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Frodok
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Reinbold, Adelheid: König Sebastian. (german) V1. 5 Apr 2013

Adelaide Reinbold (15. Januar 1800 in Hannover – 14. Februar 1839 in Dresden) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie nannte sich selbst Adelheid Reinbold. Ihre Werke erschienen zu Lebzeiten unter dem Pseudonym Franz Berthold.

Adelheid Reinbold wuchs in schwierigen familiären Verhältnissen auf. Die Familie verarmte und zog 1808 in die südhannoversche Provinz ins Klostergut Mariengarten. Ab 1820 nahm Adelheid eine Stelle als Erzieherin im Haus des Bankiers Heinrich von Pereira in Wien an. Der Salon der Gattin, Henriette von Pereira-Arnstein (einer Tochter Fanny von Arnsteins) eröffnete ihr Bekanntschaften und Bildungsmöglichkeiten. Dennoch litt sie unter der abhängigen und gesellschaftlich untergeordneten Position.

Lebensentscheidend wurde eine Liebesbeziehung mit dem dichtenden Diplomaten Apollonius v. Maltitz, der jedoch eine Ehe mit Reinbold aus gesellschaftlichen Rücksichten ablehnte. 1828 zog sie nach Dresden, um sich in der Miniaturmalerei auszubilden. