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Old 12-15-2013, 04:20 AM   #1
hamlok
Keep calm and call...
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Buchclub Extra - Die TBR-Challenge 2014

Für das kommende Jahr ist eine besondere Challenge geplant. Wir versuchen unsere TBR*-Listen gemeinsam abzubauen. Dafür sucht ihr aus euren ungelesenen Büchern 12 aus und postet sie bis zum Ende dieses Jahren hier in diesem Thread.

*TBR= to-be-read (Also in diesem Fall Bücher, die ihr schon besitzt.)

Wer keine TBR-Liste hat, kann auch Bücher auf die Liste setzten, die er/sie immer schon mal lesen wollte oder sich eine Auswahl von 12 Büchern aus der MR-Bibliothek zusammenstellen.

Die Bücher, die ihr im Laufe des Jahres 2014 gelesen habt, könnt ihr dann in eurem eigenen ersten Beitrag kommentieren.

Es wäre schön, wenn ihr die gelesenen Bücher hier kurz kommentiert, es müssen aber keine ausführlichen Rezensionen sein. Das liegt aber ganz bei euch.

Brecht ihr ein Buch aus eurer Liste ab, muss ein Ersatzbuch gewählt werden.

Im Laufe des Jahres könnt ihr durch neue Beiträge auf die Aktualisierung eurer Liste oder Kommentare hinweisen. Auch die Kommentierung anderer Listen und Beiträge ist natürlich erwünscht.

Wer am Ende des Jahres alle 12 Bücher gelesen hat, bekommt den TBR-Orden 1.Klasse und wird lobend erwähnt.

Wer noch später im Jahr einsteigen möchte, kann dies aber auch gerne noch machen.

Ich werde hier im ersten Beitrag noch auf alle Teilnehmer und Fundort der Listen hinweisen.

_____

Die Teilnehmer:

Marrella - #2
troll05 - #3
Elpida - #5
hamlok - #6
lila55 - #7
ravenne - #10

Last edited by hamlok; 01-02-2014 at 08:06 AM.
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Old 12-15-2013, 09:26 AM   #2
Marrella
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Dann fange ich mal an :

Ich habe mir 6 Papierbücher und 6 Ebooks aus meinen Beständen herausgesucht. Die Ebooks habe ich alle vor 2013 gekauft, die Papierbücher tummeln sich meist auch schon etwas länger im Regal. Die Auswahl war schwierig, aber das heißt ja nicht, dass ich meine anderen ungelesenen Bücher links liegen lassen muss.

Papier:

Daphne du Maurier: Jamaica Inn
Terry Pratchett: Night Watch (Discworld)
Julie Phillips: James Tiptree, Jr.: The Double Life of Alice Sheldon
Iain Banks: Whit
Nancy Kress: Les Hommes dénaturés
Ulrich Wickert: Der Richter aus Paris

Ebooks:

David Mitchell: Cloud Atlas
Manjit Kumar: Quantum: Einstein, Bohr and the Great Debate about the Nature of Reality
Charles Yu: How to Live Safely in a Science Fictional Universe
Lavie Tidhar: The Bookman
Michael Ridpath: Where the Shadows Lie
R.A. MacAvoy: Tea With the Black Dragon

Ich lege noch vier Hörbücher nach, sozusagen als "Bonus" :

Alastair Reynolds: House of Suns
Charles Dickens: Great Expectations
Mark Twain: A Connecticut Yankee in King Arthur's Court
Ursula K. Le Guin: The Disposessed (gehört im Januar 2014)

Die blau gekennzeichneten Bücher sind "in Arbeit".

Edit #1: The Dispossessed 4/5
Wie erwartet etwas "schwere" Kost der Autorin, und es war vielleicht nicht die allerbeste Idee, es als Hörbuch zu hören, statt es zu lesen. Es geht dabei um einen Wissenschaftler, der zu einer fremden Welt reist und dort eine Reihe ziemlicher Kulturschocks erlebt. Mein Empfinden war, dass ein Großteil des Buches aus philosophischen Debatten über unterschiedliche Weltanschauungen bestand, was aber durchaus nicht negativ war. Ich fürchte lediglich, dass ich diesem Werk nicht wirklich "gerecht werden" konnte und überlege daher, ob ich es irgendwann noch einmal lesen statt hören möchte (aber nicht gleich ).
Die Lesung selbst war sehr gelungen, die Stimme des Sprechers passte perfekt zum Stoff. Letztendlich war es mindestens so interessant wie Die linke Hand der Dunkelheit, das ich letztes Jahr nach über 10 Jahren wieder einmal hervorgekramt hatte.

Edit #2: Whit, or Isis Amongst the Unsaved 5/5
Die neunzehnjährige Isis Whit ist die Auserwählte einer obskuren schottischen Sekte und soll später einmal deren Oberhaupt werden. Als ihre Cousine Morag kurz vor dem alle vier Jahre stattfindenden Festival der Liebe verkündet, dass sie dort nicht zu erscheinen gedenkt, wird Isis von der Familie ausgesandt, um die Abtrünnige in den Schoß der Gemeinschaft zurückzuführen. Für die etwas naive Isis wird der Trip nach London – nach Babylondon – zu einem Abenteuer, bei dem sie schließlich einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.

Der im Sommer 2013 verstorbene schottische Autor Iain Banks (hier ohne das "M" in der Mitte, das seinen Science-Fiction-Romanen vorbehalten ist) hat mit Whit (deutsch: Die Auserwählte) eine herrliche Satire auf das Leben in einer Sekte abgeliefert. Die anfangs etwas naiv erscheinende Heldin mausert sich im Lauf der Geschichte zu einer resoluten Frau, die weiß, was sie will und die den männlichen Familienmitgliedern schließlich zeigt, wo es langgeht. Ihre Reise zum Sündenpfuhl London ist höchst vergnüglich (zumindest für den Leser) und kräftig mit britischem Humor gewürzt. An diesem Buch gab es für mich nichts auszusetzen – volle Punktzahl – und ich werde mit Sicherheit noch mehr von diesem Autor lesen.

Edit #3: Tea With the Black Dragon 4/5
Martha Macnamara fliegt nach San Francisco, um dort nach ihrer verschwundenen Tochter Elizabeth zu suchen. Im Hotel lernt sie Mayland Long kennen, einen geheimnisumwitterten Chinesen, von dem behauptet wird, er sei in Wirklichkeit ein schwarzer Drache. Kurz darauf verschwindet Martha selbst und Long macht sich seinerseits auf die Suche nach ihr.

Tea With the Black Dragon ist eine kuriose Mischung zwischen Fantasy und Detektivgeschichte und kann, obwohl es mit ca. 130 Seiten recht kurz ist, mit interessanten Figuren punkten. Heute würde man es wohl am ehesten in das Genre "Urban Fantasy" einordnen, auf der anderen Seite gibt es in Mayland Longs Welt auch Technik, z. B. Cassettenrecorder und die ersten Computer (der Roman ist 1983 veröffentlicht worden). Da ich diese Zeit selbst schon bewusst erlebt habe (und für mich war das alles damals der Gipfel der Technik! ), hat das Buch irgendwie einen besonderen Charme. Wie es aussieht, gibt es noch einen Nachfolgeband, den ich mal auf meine unendliche Liste der Bücher, die ich lesen möchte, gesetzt habe.

Edit #4: Cloud Atlas 4.5/5
In diesem Buch spielt die Zahl 6 eine besondere Rolle - am auffälligsten ist die Unterteilung in sechs Handlungsstränge, die zunächst nur lose miteinander verknüpft zu sein scheinen. Die sechs Protagonisten können einander nicht begegnen, da sie zu unterschiedlichen Zeiten leben: Der Leser lernt zunächst Adam Ewing kennen, einen jungen amerikanischen Notar des 19. Jahrhunderts, der sich auf der Rückreise von Australien nach San Francisco befindet; danach begegnen wir Robert Frobisher, einem homosexuellen Komponisten in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, über dessen Leben wir aus seinen Briefen an seinen Liebhaber Rufus Sixsmith etwas erfahren. Die nächste im Bunde ist die Journalistin Luisa Rey, die in den 70er Jahren dem Physiker Sixsmith begegnet, der einen brisanten Bericht über die Konstruktionsfehler bei einem neuartigen Atomreaktor verfasst hat. Reys Geschichte wiederum landet als Romanmanuskript Jahre später auf dem Tisch des erfolglosen Verlegers Timothy Cavendish, dessen "grausiges Martyrium" dem Leser wohl das vergnüglichste Kapitel in diesem Buch beschert (natürlich auf Kosten des armen Cavendish). Die nächsten beiden Geschichten spielen in einer nicht näher bezeichneten fernen Zukunft: Im ehemaligen Korea wohnen wir dem Verhör von Sonmi-451 bei, einer rechtelosen, geklonten Arbeitssklavin, die für ihre Freiheit gekämpft hat. Die letzte Geschichte spielt nach dem "Fall" der Menschheit auf Hawai, wo der Ziegenhirte Zachry in einer steinzeitlichen Gesellschaft lebt, die einmal pro Jahr von den letzten Überlebenden der technischen Zivilisation besucht wird.

Das Buch ist schwierig zu beschreiben. Es ist keine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, wie es zunächst den Anschein hat, sondern ein homogenes Ganzes, was sich dem Leser aber erst ganz am Ende erschließt. Erwähnenswert sind sicher noch die sprachlichen Besonderheiten - jeder der sechs Teile ist im "Stil der Zeit", in dem die Geschichte spielt, geschrieben. Während das Verhör von Sonmi-451 noch sehr nahe an unserer Sprache des 21. Jahrhunderts ist, hat Mitchell das Experiment gewagt, Zachrys Geschichte in einem Englisch zu schreiben, wie es sich (weiter)entwickeln könnte, wobei es für den heutigen Leser natürlich verständlich bleiben muss.

Fazit: ein lohnendes Buch, auch wenn es streckenweise etwas "schwergängig" ist.

Edit #5: Night Watch von Terry Prachett 4/5
In diesem Band, der in den Zyklus der Stadtwache gehört, "fällt" Sam Vimes bei der Verfolgung eines Mörders in ein Zeitloch und findet sich in seiner eigenen Jugendzeit wieder. Schock - er hat keine Frau (Sybill ist gerade mal 16 Jahre alt und weiß noch nichts von ihrem künftigen Gatten), kein Kind, kein Zuhause und eigentlich auch keine Identität mehr, denn natürlich läuft in dieser Zeit sein jüngeres Selbst durch Ankh Morpork und verdient sich die ersten Sporen als Polizist. Vimes nimmt daher die Identität seines einstigen Mentors an und versucht, den jungen Sam auf den richtigen Weg zu bringen, denn natürlich will er nicht nur in seine Zeit, sondern auch in seine "richtige" Zukunft zurück, in der Sybill auf ihn wartet.

Dieses Buch hat (peinlicherweise) 10 Jahre (!) in meinem Regal darauf gewartet, gelesen zu werden. Schuld war (natürlich ) mein irrsinniger Vorsatz, die Scheibenwelt-Serie in Reihenfolge zu lesen, was aber eigentlich gar nicht nötig ist. In diesem Band hat mir vor allem Pratchetts stets trockener Humor gefallen, der für einige laute Lacher beim Lesen gesorgt hat, und die Dynamik zwischen den beiden Inkarnationen des Sam Vimes. Zeitreisen an sich sind ebenfalls ein Faktor, die ein Buch für mich attraktiv machen.

Edit #6: Jamaica Inn von Daphne Du Maurier 3.5/5
Nach dem Tod ihrer Mutter macht sich Mary Yellan auf den Weg zu ihrer Tante Patience, die mitten im Moor von Cornwall zusammen mit ihrem Mann ein Gasthaus betreibt. Als sie dort ankommt, ist Mary schockiert festzustellen, dass ihre Tante nur noch ein Schatten ihrer selbst und ihr Onkel ein unangenehmer, gewalttätiger Streithahn ist. Damit nicht genug, ist der Jamaica Inn der merkwürdigste Gasthof, den Mary je betreten hat: Gäste sieht man dort nicht, aber des nachts sind oft seltsame Geräusche zu hören, und bei den Leuten in den umliegenden Dörfern hat das Gasthaus einen ausgesprochen schlechten Ruf.

Als Mary sich eines Tages bei einem Spaziergang im Moor verläuft, wird sie von Francis Davey, dem Pfarrer des nahe gelegenen Ortes Altarnum, gefunden, der sie mit in sein Pfarrhaus nimmt. Trotz seiner sonderbaren Erscheinung (Davey ist ein Albino) fasst Mary Vertrauen zu ihm und erzählt ihm von dem ungewöhnlichen nächtlichen Treiben im Jamaica Inn.

Dieses Buch habe ich vor gut zwei Jahren auf einer Englandreise im Jamaica Inn gekauft, der immer noch existiert und heute ein Hotel ist. Am besten gefallen hat mir die Atmosphäre des Romans - das Moor, der Nebel, der Regen ... alles sehr englisch. Leider kam auf den 300 Seiten keine wirkliche Spannung auf, die Erzählung plätscherte vor sich hin, die Figuren blieben für meinen Geschmack insgesamt ein wenig zu blass, und selbst mir war recht bald klar, dass Marys Onkel Joss nicht der wirkliche Bösewicht im Buch war. Was bleibt, ist das Kopfkino vom regenumpeitschten Jamaica Inn und der Landschaft von Cornwall, was in diesem Fall offensichtlich genug war, um mich durch die Geschichte zu tragen.

Edit #7: Der Richter aus Paris von Ulrich Wickert 3/5
Bei seinen Ermittlungen in einem Mordfall reist der Untersuchungsrichter Jacques Ricou nach Martinique, nur um dort festzustellen, dass der Hauptverdächtige kurz zuvor bei einem Reitunfall ums Leben gekommen ist. War dieser nun wirklich der Mörder, oder ging es bei dem Fall unterschwellig um etwas ganz anderes?

Beim Lesen gewann ich immer mehr den Eindruck, dass es in diesem Buch zwar vordergründig um einen Mordfall ging, Wickert hier jedoch vor allem ein Sittengemälde einer korrupten Gesellschaft zeichnet , in dessen Mittelpunkt die nach wie vor vorhandenen Spannungen zwischen Frankreich und seinen ehemaligen Kolonien stehen. Der Richter aus Paris ist somit nicht wirklich das, was man von einem (deutschen) Krimi erwartet, sondern ein durch und durch politischer Roman mit Krimielementen.

