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Old 02-23-2010, 11:36 AM   #1
blogbook
Groupie
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Kommerzielle Ebook-Bibliotheken

Hallo,

Ich vermisse im Ebook-Universum kommerzielle Bibliotheken. Und da ich dieses Konzept nirgendwo auch nur erwähnt gesehen habe, wollte ich mal fragen, ob das anderen auch noch so geht. Oder wurde die Idee schon vor länger diskutiert und verworfen? Und wenn ja, warum?

"Kommerzielle Bibliothek", was soll das sein?

Ganz einfach: ein Shop, in dem ich (zugegeben vermutlich DRM-verseuchte) Ebooks für eine gewisse Zeitspanne "ausleihen kann", und dafür eben nicht den ganzen Buchpreis zahlen muß. Ich dachte an zwei Wochen für 2,50 Euro (mit der Option auf Abos und Flats natürlich).

Ja, ich weiss, es gibt öffentliche Bibliotheken, die das anbieten. Meine z Bsp nicht, oder nur mit einem sehr eingeschränkten Angebot. Sie sagen, das ganze Feld sei bzgl Formate und DRM aktuell noch so ungeordnet, dass sie da groß kein Geld inverstieren wollen. Was ich auch verstehe, und es ist mir lieber, sie kaufen mit meinen Steuergeldern erst noch ein paar Kinderbücher zum Anfassen.

Aber ich könnte mir vorstellen, wenn sich da jemand kommerziell dahinterklemmen würde, auch mit höheren Preisen, könnte man das auch jetzt schon zum Laufen bringen. Es bedient in meinen Augen nämlich das große Segment, dass uns diese ganzen Buchpreis-Diskussionen beschert: Popcorn-Bücher ( klingt besser als Einwegbücher )

Das sind Bücher, die ich "konsumiere": Der neue Dan Brown (nein, ich habe ihn nicht gelesen, aber er wird hier ja immer wieder gerne als Mainstream-Bestseller-Beispiel genannt), mal systematisch durch das Agatha Christie Gesamtwerk ackern oder ein aktueller Reiseführer oder neues Kochbuch.

Klassische Bibliotheks-Bücher eben. Oder der second-hand Markt. Und alles bequem von zuhause aus, da würde ich auch mehr zahlen als den Standard-Büchereibeitrag von 10 Euro im Jahr. Aber eben keine Vollbuchpreise.

Ich hätte persönlich auch keine Probleme mit DRM, weil ich weiß,was ich kaufe und dass ich es temporär kaufe, mir also keine Gedanken über Portierbarkeit im Falle eines neuen Lesegerätes machen müsste. Und sobald der ganze Vorgang einfacher wird, kommen auch mehr technisch-nicht-so- versierte Anwender, die sich gar nicht die Mühe machen wollen/können Beschränkungen zu umgehen.

Mich wundert die ganze Zeit, daß Amazon so etwas nicht anbietet, gerade die sollten doch Kontrolle über den Reader-Content haben. Man kann ja auch anbieten, das Ebook hinterher bei Gefallen zu kaufen, wobei der Leihpreis angerechnet wird.

Oder habe ich da irgendwo einen großen Knoten in der Logik? Werden sich Verlage da nie drauf einlassen, aus Angst vor Raubkopien? Oder gibt es doch keinen echten Bedarf dafür, und ich bin eine exotische Minderheit? Was sind Eure Meinungen dazu?
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Old 02-23-2010, 01:03 PM   #2
mtravellerh
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Originally Posted by blogbook View Post
Hallo,

Ich vermisse im Ebook-Universum kommerzielle Bibliotheken. Und da ich dieses Konzept nirgendwo auch nur erwähnt gesehen habe, wollte ich mal fragen, ob das anderen auch noch so geht. Oder wurde die Idee schon vor länger diskutiert und verworfen? Und wenn ja, warum?

"Kommerzielle Bibliothek", was soll das sein?

Ganz einfach: ein Shop, in dem ich (zugegeben vermutlich DRM-verseuchte) Ebooks für eine gewisse Zeitspanne "ausleihen kann", und dafür eben nicht den ganzen Buchpreis zahlen muß. Ich dachte an zwei Wochen für 2,50 Euro (mit der Option auf Abos und Flats natürlich).

