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Frodok
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Staël, Germaine de: Memoiren der Frau von Staël. (german) V1; 2 May 2014

Anne Louise Germaine de Staël-Holstein, geb. Necker, (22. April 1766 in Paris – 14. Juli 1817 in Paris), war eine französische Schriftstellerin. (aus Wikipedia)

Memoiren der Frau von Staël. Bearbeitet und Herausgegeben von Gertrude Kircheisen [Gertrude Aretz, geb. Kuntze-Dolton] Morawe & Scheffelt Verlag, Berlin, 1912.

Quote:
Frau von Staëls politische Anschauungen sind oft klar und scharf, nicht immer jedoch unparteiisch und oft durch ihre Eigenliebe getrübt. Der von ihr vergötterte Vater ist der Held der Revolution, und gerade diese Liebe läßt sie Dinge und Menschen in falschem Lichte sehen. Sie war ganz Herrenmensch und würde am liebsten gesehen haben, wenn sie sich in alle Staatsangelegenheiten mit hätte einmischen dürfen. Und derjenige Monarch, der in allen seinen Handlungen und Beschlüssen zuerst Frau von Staël um Rat gefragt hätte, würde sich gewiß nie über ihre scharfe Feder zu beklagen gehabt haben.

Aber trotz aller dieser Fehler war Frau von Staël doch wie ihr großer Feind ein Genie! Napoleon selbst sagte von ihr: "Sie war eine sehr befähigte, geistreiche Frau. Man könnte nicht gerade sagen, daß sie eine böse Frau gewesen wäre, nein; aber sie hatte großen Einfluß und war außerordentlich unruhig."

Frau von Staël hatte die Absicht, die Erinnerungen ihres Lebens zu schreiben. Leider ist dieser Plan nur zum Teil zur Ausführung gekommen. Sie schrieb ihre Memoiren nur über die Jahre ihrer Verbannung aus Frankreich, von 1800-1812 — oder richtiger von 1800-1804 und von 1810-1812 — während welcher Zeit sie ein unstetes, unfreiwilliges Wanderleben führte. Diese Erinnerungen, denen sie den Titel "Dix années d'Exil" gab, erschienen zum erstenmal im Jahre 1821 in Paris und wurden von ihrem Sohne August herausgegeben. Diese Ausgabe ist für das vorliegende Werk benutzt worden. Eine neue, von Paul Gautier nach den handschriftlichen Originalen herausgegebene Ausgabe erschien im Jahre 1904. Gautier hat die von August von Staël gestrichenen Stellen wieder aufgenommen; sie sind jedoch geringfügiger Art, und ich habe nur die bedeutendsten in Anmerkung erwähnt.

Anderweitig aber haben diese zehn Jahre der Verbannung große Lücken aufzuweisen, besonders da sie einen Zeitraum von sechs Jahren, von 1804-1810, vollkommen übergehen. Sie werden indes durch manche Kapitel aus dem dreibändigen, ebenfalls nachgelassenen Werke "Considérations sur la Revolution française" ergänzt, das bereits im Jahre 1818 erschien. Frau von Staël selbst hatte die Absicht, die persönlichen Abschnitte dieses Buches mit den "Dix années d'Exil" zu einem einheitlichen Memoirenwerk zu verschmelzen, aber der Tod überraschte sie, ehe sie ihren Plan ausführen konnte.
Ich habe die interessantesten Kapitel aus den "Considérations", besonders aber alles, was die Person Napoleons betrifft, mit den "Dix années d'Exil" verschmolzen und so ein Erinnerungswerk der Frau von Staël in ihrem Sinne geschaffen. Kapitel 1-6 sind aus den Considérations genommen, ebenso das 45.-49. Kapitel und der letzte Teil des 24. Kapitels. Ich mußte mich aus äußerlichen Gründen darauf beschränken, die Memoiren mit dem Eintritt Bonapartes in das Leben der Frau von Staël beginnen zu lassen, sie schließen mit der zweiten Abdankung des Kaisers Napoleons und seiner Verbannung. Übrigens bietet gerade diese Zeit im Leben der Frau von Staël das meiste und lebhafteste Interesse. Es ist ein fortwährender fürchterlicher Kampf zwischen der Macht der Feder und der Macht des Degens, interessant in seiner Entwicklung wie in seiner Wirkung.
Aus der Einleitung von Gertrude Kircheisen.
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