Positiv überrascht war ich von Wickerts Schreibe, wobei manchem der Stil vielleicht zu nüchtern und journalistisch für einen Roman erscheinen mag. Zwischendurch gibt es immer wieder Passagen, wo ich dachte: Das hat Power!, dann plätscherte die Handlung plötzlich wieder leise vor sich hin. Ein wenig gestört hat mich auch die Tatsache, dass alle Frauen in diesem Roman auf die traditionelle Rolle der Ehefrau/Geliebten beschränkt sind. Das soll nicht heißen, dass das Buch chauvinistische Züge trägt, aber für eine weibliche Leserschaft bietet es doch recht wenig Angelpunkte. Insgesamt kann ich daher nur drei Sterne vergeben, zwei für die "Männerlastigkeit", vier für den Teil über den Indochina-Krieg und für die überraschende Wende am Schluss, das macht einen Durchschnitt von drei.

Edit #8: Great Expectations von Charles Dickens 3.5/5
Der Waisenjunge Pip, der bei seiner Schwester und deren Mann lebt, trifft eines Tages auf einen entlaufenen Sträfling, dem er mehr oder weniger zur Flucht verhilft. Kurze Zeit später lernt er das Mädchen Estella kennen, das bei ihrer Adoptivmutter lebt, einer exzentrischen älteren Dame, deren tragische Geschichte zunächst im Dunkeln bleibt. Pip verliebt sich in Estella, der er jedoch nicht gut genug ist.

Einige Jahre später erhält er Besuch von einem Anwalt, der ihm eröffnet, dass jemand, der ihm wohl will, aber nicht genannt werden will, ihm ein jährliches Einkommen verspricht. Pip zieht also nach London, damit aus ihm ein Gentleman wird.

Wir haben es hier einmal mit einer unerfüllten Liebe zu tun und zum anderen mit einer klassischen Coming-of-Age-Story. Im Lauf der Handlung muss Pip lernen, dass Geld nicht alles ist und andere Werte wichtiger sind. Außerdem muss er sich von Vorurteilen trennen und erkennen, dass die Welt unter Umständen voller Überraschungen sein kann.

Einiges an diesem Roman ist schwer verdaulich, vor allem der Mittelteil zog sich dann doch länger hin, als ich befürchtet hatte. Trotzdem hat diese Geschichte ihren Reiz für mich, und es war interessant, einmal das Buch zu lesen bzw. in diesem Fall zu hören, nachdem ich bereits einige Verfilmungen gesehen habe. Leider hat Simon Prebble als Sprecher mich nicht wirklich überzeugen können, ich fand seine Darbietung streckenweise etwas dröge, was dem Stoff keinen Gefallen getan hat. Also kein Hörbuch, das ich so bald wieder hören werde, eigentlich schade.

Edit #9: Manjit Kumar: Quantum: Einstein, Bohr and the Great Debate about the Nature of Reality 3/5
Einstein, Bohr, Planck, Heisenberg, Pauli, Schrödinger, alle haben ihren Teil zur Entwicklung der Quantentheorie beigetragen, wobei der Begriff "Schrödingers Katze" allgemein wohl am bekanntesten sein dürfte. Kumar versucht in seinem Buch, dem Leser die theoretische Physik näher zu bringen, was kein einfaches Unterfangen ist. Zwischen diesen "Vorlesungen" über Quanten und Atome und deren verschiedene Zustände gibt es die Biografien der einzelnen Wissenschaftler.

Wissenschaftsgeschichte finde ich immer wieder interessant, doch irgendwie vermochte dieses Buch mich nicht wirklich zu fesseln. Eventuell lag es daran, dass theoretische Physik mich doch nicht so sehr interessiert, wie ich gehofft hatte. Vielleicht war es auch einfach zu heterogen, als ob der Autor sich nicht entscheiden konnte, ob er nun eine Biografie oder ein Buch über die Grundlagen der Quantentheorie schreiben wollte. Ich fürchte, "Quantum" ist eines jener Bücher, von denen man zwar wissen möchte, was drin steht, das Lesen selbst sich jedoch mehr oder weniger mühsam gestaltet. Jedenfalls für mich. Zum Vergleich: Stephen Hawkings "Kurze Geschichte der Zeit", wo es zum Teil um ähnliche Themen geht, spricht mich wesentlich mehr an. Quantum ist dagegen trocken, es fehlt der Funke echter Leidenschaft.

Es ist sicher kein schlechtes Buch, aber für mich entsprach es nicht wirklich meinen Erwartungen. Ich habe sage und schreibe neun Monate daran gelesen, war jedoch nicht bereit aufzugeben. Außerhalb dieser Challenge hätte ich es vielleicht beiseite gelegt. Von daher nur 3 von 5 Sternen.

Edit #10: Michael Ridpath: Where the Shadows Lie 4/5
In diesem ersten Band von Ridpaths Krimiserie Fire & Ice verschlägt es den Bostoner Polizisten Magnus Jonson im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms zurück nach Island, das er mit zwölf Jahren zusammen mit seinem Vater verlassen hat. Mit seinem ersten Fall taucht er sogleich tief in die Vergangenheit und in die Folklore des Landes ein, als ein Literaturprofessor in seinem Haus ermordet aufgefunden wird. Vor seinem Tod hat dieser an der Übersetzung einer der zahlreichen isländischen Sagas gearbeitet, die Magnus schließlich auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringt.

Die Anlehnung des Buchtitels an Tolkiens Herr der Ringe (in the land of Mordor, where the shadows lie) kommt nicht von ungefähr. Die Idee, dass Tolkien sich für sein Buch bei der isländischen Folklore bedient hat, verhilft diesem Krimi zu einem faszinierenden Hintergrund. Island als Vorbild für Mordor? Warum eigentlich nicht, denn die isländischen Vulkane beschwören durchaus das Bild von Tolkiens Mount Doom herauf, in dem der eine Ring schließlich vernichtet werden muss. In Ridpaths Buch geht es um ein geheimnisvolles Manuskript und um eine jahrhundertelang verschollene Saga, die sich im Privatbesitz einer einzigen Familie befand und von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Auch in dieser Geschichte kommt ein Ring vor, der denjenigen, der ihn trägt, in seinen Bann schlägt und eine unheilvolle Macht über ihn ausübt.

Ein ungewöhnlicher Kriminalroman, der den Leser in ein Land versetzt, in dem Feuer und Eis einander die Waage halten. Ein gelungener Serienauftakt. 4/5 Sternen

Edit #11: Charles Yu: How to Live Safely in a Science Fictional Universe 4/5
Der Protagonist dieses relativ kurzen Romans hat einen ungewöhnlichen Job: Er repariert Zeitmaschinen. Das ungewöhnliche an letzteren ist, dass man mit ihnen nicht nur durch die Zeit, sondern auch durch fiktionale Universen reisen kann. Erfunden hat sie sein Vater.

Das Buch besteht hauptsächlich aus internen Monologen, was vermutlich für die sehr gemischten Bewertungen bei Amazon verantwortlich sein dürfte. Wer aufregende Zeitreisen und Action erwartet, wird hier herb enttäuscht. Mir hat die Geschichte gefallen. Es war vielleicht nicht das, was ich erwartet hatte, aber die Betrachtungen über Zeit, Raum und Paradoxe war unterhaltsam und lesenswert.

Last edited by Marrella; 11-30-2014 at 06:55 AM.
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Old 12-15-2013, 10:00 AM   #3
troll05
Harmless idiot
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Habe auch 12 gewählt, na ja eigentlich 13, bei einem brauche ich Entscheidungshilfe...