Ja, ich weiss, es gibt öffentliche Bibliotheken, die das anbieten. Meine z Bsp nicht, oder nur mit einem sehr eingeschränkten Angebot. Sie sagen, das ganze Feld sei bzgl Formate und DRM aktuell noch so ungeordnet, dass sie da groß kein Geld inverstieren wollen. Was ich auch verstehe, und es ist mir lieber, sie kaufen mit meinen Steuergeldern erst noch ein paar Kinderbücher zum Anfassen.

Aber ich könnte mir vorstellen, wenn sich da jemand kommerziell dahinterklemmen würde, auch mit höheren Preisen, könnte man das auch jetzt schon zum Laufen bringen. Es bedient in meinen Augen nämlich das große Segment, dass uns diese ganzen Buchpreis-Diskussionen beschert: Popcorn-Bücher ( klingt besser als Einwegbücher )

Das sind Bücher, die ich "konsumiere": Der neue Dan Brown (nein, ich habe ihn nicht gelesen, aber er wird hier ja immer wieder gerne als Mainstream-Bestseller-Beispiel genannt), mal systematisch durch das Agatha Christie Gesamtwerk ackern oder ein aktueller Reiseführer oder neues Kochbuch.

Klassische Bibliotheks-Bücher eben. Oder der second-hand Markt. Und alles bequem von zuhause aus, da würde ich auch mehr zahlen als den Standard-Büchereibeitrag von 10 Euro im Jahr. Aber eben keine Vollbuchpreise.

Ich hätte persönlich auch keine Probleme mit DRM, weil ich weiß,was ich kaufe und dass ich es temporär kaufe, mir also keine Gedanken über Portierbarkeit im Falle eines neuen Lesegerätes machen müsste. Und sobald der ganze Vorgang einfacher wird, kommen auch mehr technisch-nicht-so- versierte Anwender, die sich gar nicht die Mühe machen wollen/können Beschränkungen zu umgehen.

Mich wundert die ganze Zeit, daß Amazon so etwas nicht anbietet, gerade die sollten doch Kontrolle über den Reader-Content haben. Man kann ja auch anbieten, das Ebook hinterher bei Gefallen zu kaufen, wobei der Leihpreis angerechnet wird.

Oder habe ich da irgendwo einen großen Knoten in der Logik? Werden sich Verlage da nie drauf einlassen, aus Angst vor Raubkopien? Oder gibt es doch keinen echten Bedarf dafür, und ich bin eine exotische Minderheit? Was sind Eure Meinungen dazu?
Deine Idee ist so ähnlich auch schon in meinem Kopf rumgeschwirrt, leider sehe ich aber ein konkretes Problem; die Verlage werden wohl da nicht mitmachen und ohne deren Zustimmung keine Bibliothek.
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Old 02-23-2010, 01:08 PM   #3
K-Thom
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Du musst die Frage umdrehen, dann verstehst du, warum es keiner macht.

Es gibt auch keinen kommerziellen Buchverleih (mehr).

Leihbücher waren in den 50ern und 60ern sehr beliebt, da sie wirklich deutlich günstiger waren. Allerdings wurden fast alle Inhalte auch exklusiv nur für das Leihbuch geschrieben. Ganz klassische "Popcorn-Literatur". Kein angesehner Verlag wäre damals auf den Gedanken gekommen, einen Roman auch als Leihbuch anzubieten.

Würde es heute noch funktionieren, würde man es auch im gedruckten Bereich einführen, nicht nur bei eBooks.

Dazu kann ich als Verleger noch folgendes sagen: Habe ich die Wahl zwischen 100 Lesern, die 5.- Euro beim Kauf ausgeben und 200 Lesern, die 2.- fürs Ausleihen ausgeben, brauche ich nicht lange nachzurechnen, welche Kundenschicht mir wichtiger wäre.
Sprich: Würde es sich rechnen, hätte es schon längst jemand versucht.

Und, richtig, die Angst vor Raubkopien mag mitschwingen. Nach dem Motto: wenn die eBooks ohnehin schon wild kopiert werden, möchte ich mit denen, die sich verkaufen wenigstens so viel verdienen wie möglich.

