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Frodok
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Pfeiffer, Ida: Reise nach Madagaskar. (german) V1. 16 Jun 2013

Ida Pfeiffer, geb. Reyer (14. 10. 1797, Wien – 27. 10. 1858, Wien) war eine österreichische Reiseschriftstellerin und gilt als die bedeutendste Weltreisende des 19. Jahrhunderts.

Ihr Vater, der Textilfabrikant Aloys Reyer, starb, als sie 9 Jahre alt war. Hatte sie bislang mit ihren fünf Brüdern in Hosen herumgetollt, mit Gewehr und Trommeln gespielt, musste sie sich nun nach dem Willen ihrer Mutter endlich wie ein Mädchen benehmen, Röcke tragen, Klavierunterricht nehmen und gemessene Schritte machen.

Obwohl Ida bereits als Kind vom Reisen träumte, ging sie 1820 mit dem 24 Jahre älteren Rechtsanwalt Dr. Mark Anton Pfeiffer eine Vernunftehe ein und bekam zwei Söhne.

Fast 45 Jahre alt - ihre beiden Kinder erwachsen, vom Mann getrennt lebend - begann Ida ein selbständiges Reise- und Forscherleben.

Am 22. März 1842 verließ Ida Pfeiffer mit nur geringer Barschaft ihre Heimatstadt Wien auf einem Dampfer in Richtung Jerusalem. Zu einer Zeit, als der Orient von bewaffneten Expeditionen eben erst erkundet wurde, war es völlig undenkbar, dass sich eine Frau ohne männlichen Begleitschutz auf ein solches Abenteuer einließ. In Jerusalem besuchte sie die historischen Orte aus dem Leben Jesu Christi und wagte sich schließlich im Schutze einer bewaffneten Mannschaft bis zum Roten Meer. Nach fast neun Monaten kehrte Ida heim, doch ihr Fernweh ließ sie nicht mehr los.

1846 bis 1848 bereiste sie auf ihrer 1. Weltreise Brasilien, die Gesellschaftsinseln, Tahiti, Hongkong und Sri Lanka. Zurück in ihre Heimat kam sie nur, um Pflanzen und andere "Reise-Mitbringsel" zu verkaufen und neue Reisen vorzubereiten. Schilderungen ihrer Reisen erschienen unter anderem als Feuilletons in der Presse, Idas Reisetagebücher wurden zu Bestsellern und in sieben Sprachen übersetzt.

Unterstützt von Regierungsstellen, unternahm sie 1851 bis 1855 eine 2. Weltreise, die sie über Südafrika zu den Sundainseln führte, wo sie eineinhalb Jahre verblieb. Anschließend bereiste sie Süd- und Mittelamerika. Von diesen Fahrten brachte sie reiche Sammlungen für das kaiserliche Naturalienkabinett mit, die sich heute im Naturhistorischen Museum befinden. Die Geographischen Gesellschaften von London, Paris und Berlin ernannten sie zu ihrem Ehrenmitglied.

Auf ihren Reisen hatte sie 32 insgesamt 240.000 km zur See und 32.000 km auf vier Kontinenten zurück. Sie schrieb darüber 5 Bücher, die in sieben Sprachen übersetzt wurden. Grillparzer nannte sie die "vortreffliche, kühne, erdumwandernde Frau Ida Pfeiffer" und Wien widmete ihr ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof. Der Vorsitzende der k. k. Geographischen Gesellschaft nannte sie 1897 „…auch heute noch unstreitig die bedeutendste Weltreisende“. Danach geriet sie für rund 100 Jahre in Vergessenheit. (nach Austria-Lexikon und Wikipedia)

Reise nach Madagaskar. (Wien, 1861)

1856, mit 59 Jahren, wollte Ida Pfeiffer ihre 3. Weltreise antreten. Sie führte sie zuerst nach Madagaskar, wo sie zunächst von der Königin Ranavola huldvoll aufgenommen wurde. Durch die Machenschaften eines französischen politischen Abenteurers, mit dem sie völlig schuldlos in Zusammenhang gebracht wurde, fiel sie jedoch bei Hof in Ungnade, wurde für längere Zeit in Haft genommen und gemeinsam mit einigen anderen Europäern durch mit Madagaskar-Fieber verseuchte Landstriche im Schneckentempo zur Küste gebracht. Die Strecke hätte in acht Reisetagen bewältigt werden können, wurde aber auf 53 ausgedehnt.