Vielleicht kann das Thema oben angepinnt werden, bei geschätzten 440 Jahren TBR Contest (habe viele Perry Rhodan Romane) bleibt uns das ja noch etwas erhalten.


Auswahl 2014
:
  1. Die Eissphinx / Jules Verne
  2. Acorna’s People / Anne McCaffrey (Einhornmädchen 2)
  3. Im Land des Windes / Licia Troisi (Die Drachenkämpferin 1)
  4. Nosferas / Ulrike Schweikert (Erben der Nacht 1)
  5. The Snow Queen / Mercedes Lackey (500 Kingdoms 2)
  6. The Locked Room Mystery mystery / Jasper Fforde
  7. Der Rote Kampfflieger / Manfred von Richthofen
  8. Cordelia’s Honor / Louis McMaster-Bujold (Miles Vorkosigan 1)
  9. Diebe im Olymp / Rick Riordan
  10. Die Kunst des klaren Denkens / Rolf Dobelli
  11. Darke / Angie Sage (Septimus Heap 6)
  12. Gang Nach Canossa: Ein Mann, Ein Ziel, Ein Abenteuer / Dennis Gastmann

Viele Zyklen mit denen ich dann endlich mal anfange oder weiter komme / fertig werde aber auch einiges was ich mir schon ewig vorgenommen habe...

Edit 1: "The Locked Room Mystery mystery / Jasper Fforde" hat sich zu meiner grossen Überraschung als recht kurze Kurzgeschichte herausgestellt. Schade eigentlich

Auf einem Dinner anthropomorpher Personifizierungen wird "Das Geheimnis des verschlossenen Raumes" in einem solchen tot aufgefunden. Verdächtig sind unter anderem "Das perfekte Alibi", "Die falsche Spur" und noch einige andere.

Kurzes, ungewöhnliches aber unterhaltsames "Whodunit"

Edit 2: "Diebe im Olymp / Rick Riordan" kurzweiliges Jugendbuch das sich natürlich den Vergleich mit Harry Potter gefallen lassen muss aber auch nicht zu scheuen braucht.
Hat ausser der Parallelgesellschafts-Idee wenig mit HP zu tun, ist vor allem wesentlich schneller und moderner geschrieben. Die Ich Erzählung ist Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig da der Stil doch etwas stark jugendlich gehalten ist, passt aber insgesamt gut ins Bild.
Hat mir auf jeden Fall so gut gefallen das ich die anderen vier Bände gleich noch hintendran gehängt habe

"Die Kunst des klaren Denkens / Rolf Dobelli" ist noch nicht ganz durch, kann man aber auch immer nur häppchenweise konsumieren. Das Buch ist eine Sammlung von scharfen Beobachtungen über menschliches Verhalten und die Fehlbeurteilung von Situationen und Gegebenheiten. Z.B. Werbung: Models werden nicht durch Kosmetikprodukte schön sondern sie sind Models geworden weil sie schön sind (Vertauschen von Ursache und Wirkung). In diesem Stil geht es durch diverse Kapitel, zum Glück aber nur beobachtend und nicht als Ratgeber für ein besseres Leben verpackt

Edit 3: Ich habe von "Darke" die ersten drei Seiten gelesen, da fiel mir auf das mir das alles sehr unbekannt vorkam. Kurzes Zurückblättern führte zu der Erkenntnis das mir aus der Serie nicht nur das letzte Buch sondern die letzten drei Bücher fehlten.
Das habe ich dann nachgeholt mit sehr viel Spass an der Geschichte.
Die Bücher sind für Kinder und Jugendliche geschrieben, die Story dadurch teilweise etwas offensichtlich und schlicht aber sehr flüssig zu lesen und gute Unterhaltung. Leider ist die Serie damit dann auch zuende, von solcher Qualität könnte gerne mehr kommen damit ich meinem Kleinen in den nächsten Jahren dann auch was Gutes empfehlen kann.

Edit 4: "Im Land des Windes" - Band I der "Drachenkämpferin" Trilogie.
Oh Mann, was für ein Schund. Ein typischer moderner schnell zusammengepinnter Roman von einer Dame die überhaupt keine Ahnung hat wovon sie da schreibt.
Die Handlung ist 08/15 Fantasygrundlage: Mädchen in einer mittelalterlich geprägten Welt will "Drachenritterin" werden und setzt sich gegen alle Widerstände durch. Es gibt den weisen Mentor, viele unsympathische Gegner, die Charaktere haben soviel Profil wie eine Spielkarte und die Recherche wie "mittelalterlich" aussehen könnte ist völlig auf der Strecke geblieben. Einsame alleinerziehende Bauersfrauen haben Hütten mit drei Schlafzimmern, Schwerter und sonstige Stahlwaffen sind gewöhnlich wie Sand am Meer und dergleichen mehr.
Etwas besser geschrieben hätte daraus wirklich was werden können aber so ist es ziemlich blöd. Habe mal mit Band zwei angefangen, weiss aber noch nicht ob ich in bis zum Ende bringe


Edit 5: "Der rote Kampfflieger" von Manfred v. Richthofen
Mit 150 Seiten ein recht schmales Büchlein aber gar nicht so angenehm zu lesen. Er hat das Ganze offensichtlich ohne Ghostwriter oder sonstige fremde Hilfe zusammengeschrieben, der Stil ist militärisch kurz und knapp, mehr eine Aneinanderreihung von Taten und Handlungen als eine echte Geschichte. Der berühmte "Rote Baron" scheint zudem ein recht emotionskalter Killer gewesen zu sein, in den Beschreibungen tauchen Wörter von "Spaß" und "Vergnügen" fast ausschliesslich im Zusammenhang mit der Tötung von Menschen oder jagbaren Tieren auf.
Schade, jetzt muss ich mir ein neues Vorbild suchen

Ach ja, den Dobelli hab ich inzwischen auch durch - wenig neue Erkenntnisse aber trotzdem ganz nett


Edit 6: "Nosferas" von Ulrike Schweikert

Ich vermutete ja einen Trittbrettfahrer der unsäglichen "Biss zum..." Vampirromane, war aber dann sehr angenehm überrascht. Das Trittbrett ist zwar da, gehört aber eher zum "Harry Potter" Zug als zur Familie Cullen.
Seit Jahrhunderten verfeindete Vampirclans sehen ein daß ihr Überleben von ihrer Zusammenarbeit abhängt und basteln sich deshalb eine clanübergreifende Schule für ihren Nachwuchs der pro Jahr und Buch einen Clan abarbeitet.
Das ganze in eine Spannende Varräter-Geschichte eingepackt mit vielen unaufdringlichen aber interessanten Mini-Infodumps zu den europäischen Metropolen des letzten Jahrhunderts ergeben ein rundes, stimmiges und flüssig zu lesendes Gesamtkonzept.
Hat soviel Spass gemacht das die anderen Teile jetzt auch dran glauben müssen, mal sehen wieviel ich bis zum nächsten "Buchclub" im Juni schaffe

Alle Daumen hoch:


Edit 7: "The Snow Queen" von Mercedes Lackey

Interessantes Setup. Die Schneekönigin (die wir ja aus dem gleichnamigen Märchen in unguter Erinnerung haben) ist eigentlich ganz nett und gehört zu einem verzweigten Netzwerk von "guten Feen". Zwar hat sie Kai zu sich aufs Schloss gelockt, aber nur weil er sich zu einem egoistischen Eigenbrötler zu entwickeln droht. Gerdas Suche wird von ihr Überwacht und kontrolliert damit sie etwas Selbstbewusstsein aufbaut um später nicht von Kai untergebuttert zu werden.