Last edited by K-Thom; 02-23-2010 at 01:10 PM.
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Old 02-23-2010, 03:12 PM   #4
BlueMonkey
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Ich denke das Modell funktioniert digital einfach nicht so gut. Größere Chancen würde ich für Flatrate-Modelle alá Napster sehen.

Zur Erläuterung (ich bin Napsterkunde): Ich zahle bei Napster 9,99€ im Monat und habe dafür Zugriff auf deren Musikkatalog von 8 Millionen Titeln. Ich zahle also nicht mehr für den Inhalt selbst, sondern für die Dienstleistung, die Musik hören zu können, die ich will. Darüber hinaus kaufe ich mir von meinen Lieblingskünstlern immer noch die CDs und gehe v.a. auf deren Konzerte.

Ich denke für den Buchmarkt wäre ein solches Modell ebenfalls übertragbar. Im Printbereich gab es ja mit Bertelsmann-Club & Co. ähnliches. Man zahlt eine fixe Rate von X-Euro und hat dadurch Zugriff auf das gesamte Angebot.

Eine Frage ist nur - und da hinkt der Vergleich wohl - Musik lässt sich viel mehr konsumieren, als Bücher. Es wären derzeit vermutlich nicht genügend Kunden bereit für so einen Service monatlich zu zahlen, wenn sie etwa im Monat eh nur ein Buch lesen wollen.

Mal sehen...auf jeden Fall muss sich die Branche mit solchen Modellen auseinandersetzen. Und gerade eine Social-DRM-Variante sollte näher in Erwägung gezogen werden, denn sonst werden die Bücher halt per DRM-Entfernung etc. entfernt. Es ist halt echt die Crux an der Sache, dass die legalen Versionen der Medien oftmals DRM & Co. schlechter werden als die illegalen - zur Veranschaulichung dieses Bildchen (gefunden bei Spreeblick), dass das für die DVD ganz schön veranschaulicht:

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Old 02-23-2010, 04:06 PM   #5
blogbook
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Originally Posted by mtravellerh View Post
Deine Idee ist so ähnlich auch schon in meinem Kopf rumgeschwirrt, leider sehe ich aber ein konkretes Problem; die Verlage werden wohl da nicht mitmachen und ohne deren Zustimmung keine Bibliothek.
In öffentlichen Bibliotheken gibt es das ja schon. Und wieso sollte das DRM von einem Leihbuch leichter zu knacken sein, als das von einem Kaufbuch? Wenn die Verlage dann selbst behaupten, dass ihr DRM unsicher ist, könnten sie es ja eigentlich auch gleich weglassen.

Bei den ganzen Video-on-demand Diensten funktioniert das ja auch: maxdome, netflix, videobuster und co. Also entweder wird das DRM nicht so oft geknackt, wie immer lamentiert wird, oder es rechnet sich trotzdem.

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Originally Posted by K-Thom View Post
Würde es heute noch funktionieren, würde man es auch im gedruckten Bereich einführen, nicht nur bei eBooks.

Dazu kann ich als Verleger noch folgendes sagen: Habe ich die Wahl zwischen 100 Lesern, die 5.- Euro beim Kauf ausgeben und 200 Lesern, die 2.- fürs Ausleihen ausgeben, brauche ich nicht lange nachzurechnen, welche Kundenschicht mir wichtiger wäre.
Sprich: Würde es sich rechnen, hätte es schon längst jemand versucht.
Mit 30 km Einzugsgebiet kann so etwas natürlich nicht mit Preis und Angebot der Stadtbibliothek mithalten. Ich würde eher den Vergleich zum DVD-Versender ziehen. Oder eben den Video-on-demand-Anbietern. Du könntest den gesamten deutschsprachigen Raum abdecken (in der idealen Welt). Da finden sich dann genug Leute, die auch die weniger beliebten Bücher lesen, die du für ein ordentliches Sortiment brauchst, die sich aber in Hintertupfingen nicht bezahlt machen dürften.