Schon auf der Heimreise brach die Krankheit, von der sie sich nie mehr erholen sollte, mit einem heftigen Anfall aus. Sie kehrte geschwächt nach Wien zurück und starb in der Nacht von 27. auf den 28. Oktober 1858. (aus Wikipedia)

Quote:
Das Tanguin (Vergiftung) wird sehr häufig und über Leute jeden Standes, über den Hoch-Adeligen wie über den Sklaven verhängt; es genügt dazu der bloßen Beschuldigung irgend eines Verbrechens. Jedermann kann den Ankläger machen; er braucht keine Beweise vorzubringen. Das einzige, was er zu thun hat, ist 28½ Thaler zu erlegen. Dem Beschuldigten wird nicht erlaubt, sich zu vertheidigen; er muß sich der Probe des Giftes unterwerfen. Kommt er mit dem Leben davon, so gibt man ihm ein Drittheil des erlegten Geldes, das zweite Drittheil gehört der Königin und das dritte wird dem Ankläger zurückgegeben. Stirbt der Beschuldigte, so erhält der Ankläger sein Geld zurück, weil in diesem Falle seine Anklage als richtig betrachtet wird.

Die Vergiftung geschieht auf folgende Art: das Gift kommt von dem Kerne einer Frucht, welche die Größe eines Pfirsiches hat und auf dem Baume Tanguinia veneniflora, wächst. Dem Verurtheilten wird von dem Lampi-tanguine (so heißt derjenige, welcher das Gift eingibt) der Tag bestimmt, an welchem er es zu nehmen hat. Er darf schon 48 Stunden vor dem festgesetzten Tage nur sehr wenig, und in den letzten 24 Stunden gar keine Nahrung zu sich nehmen. Seine Verwandten begleiten ihn zu dem Giftmischer. Hier muß er sich entkleiden und schwören, zu keiner Zauberei Zuflucht genommen zu haben. Der Lampi-tanguine schabt dann mittelst eines Messers so viel Pulver von dem Kerne, als er für nöthig hält. Bevor er dem Beschuldigten das Gift eingibt, fragt er ihn, ob er sein Verbrechen eingestehen wolle, was dieser jedoch nie thut, da er das Gift dennoch einnehmen müßte. Der Lampi-tanguine legt das Gift auf drei Stückchen Haut, die aus dem Rücken eines fetten Huhnes geschnitten und ungefähr zollgroß sind, rollt sie zusammen und heißt den Beschuldigten sie verschlucken.

In früheren Zeiten starben beinahe alle, die dieses Gift nahmen, unter den heftigsten Schmerzen und Zuckungen; seit ungefähr zehn Jahren ist aber jenen, die nicht von der Königin selbst zum Tanguin verurtheilt werden, erlaubt, folgendes Mittel dagegen anzuwenden: Sobald der Beschuldigte das Gift genommen hat, geben ihm seine Verwandten Reiswasser in solcher Menge zu trinken, daß oft der ganze Körper anschwillt, wodurch gewöhnlich ein schnelles heftiges Erbrechen bewirkt wird. Hat der Vergiftete das Glück, nicht nur das Gift, sondern auch die drei Häutchen, und zwar letztere unversehrt zu erbrechen, so wird er für schuldlos erklärt, und seine Verwandten bringen ihn im größten Triumphe unter Jubel und Gesang nach Hause. Bleibt aber eines der Häutchen zurück, oder ist es beschädigt, so rettet er nicht das Leben — er wird in diesem Falle durch die Lanze oder auf eine andere Art getödtet.
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