innenbeleuchtung fiel kurzzeitig aus, was aber sehr selten vorkam. Das größere Display fand ich auch angenehm, aber die Darstellung von PDF-Dateien war mir immer noch etwas zu klein, außerdem dauerte, besonders bei eingescannten PDF-Dateien, der Bildaufbau und das Umblättern sehr lange. Und die Anzeige von Bildern war mit vier Graustufen auch nicht besonders gut.
5. Also wünschte ich mir einen Reader mit größerem Display, einer schnelleren Darstellung von PDF-Dateien und einer besseren Darstellung von Bildern. Alle diese Erwartungen erfüllt das PocketBook Pro 902.
6. Was mir auch noch wichtig ist und was sowohl der Palm Lifedrive, der Hanlin V3 und das PocketBook Pro 902 erfüllen, ist eine externe Speichererweiterungsmöglichkeit. Auch wenn ich die Erweiterungskarte aus dem Gerät entferne und vom Computer aus mit Büchern bespiele, werden nach Wiedereinsetzen der Speicherkarte die neu hinzugekommenen Bücher erkannt und in ihrer Verzeichnisstruktur dargestellt.
7. Ich bestreite nicht, dass das Pearl-Display heller ist. Ich sage nur, dass ich mit dem Display des PocketBook Pro 902 gut zurecht komme.
8. Dazu kommt noch Folgendes: Geräte mit 9,7-Zoll-Pearl-Display werden bisher nur von Amazon angeboten. Ich erinnere mich noch gut an den Aufschrei vom letzten Sommer "Amazon löscht ungefragt Bücher von Kindle-Geräten".
http://www.heise.de/newsticker/meldu...ooks-6887.html. Es handelte sich ausgerechnet um die beiden Bücher von George Orwell "1984" und "Animal Farm".
Selbst, wenn das in Zukunft nicht wiederholt wird: Amazon hat offensichtlich Informationen darüber, welche Bücher auf den Kindles ihrer Kunden gespeichert sind. Manche finden das vielleicht gut, weil Amazon ihnen dann z.B. gezielt Vorschläge machen kann, was sie als nächstes lesen könnten. Aber manchen ist das vielleicht eher unheimlich.
Jedenfalls wäre es eventuell sinnvoll, auch solche Kriterien in die Auswahl des Lesegerätes einzubeziehen.