Das ist aber eigentlich nur Nebengeschichte, der eigentliche Plot ist eine Suche nach einer "falschen" Schneekönigin die ganze Dörfer durch Einfrieren umbringt. Dazu findet sich eine kleine Gruppe zusammen und zieht los. Spannend und flüssig geschrieben, insgesamt unterhaltsam und macht Hoffnung auf die anderen vier Bücher der Serie

Edit 8: Cordelia’s Honor von Louis McMaster-Bujold (Miles Vorkosigan 1)

Cordlias Honor ist ein Omnibus aus drei verschiedenen Erzählungen die hier chronologisch angeordnet sind (allerdings in anderer Reihenfolge geschrieben wurden).
Diese drei Geschichten hängen fast nahtlos aneinander und bilden ein Prequel zu den davon thematisch fast völlig unabhängigen "Miles Vorkosigan" Romanen. Die Geschichte (wenn wir sie mal zusammenhängend betrachten was ich ab jetzt tun werde) spielt etwa 20 Jahre vor dem ersten "Miles" Roman("Der Kadett"/"The Warriors Apprentice") und beginnt mit dem ersten Aufeinandertreffen seiner Eltern auf einem unerforschten aber bereits umstrittenen Planeten und der darauffolgenden Trennung.
Im Zweiten Teil treffen die beiden im Krieg wieder aufeinander, nach Kriegsende flieht die Titelheldin aus ihrer Heimat da sie dort für eine Spionin gehalten wird zu ihrem Geliebten und Heiratet ihn.
Im dritten Teil ist Cordelia schwanger und wird Ziel eines Attentats mit Giftgas in dessen Folge ihr ungeborenes Kind schwere Schäden erleidet. Der Embryo ist nur zu retten indem die Reifung ausserhalb des Mutterleibes fortgesetzt wird. Kurz darauf gibt es einen Militärputsch und der Bruttank gerät in die Hände des neuen Imperators worauf Cordelia sich mit einigen Freunden auf eine Rettungsmission macht. Die Rettung gelingt (natürlich) und am Ende der Story wird Miles geboren, aufgrund des Gases ist er allerdings recht klein und verwachsen und seine Knochen haben einen extremen Kalziummangel was in einer militärhirarchischen Gesellschaft natürlich zu Problemen führt. Aber das kommt dann in den "Miles" Romanen.

Insgesamt ist die Geschichte flüssig und sehr spannend geschrieben, es gibt keine Brüche oder auffällig unlogische Zusammenhänge. Die ganze Geschichte ist der militärischen SF zuzurechnen, entsprechend hart geht es manchmal zu. Der Autorin muss ich hier ein ganz grosses Kompliment machen, sie behauptet sich in diesem von Männern beherrschten Genre ganz hervorragend, vermeidet typische Klischees und schreibt sehr un-emotional.

Wie schon einige Male hier bei der TBR hat mich der Einstieg in eine neue Serie dazu angestiftet gleich den Rest noch hinterherzulesen, bin momentan schon im dritten Omnibus und es macht immer noch Spaß, auch die Qualität hat bisher kein bisschen nachgelassen:

Last edited by troll05; 08-04-2014 at 07:40 PM.
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Old 12-15-2013, 10:09 AM   #4
Marrella
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Vielleicht kann das Thema oben angepinnt werden, bei geschätzten 440 Jahren TBR Contest (habe viele Perry Rhodan Romane) bleibt uns das ja noch etwas erhalten.


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[*]"Diebe im Olymp" oder "Im Bann des Zyklopen" / Rick Riordan (hier bräuchte ich Entscheidungshilfe, habe Teil 1 mehrfach als Film gesehen, ist das Buch wesentlich besser oder kann man gleich Teil zwei lesen
Definitiv erst Teil 1 lesen, würde ich sagen. Der Film ist ok, aber das Buch fand ich um Längen besser.
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Old 12-15-2013, 12:38 PM   #5
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Originally Posted by troll05 View Post
Vielleicht kann das Thema oben angepinnt werden, bei geschätzten 440 Jahren TBR Contest (habe viele Perry Rhodan Romane) bleibt uns das ja noch etwas erhalten.
Gut, dass der Contest so langfristig ausgelegt ist

Da fiel die Auswahl dann leichter:
12 "verbrannte Bücher" für 2014:
  1. Mühsam, Erich: Unpolitische Erinnerungen
    Erich Mühsam, 1878 in Berlin geboren, 1934 im KZ Oranienburg ermordet), hat ein Bild der künstlerischen, inbsd. schriftstellerischen Szene Berlins und Münchens festgehalten, Paris, Wien und Tessin sind auch Stationen, aber eher am Rande. Der Zeitraum der Erinnerungen sind schwerpunktmäßig die Jahre von 1900 bis zum 1. Weltkrieg.
    Ermüdend waren manchmal die vielen Namen (viele davon vergessen, aber u.a. auch bekannte wie Mann, Werfel, Bölsche, Klabund, Ringelnatz -damals noch Hans Gustav Bötticher- waren darunter).
    Kurzweilig, teils ernsthaft, teils humorvoll oder sarkastisch wird das Leben, die Klüngeleien, die Freundschaften, Geldnot, Wohnsituation beschrieben, nicht zu vergessen der Spaß am Feiern, die Stammkneipen und die jeweiligen "Zirkel", denen man angehörte.
    Mir machte das Lesen auch Spaß, weil ich im vergangenen Jahr anfing, mich mit August Macke zu befassen (ein Schelm, wer nun einen Zusammenhang zu meinem Avatar herstellt und so in der "Epoche" und den Künstlerkreisen blieb.
  2. Schirokauer, Alfred: Mirabeau
  3. Schnitzler, Arthur: Die Tänzerin
  4. Roth, Josef: Hotel Savoy
  5. Ostwald, Hans: Der lachende Koffer
  6. Meyrink, Gustav: Das grüne Gesicht
  7. Hessel, Franz: Heimliches Berlin
  8. Ringelnatz, Joachim: Kuttel Daddeldu
  9. Essig, Hermann: Der Taifun
  10. Perutz, Leo: Nachts unter der steinernen Brücke
  11. Seghers, Anna: Der Kopflohn
  12. von Suttner, Bertha: Die Waffen nieder!
    Die Autorin (1843-1914), selbst eine prominente Vertreterin der Friedensbewegung wurde 1905 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das Buch "Die Waffen nieder!" erschien 1989.
    Eine junge Adlige, früh mit einem Offizier verheiratet, kurz darauf "ehrbare Kriegswitwe" wird nach und nach zur Friedensaktivistin.
    Fasziniert hat mich der Sprachwechsel: verträumt, naiv, blind für die Realität, wenn das in der damaligen Zeit vorherrschende Denken und Leben beschrieben wird. Ironisch, sarkastisch, klar, wenn es um Themen wie die Greuel des Krieges, das Wettrüsten und die Entlarvung politischer Ränkespiele und Absurditäten geht, insbesondere wenn wieder einmal eine "Frage" im Raum steht, aus der ein Krieg entsteht.
    Für mich absolut lesenswert!

