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Heyse, Paul: Barbarossa german v1 26 feb 2009
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Paul Johann Ludwig von Heyse, geadelt 1910 (* 15. März 1830 in Berlin; † 2. April 1914 in München), war ein deutscher Schriftsteller.
Seine nach eigenem Modell geschriebenen Novellen machten ihn bekannt. 1910 wurde er als erster deutscher Autor belletristischer Werke mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Bewunderung erregten seine Novellen, die er als ein weniger ernst zu nehmendes Nebenprodukt seines Schaffens hinstellte. Heyse erkannte völlig richtig in dieser Gattung die innovative Leistung seiner Generation. „Denn auf dem Gebiet der Novelle hatten wir nicht wie auf anderen von unseren Vätern aus der klassischen Zeit ein reiches Erbe übernommen, das wir hätten ’erwerben müssen, um es zu besitzen’. […] Seitdem aber haben wir uns gemüht, an die Novelle höhere Forderungen zu stellen, als daß sie ein müßiges Unterhaltungsbedürfnis befriedige und durch eine Reihe bunter Abenteuer uns ergötze.“ Der Philologe Heyse nutzte die Wirkung der Worte. Er mied alles Oberflächliche und verzichtete auf langatmige Beschreibungen. Viele der jüngeren Autoren, von Thomas Mann bis Isolde Kurz gehörten zu seinen Lesern. Theodor Fontane lässt Marcell Wedderkopp in seinem Roman „Frau Jenny Treibel“ auf die Novelle „Unvergeßbare Worte“ Bezug nehmen. Der Konflikt Andrea Delfins, die Geschichte vom gerechten Rächer, der neues Unrecht schafft, reicht bis in die Gegenwart. Die Sehnsucht nach dem „letzten Centaur“ ist auch heute noch nicht gestillt.(Wikipedia) Kleiner Auszug: Quote:
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