Und genug Leute, die in die "Leihe gleich alle Bücher der Serie"- Falle tappen, die sie dann doch in zwei Wochen nicht schaffen und kostenpflichtig verlängern müssen (und immer noch günstiger Wegkommen als mit toten Bäumen). Oder für den Urlaub den Reader bis zum Anschlag füllen.

2 Euro ist in etwa der Durchschnittspreis, den ich bis jetzt pro Buch ausgegeben habe. Weil ich zum einen in der mobileread Bibliothek zugeschlagen habe (in dem Zusammenhang: Vielen Dank noch mal für "Deutsche Helden, deutsche Herzen", mtravellerh . Die Ausgabe hatte ich schon länger verzweifelt gesucht ) viel auf Englisch lese und alles an freebies horte, was nicht bei Drei wieder bepreist ist. Der wird in absehbarer Zeit steigen, weil ich schon wegen meines verstärkten "Denglisch"s gerügt wurde, und ich in der Zwischenzeit vom freebie Wahn etwas runtergekommen bin (keine "insprierenden und christlichen" Werke mehr für mich. Völlig wertneutral gemeint.) Das Mehrgeld würde ich gerne zu jemandem tragen, der mir Bequemlichkeit und Auswahl liefert (in meiner Studentenzeit habe ich das zugegeben auch noch anders gesehen).

Und ich sehe einen Großteil des Ebook-Potentials im "Popcorn"-Bereich: Die ganze Romance Ecke ist dafür wie geschaffen. Will offiziell keiner im Regal stehen haben, man sieht auf der Bahnfahrt kein peinliches Cover, einmal gelesen und hopp, und wird jetzt schon in minderwertiger Print-Qualität verklopft.

Okay, Science-Fiction und Fantasy gibt es auch noch, aber mal ehrlich, das liegt nur daran, dass Ebooks jetzt noch in der "technische-Spielerei"-Phase sind und die aktuelle Nutzerschaft entsprechend zusammengesetzt.


ps Stelle gerade entsetzt fest, dass ich halbe Romane schreibe. Eigentlich bin ich nur jedesmal, wenn ich im Englischen Bereich was von overdrive oder der tollen online NYC-library lese, deprimiert und will auch so was. *jammernöhl*

Last edited by blogbook; 02-23-2010 at 04:09 PM.
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Old 02-23-2010, 05:06 PM   #6
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Also ich will jetzt keinen Roman schreiben

Ich fände es prima, wenn es so etwas gäbe. Und funktionieren (finanziell) würde es auch, sowohl im gedruckten als auch im digitalen Bereich.

Viele Grüße

Dominik
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Old 02-24-2010, 12:31 PM   #7
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Originally Posted by BlueMonkey View Post
Ich denke das Modell funktioniert digital einfach nicht so gut. Größere Chancen würde ich für Flatrate-Modelle alá Napster sehen.

Zur Erläuterung (ich bin Napsterkunde): Ich zahle bei Napster 9,99€ im Monat und habe dafür Zugriff auf deren Musikkatalog von 8 Millionen Titeln. Ich zahle also nicht mehr für den Inhalt selbst, sondern für die Dienstleistung, die Musik hören zu können, die ich will. Darüber hinaus kaufe ich mir von meinen Lieblingskünstlern immer noch die CDs und gehe v.a. auf deren Konzerte.

Ich denke für den Buchmarkt wäre ein solches Modell ebenfalls übertragbar. Im Printbereich gab es ja mit Bertelsmann-Club & Co. ähnliches. Man zahlt eine fixe Rate von X-Euro und hat dadurch Zugriff auf das gesamte Angebot.

Eine Frage ist nur - und da hinkt der Vergleich wohl - Musik lässt sich viel mehr konsumieren, als Bücher. Es wären derzeit vermutlich nicht genügend Kunden bereit für so einen Service monatlich zu zahlen, wenn sie etwa im Monat eh nur ein Buch lesen wollen.