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Old 12-15-2013, 01:57 PM   #6
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Meine Liste:

1. The Casual Vacancy von Joanne K. Rowling *****

Hierbei handelt es sich um den ersten offiziellen Beitrag der britischen Autorin nach der Harry-Potter-Reihe und größer oder härter könnte der Schnitt kaum sein. Es handelt sich dabei weder um einen Jugendroman, noch um einen Krimi, wie man meinen könnte. Es beginnt zwar mit einem Todesfall, aber dieser war nicht krimineller Natur. In Folge dessen wird die Gesellschaft einer kleineren Gemeinde seziert, mit all ihren Fehlern und menschlichen Abgründen. Der Tote war die gute Seele der Gemeinde und im weiteren Verlauf der Handlung wird das Fehlen dieser Person zum einschneidenden Wendepunkt aller handelnden Personen.

Vor allem in der direkten unverblümten teilweise vulgären Sprache Rowlings sehe ich die Zäsur zu den vorherigen Werken. In Sachen Personenzeichnung und vor allem den authentischen Dialogen können nur wenige Rowling meiner Meinung nach das Wasser reichen. Für mich ist das eine hohe Kunst, die ich so bisher nur selten erlebt habe. Ich habe gerade unmittelbar davor „Der Ruf des Kuckucks“ , den unter Pseudonym geschrieben Krimi Rowlings gelesen, auch dort gibt es diese hervorragenden Dialoge, dass Ganze ist aber dort in einem milderen Ton und in den Rahmen einer Krimi-Reihe mit sympathischen Hauptfiguren platziert. Bei „The Casual Vacancy“ sucht man die positiven Momente eher vergebens, alles ist härter, deprimierender und ein gutes Ende sollte der Leser nicht erwarten. Mir hat es trotzdem gut gefallen, aber es ist eben keine Unterhaltungsliteratur im klassischen Sinne.

2. Todeshauch von Arnaldur Indriðason ****

Es handelt sich dabei um den 4. Teil der Kommissar-Erlendur-Reihe des isländischen Autors. In seinen Krimis geht es vor allem, um gesellschaftliche und soziale Aspekte, sowohl im gegenwärtigen Island als auch in der Vergangenheit. So wird die Geschichte um einen ungeklärten Knochenfund auf zwei Zeitebenen erzählt. Natürlich weiß der Leser sofort, dass die in der Vergangenheit angelegten Geschichte, um einen erschreckenden Fall häuslicher Gewalt, irgendetwas mit dem gegenwärtigen Fund der Knochen zu tun haben muss, es bleibt aber bis zuletzt spannend, wem diese Knochen wirklich gehören. Mir hat es gut gefallen, obwohl die Geschichte schon etwas düster und deprimierend daherkommt, zumal der Kommissar auch familiär einige Krisen zu bewältigen hat. Die erste Hälfte hätte für meinen Geschmack aber auch etwas mehr Geschwindigkeit haben können, das letzte Drittel war dann aber doch packend. Mir ist aber noch unklar, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.

3. The Red Pyramid von Rick Riordan ****

The Red Pyramid ist der 1. Teil der Kane-Chronicles des Autors Rick Riordan, die sich mit der agyptischen Mythologie beschäftigt. Ähnlich wie in der Percy-Jackson-Reihe des Autors wird hier Geschichte auf locker leichte Art einem jugendlichen Publikum vermittelt.
Protagonisten sind hier die Geschwister Kane, Abkömmlinge einer alten Aqyptischen Familie, die auf der Suche nach ihrem entführten Vater zahlreiche Abenteuer zu bestehen haben, dabei etwas über ihre Herkunft erfahren und sich mit freundlich und feindlich gesinnten Göttern auseinandersetzen müssen.

Mir hat das Lesen wieder viel Spaß gemacht, obwohl man sich manchmal etwas mehr Tiefgang und weniger kämpferische Auseinandersetzungen wünscht, aber es ist eben auch ein Buch für ein jüngeres Publikum. Insgesamt fand ich Riordans Percy Jackson als Hauptfigur etwas sympathischer und die Geschichte interessanter konstruiert, hier wird doch etwas viel herum gehetzt. Ich werde aber sicherlich die Trilogie noch bis zum Ende verfolgen.

4. Der Zitronentisch von Julian Barnes ***

Der Zitronentisch beinhaltet Kurzgeschichten rund ums Altern, geschrieben auf hohem literarischen Niveau von Julian Barnes. Aber hier ist die Form meist besser als der Inhalt. Viele Geschichten konnten mich emotional nicht berühren, es gab aber zugegeben auch einige Perlen. Insgesamt daher ein durchwachsenes Leseerlebnis und eher für Personen zu empfehlen, die das Gesamtwerk von Julian Barnes kennenlernen wollen.

5. Wölfe von Hilary Mantel *****

Nachdem auch der 2. Teil ihrer historischen Roman-Trilogie rund um Thomas Cromwell und der Herrschaft Heinrichs des VIII mit dem Man-Booker-Preis, dem wohl wichtigste britische Literaturpreis ausgezeichnet wurde, bekamen Buch und Autorin auch hier einige Aufmerksamkeit.

Etwas Befürchtungen hatte ich schon dieses Buch zu lesen, ahnte ich doch, dieses Buch könnte eine zu unverdauliche Kost für mich sein. Das wurde auch gestützt von einigen schlechten Kritiken und Abbrüchen außerhalb des deutschen Feuilletons. Ich kann das insofern bestätigen, dass ich doch einiges Durchhaltevermögen brauchte, um das Buch bis zum Ende zu lesen. Das liegt vor allem an einer Handlung ohne großen Spannungsbogen. Das Buch sollte daher zügig gelesen werden, um der gesamten Entwicklung der Geschichte folgen zu können.

Was das Buch aber so bemerkenswert und wertvoll macht, ist die große Fülle an interessanten Details die Hilary Mantel zusammengetragen hat und dabei verzichtet sie auf jede Beschreibungen von Räumlichkeiten und Landschaften, wie es sonst vielleicht in einem historischen Roman zu erwarten wäre. Die Geschichte wird alleine durch Gespräche und Gedanken, meist Thomas Cromwells, vorangetrieben, so dass man meint, man befinde sich in einem Theaterstück mit schlichtem Bühnenbild. Dabei hat Mantel ein feines Gefühl für Dialoge und Humor. Heinrich der VIII wirkt hier, wie ein verzogenes Kind, dessen Launen alle ausgesetzt sind, aber von dessen Gunst ihr gesamtes Bestehen abhängt.

Meine Hochachtung für dieses Buch, für Teil 2 brauche ich aber jetzt eine längere Pause.

6. Der Wolkenatlas von David Mitchell *****

Es ist nicht so einfach für dieses Buch eine kurze Inhaltsangabe zu geben, denn die Geschichte wird erzählt in 6 sehr unterschiedlichen Kurzgeschichten, die zu verschiedenen Zeiten spielen und in völlig unterschiedlichen Formen daherkommen. In diesen Geschichten geht es um die Zivilisation und die Entwicklung des Menschen an sich. Die Erzählstruktur dabei ist ungewöhnlich, denn die Geschichten werden bis auf die Sechste in zwei Teile geteilt. Die Geschichte mit der es beginnt wird erst ganz zum Schluss fortgesetzt, die Zweite dann als Vorletzte usw. ...

Ich finde das Buch schon alleine von der Erzählstruktur grandios, dabei beherrscht der Autor, die verschiedenen Roman-Formen und die verschiedenen Epochen meisterlich. Allerdings besitzt auch das Buch für mich ein paar Längen. Nicht alle Kurzgeschichten konnten mich begeistern und waren dann doch etwas mühsam zu lesen. Insgesamt ist es aber ein beeindruckendes Werk, was sich für mich gelohnt hat.

7. Die rote Klinge von Lisa See ***

Quote:
Peking, Mitte der 90er Jahre: Die chinesische Polizistin Liu Hulan und der amerikanische Regierungsbeamte David Stark versuchen eine Reihe mysteriöser Morde aufzuklären. Dabei stoßen sie auf eine brisante Verschwörung von chinesischer Mafia, Regierungsmitgliedern und skrupellosen Wirtschaftsbossen …
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Was anfangs gut und spannend begann, wurde dank eines zu großen Detailreichtums zu einer etwas langwierigen Lektüre. Nicht ohne Grund habe ich eine große Lese-Pause gemacht und hätte es wohl auch ohne diese Challenge nicht fertig gelesen.

Die Stärken des Buches waren die kulturellen und politischen Hintergründe Chinas. Leider kann ich aber das Buch aufgrund seiner seichten Figuren mit obligatorischer Liebesgeschichte und seiner mäßig spannenden Handlung, dann doch nicht empfehlen. Etwas schade, denn das Buch hatte gerade thematisch durchaus Potential.


8. Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer ***

Oscar Schell hat seinen innig geliebten Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 verloren. Mit diesem Verlust klar zu kommen fällt dem Jungen schwer, so glaubt er an eine Botschaft seines Vaters, als er beim Zerbrechen einer Vase einen Schlüssel und einen Zettel mit dem Wort Black findet. Auf der Suche nach dem passenden Schloß bzw. einer Person mit den Namen Black durchstreift er die Straßen New Yorks und lernt dabei viele Menschen kennen. Das Buch beschäftigt sich weniger mit den Anschlägen, sondern generell mit dem Thema Verlust und Lebenswille. So wird nicht nur die Geschichte Oskars aufgerollt, sondern auch die seines Großvaters.

Die Geschichten um Oskar sind interessant, wenn man sich darauf einlässt, nicht eine geradlinige Erzählung präsentiert zu bekommen. Der Text ist dabei immer wieder experimentell. Die Rückblicke des Großvaters fand ich weit weniger spannend, so dass ich manches mal etwas vorgeblättert habe. Insofern fand ich das Buch insgesamt etwas schwierig zu lesen. Obwohl es zweifellos große philosophische Qualitäten hat, konnte es mich nicht richtig begeistern.

9. Dead Man River von George R. R. Martin (ohne Wertung)

Das Buch wird auch unter dem Titel "Fiebertraum" verlegt, was dann auch exakt dem englischen Titel "Fevre Dream" entspricht.

Die Beschreibung bei Amazon klang für mich erst mal interessant:

Quote:
Wir schreiben das Jahr 1857. Abner Marsh, Flussschiffer auf dem Mississippi, steht vor dem Ruin. Da macht ihm der Aristokrat Joshua York ein verlockendes Angebot: Er soll das schnellste Dampfschiff aller Zeiten bauen, die "Fiebertraum". Doch was für Marsh als großes Abenteuer beginnt, wird bald zum Albtraum. Denn York entpuppt sich als Vampir und er hat die "Fiebertraum" bauen lassen, um entlang des Mississippi die Letzten seiner alten, kranken Rasse einzusammeln...
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Ich hatte das gebundene Buch vor einiger Zeit günstig erworben, weil ich dachte bei Martin kann ich nicht viel verkehrt machen, aber habe mich dann doch nicht so richtig heran getraut, weil ich das ganze Vampir-Thema so über habe. Leider lag ich damit auch nicht falsch, die Vampirgeschichte konnte mich nicht reizen und auch die Technik und die Navigation von Schaufelraddampfern auf dem Mississippi konnten mich gar nicht fesseln. Da halfen mir auch Martins große literarische Qualitäten nicht weiter. Ich habe daher nur das erste Drittel ganz gelesen und den Rest dann quer gelesen. Schade!

10. Die Landkarte der Zeit von Félix J. Palma ****

Félix J. Palmas Landkarte der Zeit ist eine Homage an den britischen Autor H.G. Wells, der mit seinem Roman The Time Machine (1895) das Genre der Zeitreise-Romane mitbegründet hat.
Auf diesen Roman wird immer wieder Bezug genommen und auch die Zeitreisemaschine selber spielt eine große Rolle. Kurios ist, dass H. G. Wells zur handelnden Figur in den drei Geschichten wird, die uns Palma in der Folge erzählt. Dabei werden viele Fragen bzw. die Probleme, die Zeitreisen aufwerfen können, detailliert beschrieben.

Die Ausführlichkeit an manchen Stellen ist auch das Problem, am Ende geht dem Leser etwas die Puste aus, wenn Palma nochmal schnell alle seine Zeitreise-Ideen unterbringen will. Mir war das dann doch etwas zu viel und mir hätte es besser gefallen, Palma wäre beim Stil der ersten beiden Geschichten geblieben. Insgesamt hat mir das Buch aufgrund seines Ideenreichtums aber gut gefallen.




Die Stunden von Michael Cunningham
Der untröstliche Witwer von Montparnasse von Fred Vargas

Strafbuch :
Rudernde Hunde von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder

Orange = angefangene Bücher

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So, hier ist jetzt meine Liste. Die meisten Bücher werde ich in der englischen Version lesen.


1. Vicente Blasco-Ibañez - The Torrent ("Fluten der Leidenschaft" - *was für ein schrecklicher deutscher Titel!*)

Wie fast alle seine Bücher spielt auch dieses in der Gegend von Valencia und gibt Einblicke in das damalige Leben dort. Es ist eine Liebesgeschichte zweier sehr unterschiedlicher Charaktere vor kleinstädtischem Hintergrund, geschrieben 1900.

2. Ryunosuke Akutagawa - Rashomon

Eine Sammlung von Kurzgeschichten, die ca. im 12. Jh. in Japan spielen. Ich hatte den Film Rashomon vor einigen Jahren gesehen und war sehr beeindruckt. Nachdem ich nun die Erzählungen gelesen habe, muss ich sagen: als Film war der Stoff wesentlich leichter verdaulich als in Schriftform .


3. Anita Desai - Clear Light of Day
4. James Stephens - The Charwomans Daughter

Die Geschichte spielt in Dublin am Ende des 19. Jahrhunderts und begleitet ein junges Mädchen ein Stück weit beim Erwachsenwerden.

5. Anonym - Das Leben des Lazarillo von Tormes
6. Colum McCann - Let the Great World Spin (Die große Welt)
7. Amitav Ghosh - Sea of Poppies (Das mohnrote Meer)

Die "Hauptperson" ist das Schiff Isis, auf dem sich verschiedene Menschen aus allen möglichen Gründen (nicht alle davon freiwillig) zusammengefunden haben. Im Buch werden die unterschiedlichen Lebensgeschichten der Isis-Passagiere erzählt.

8. Tolkien - Das Silmarillion
9. David Mitchell - The Thousand Autumns of Jacob De Zoet (Die tausend Herbste des Jacob de Zoet)
10. Margaret Atwood - The Robber Bride (Die Räuberbraut)

Es geht um drei sehr unterschiedliche Frauen, die sich seit ihrer Jugend kennen und die durch die gemeinsamen negativen Erfahrungen mit der 4. Jugendfreundin, Zenia (die mir wie ein böser Geist erscheint), trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere sehr eng verbunden sind.