Mal sehen...auf jeden Fall muss sich die Branche mit solchen Modellen auseinandersetzen. Und gerade eine Social-DRM-Variante sollte näher in Erwägung gezogen werden, denn sonst werden die Bücher halt per DRM-Entfernung etc. entfernt. Es ist halt echt die Crux an der Sache, dass die legalen Versionen der Medien oftmals DRM & Co. schlechter werden als die illegalen - zur Veranschaulichung dieses Bildchen (gefunden bei Spreeblick), dass das für die DVD ganz schön veranschaulicht:

einer der Gründe warum ich jeden Film den ich kaufe und leihe rippe , dauert etwa 20min dann kann ich den im beliebigen Format auf meinem TV Gerät sehen

Kopierschutz , bedeutet sinnlos Geld investieren und es dem ehrlich zahlenden Kunden in Rechnung stellen.

Kommerzielle Ebooks , Filme und alle anderen Medien bekomme ich wenn ich unbedingt will kopierschutzfrei lange bevor es überhaupt im Laden erhältlich ist.

Vielleicht sollte das den Unternhemen mal zu denken geben.

Download Content als Kopierschutzmaßnahme bringt auch nichts , die DLCs verbreiten sich immer noch, und sind meiner Meinung nach ohnehin nichts als Ausflüchte weil das Produkt bis zur Deadline nicht fertig wird und die Unternehmen dann gerne noch mit DLC den Kunden abzocken wollen.

DRM wird nicht permanent geknackt , es ist längst geknackt. Die Leute die das machen knacken so einen Schutz ein Mal , schreiben sich ein Tool das sie mit minimalen Aufwand erweitern können und drücken bestenfalls noch einen Button.

Im Spielebereich haben sie mal Mechanismen eingebaut wenn von einer Kopie installiert , die unnützen Code auf die Festplatte installieren , so das bspw. ein Level nicht geladen werden kann. Das dauert keinen halben Tag gibts einen Fix dazu und die Mühe die sich das Unternhemen da gemacht hat über Monate in wenigen Stunden zunichte gemacht.
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Old 02-24-2010, 12:54 PM   #8
mtravellerh
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Bitte back on topic. Danke.
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Old 02-25-2010, 06:28 AM   #9
EbookHype
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Der Begriff Ebook ist ziemlich irreführend weil man an ein dickes Buch denkt, und Büchereien geben z.B. auch Magazine als Ebook raus, und wenn man z.B. an Spiegel, Stern, Spektrum der Wissenschaft, etc. mitzählt, würde sich dies für viele finanziell Lohnen weil deutlich mehr als ein Buch im Monat gelesen werden.
Und außerdem kann man bei den Büchereien auch noch Hörbücher übers Internet ausleihen, was sie interessanter macht gerade für Leute die auf dem Weg zur Arbeit gerne noch zusätzlich Hörbücher ausleihen, was ich z.B. mache.

Die Gefahr sehe ich für eine kommerzielle Bibliothek eher aus einer anderen Richtung. Ich habe einen Bibliotheksausweis von meinem Wohnort (abgelaufen) und einen aktuellen von meinem Arbeitsort. Ich könnte mich an einer Bibliothek anmelden mit Ebook Verleih, in welcher in nicht wohne und nicht arbeite und knapp 30 KM entfernt (im nächsten Bundesland) von meinem Wohnort ist, indem ich einmal im Jahr hinfahre und die Bücherei Gebühr bezahle d.h. ich brauche für einen Bibliotheksausweis nicht im Ort oder im selben Bundesland zu wohnen.
So pleite wie die Städte und damit ihre Bibliotheken z.Z. sind, würde es mich nicht wunderen wenn irgendeine Stadt mit Ebookausleihe auf die Idee kommt spezielle Ebookausleiheausweise für Bewohner von außerhalb auszustellen mit Überweisungsmöglichkeit per Bank. Ein Risiko haben die Büchereien keines (man muss kein Buch zurückfordern) aber Mehreinnahmen. Und die würden natürlich jeden kommerziellen Ausleiher ruinieren, weil sie günstiger wären mit einem besseren Angebot. Wenn sich erstmal eine kommerzielle Bibliothek herumspricht, kommen auch die öffentlichen Bibliotheken auf die Idee dasselbe zu machen.
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Old 02-28-2010, 12:15 PM   #10
BoJoe
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Thumbs down Es gibt Büchereien für Ebooks

Hallo,

es gibt sie, die Bücherei für Ebooks : http://www.onleihe.net/. "in 131 deutschen, österreichischen und Schweizer Städten"

Es sind einige Stadtbüchereien dabei. Dort muss man Mitglied sein. Dann kann man sich aus dem jeweiligen Angebot Bücher für 14 Tage ausleihen. Über DRM ist das Buch danach nicht mehr zu lesen. Dafür entfällt aber auch die Rückgabe . Nach Ablauf der Frist kann der nächste Leser das Buch ausleihen. Bei Zeitschriften (z.B. Spiegel) ist die Frist meistens nur ein Tag.

Der eigene Wohnort ist dabei unwichtig - man muss nur Mitglied in der entsprechenden Bücherei sein und - wenn verlangt - seinen Jahresbeitrag bezahlen.

Gruß Joe
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Old 03-02-2010, 06:17 AM   #11
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Hallo,

sorry, dass ich mich erst jetzt melde, hatte viel um die Ohren.

@BoJoe: Die onleihe kenne ich, aber "meine" angeschlossene Bücherei hat nur sehr wenige Bücher im Angebot, viele andere Städte sind dort gar nicht drin.

Ich kenne mich zugegeben mit den betreffenden gesetzlichen Regelungen nicht aus, aber nach meiner Erfahrung muss man Einwohner der angeschlossenen Stadt/Gemeinde sein, da Büchereien sehr viel kommunale Förderung bekommen, und die soll natürlich "in der Familie" bleiben. Ich musste immer, wenn ich mal einen Bücherei-Ausweis aus einer "fremden" Stadt wollte, Studentenausweis oder Praktikumsnachweis oä anbringen, um aufgenommen zu werden.

Es kann natürlich sein, dass es Lücken in den Satzungen gibt. Weil ein physisches Buch sowieso nur vor Ort ausgeliehen und zurück gebracht werden kann, während Du theoretisch auf einer Hallig sitzen und ein Ebook in einer bayrischen Bücherei ausleihen kannst. Und da bis vor kurzem noch keiner dran gedach hat. Nur wie lange werden die bayrischen Einwohner das mitmachen? Leih-Ebooks gibt es ja auch nicht in unbegrenzter Menge. Die Bibliotheken müssen soviele Lizenzen erwerben, wie sie später synchron ausleihen wollen. Es kommt also zu Wartelisten. Und wenn die eigenen Bürger zurückstehen müssen, ist das gefundenes Fressen für den nächsten Wahlkampf. Aus diesem Grund wurde ja anscheinend auch die NYC-Library für Aushäusige gesperrt.

@EbookHype: Öffentliche Bibliotheken als Geldbeschaffungsmassnahmen für Kommunen revolutionärer Ansatz, den ich sofort unterstützen würde aber ich habe da so meine Zweifel. Dürfen die überhaupt Gewinn machen?

Ich werde mich da grundsätzlich mal einlesen, also welche gesetzlichen Regelungen es gibt bzgl Angebot und Aufnahme von Nicht-Bürgern, und mich dann wieder hier melden. Das interessiert glaube ich uns alle.
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Old 03-16-2010, 07:00 AM   #12
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@EbookHype: Öffentliche Bibliotheken als Geldbeschaffungsmassnahmen für Kommunen revolutionärer Ansatz, den ich sofort unterstützen würde aber ich habe da so meine Zweifel. Dürfen die überhaupt Gewinn machen?

Ich werde mich da grundsätzlich mal einlesen, also welche gesetzlichen Regelungen es gibt bzgl Angebot und Aufnahme von Nicht-Bürgern, und mich dann wieder hier melden. Das interessiert glaube ich uns alle.
Hallo, das heißt nicht "Gewinn machen" sondern "Rücklagen bilden für Baumaßnahmen etc". Und das dürfen sie, bzw. in der Praxis sind Büchereien Zuschussgeschäfte und jede Gemeinde wäre froh, wenn sie wenigstens Selbstdeckend arbeiten würden. Und wenn es für neue Ebooks und Hörbücher z.B. eine Drei-Monats-Schonfrist Regelung gäbe, würde es wohl die Leser die nur den Spiegel und der Tageszeitung lesen wollen abhalten, aber andere Ausleiher nicht, aber die Eingeborenen beruhigen.
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