11. Sofi Oksanen - Purge (Fegefeuer)

Estland. Eine junges Mädchen platzt in das Leben einer alten Frau, und es entspinnt sich die Geschichte der Familie und des Landes, jeweils auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt.

12. Jane Smiley - Private Life

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Old 12-30-2013, 03:04 PM   #8
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Wir nähern uns stetig dem Ende des Jahres und damit dem Abgabetermin eurer Listen mit den 12 Titeln, die ihr auf jeden Fall im kommenden Jahr lesen und kommentieren wollt.

Unsere Listen sind bis jetzt sehr unterschiedlich, teilweise kenne ich die Autoren gar nicht. Das verspricht ein interessantes Jahr zu werden.


@lila
Das sind aber bis jetzt nur 10, da fehlen noch 2.
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Old 12-30-2013, 04:17 PM   #9
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Wir nähern uns stetig dem Ende des Jahres und damit dem Abgabetermin eurer Listen mit den 12 Titeln, die ihr auf jeden Fall im kommenden Jahr lesen und kommentieren wollt.

Unsere Listen sind bis jetzt sehr unterschiedlich, teilweise kenne ich die Autoren gar nicht. Das verspricht ein interessantes Jahr zu werden.
Einige Bücher der anderen Leselisten kenne ich, oder es findet sich zumindest der Autor auch bei mir, wenn auch mit anderen Werken, aber vieles ist unbekannt - und klingt beim reinschnuppern ganz interessant. Ich hoffe mal, dass diese Aktion die TBR-Liste nicht noch verlängert anstatt sie zu verkürzen

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@lila
Das sind aber bis jetzt nur 10, da fehlen noch 2.
Uups, und ich war so froh, dass ich mich aus der ewig langen TBR überhaupt für etwas entscheiden konnte ... da muss ich dann nochmal ran, morgen ...
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Old 12-31-2013, 11:19 AM   #10
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So, ich hab dann auch immerhin 8 Stunden vor "Annahmeschluss" meine Liste fertig:

1. George R.R. Martins Song of Fire and Ice, Buch 5 (englisch) oder alternativ als deutsches Hörbuch Band 17-20
2. Do Androids Dream of Electric Sheep - hundert mal verschoben, in 2014 muss es klappen- von Philipp K. Dick
3. Gone with the Wind (ja, ja, aber ich stehe wenigstens dazu )
4. Haunted von Chuck Palahniuk (Horror, genau! Braucht man bestimmt im Anschluss an Gone with the Wind )
5. The Time Travellers Wife (in 2013 schon angefangen, dann kam immer was dazwischen)
6. Irgendwas von Fritz Leiber, vermutlich Swords and Deviltry
7. Watchman, Band 1 (Comic)
8. Neil Gaiman, Terry Pratched: Good Omens (auch in 2013 angefangen und auf der Strecke geblieben)
9. Jojo Moyes, Ein ganzes halbes Jahr
10. Tolkiens Hobbit (Re-Read mit den Kids)
11. Hans Rath, Und Gott sprach: Wir müssen reden


Als 12. hoffe ich sehr auf Band drei der King Killer Chronicles von Patrick Rothfuss. Man munkelt, der Titel würde The Doors of Stones lauten. Nett ist, dass es z.B. auf goodreads schon Reviews gibt. Das irritiert sogar den Autor, siehe sein Post vom 4.12. hier.
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Old 12-31-2013, 12:07 PM   #11
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Originally Posted by ravenne View Post
Als 12. hoffe ich sehr auf Band drei der King Killer Chronicles von Patrick Rothfuss. Man munkelt, der Titel würde The Doors of Stones lauten. Nett ist, dass es z.B. auf goodreads schon Reviews gibt. Das irritiert sogar den Autor, siehe sein Post vom 4.12. hier.
Der Kommentar ist ja göttlich. Wenigstens nimmt er es mit Humor.

Was Vom Winde verweht angeht, habe ich das in meiner "Lesekarriere" sogar zweimal gelesen (als ich noch jünger war). Ich fürchte, heute würde mir die Heldin zu sehr auf den Geist gehen, aber es ist trotz allem ein Klassiker, den man gelesen haben darf, finde ich.

Ein bisschen Horror danach kann ganz sicher nicht schaden.

Und ich habe kurz vor Annahmeschluss meine Liste doch noch mal editiert und zwei "leichte" Lektüren durch etwas schwerere Kost ersetzt. Es heißt ja "Challenge" .

Last edited by Marrella; 12-31-2013 at 12:29 PM.
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Old 12-31-2013, 12:48 PM   #12
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Schön, dass du auch noch mitmachst.

Edit:

Ich lese gerade noch den Kommentar von Patrick Rothfuss, super, besonders schön der Hinweis auf den Doctor.

@Marrella

Ich sehe du hast jetzt auch Cloud Atlas auf der Liste. Das wird nicht so ganz einfach werden, habe es schon mal abgebrochen und der Mittelteil ist nicht einfach zu lesen, aber ich bin fest entschlossen. Es steht jetzt aber noch nicht als erstes an.

Angefangen habe ich schon mit Wölfe, weil es recht lang ist und historische Romane eher selten bei mir auf dem Plan stehen. Ich finde es bis jetzt gut geschrieben. Die Frage ist aber, ob mich der Inhalt auch auf lange Sicht reizen wird.

Last edited by hamlok; 12-31-2013 at 12:52 PM.
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@ravenne
Ich lese gerade noch den Kommentar von Patrick Rothfuss, super, besonders schön der Hinweis auf den Doctor.
Ja, und dass man vielleicht interessantere Dinge unternehmen kann, wenn man eine Zeitmaschine hat. Z. B. Dinos jagen.

Quote:
Ich sehe du hast jetzt auch Cloud Atlas auf der Liste. Das wird nicht so ganz einfach werden, habe es schon mal abgebrochen und der Mittelteil ist nicht einfach zu lesen, aber ich bin fest entschlossen. Es steht jetzt aber noch nicht als erstes an.
So weit bin ich nicht gekommen (bin auch schon drin stecken geblieben). Ich lese meine Bücher sicher nicht in der Reihenfolge, in der sie in der Liste stehen, deshalb werde ich auch nicht damit anfangen.
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Old 12-31-2013, 01:49 PM   #14
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So weit bin ich nicht gekommen (bin auch schon drin stecken geblieben).
Das war etwas missverständlich von mir ausgedrückt. Ich hatte es schon bei der ersten Geschichte abgebrochen, aber mir kurz den Mittelteil angesehen. Den Film kennen wir ja beide, in diesem Fall ist das glaube ich ein Vorteil, um das Buch zu verstehen. Sag ich mal so.
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Old 12-31-2013, 02:54 PM   #15
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Das war etwas missverständlich von mir ausgedrückt. Ich hatte es schon bei der ersten Geschichte abgebrochen, aber mir kurz den Mittelteil angesehen. Den Film kennen wir ja beide, in diesem Fall ist das glaube ich ein Vorteil, um das Buch zu verstehen. Sag ich mal so.
Davon gehe ich auch aus. Den ersten Teil habe ich zu Ende gelesen, das werde ich auch nicht noch mal lesen. Notfalls gucke ich noch mal den Film an.

Hilary Mantel hättest du dir ja auch als Vorschlag für das Thema "Historischer Roman" aufheben können.
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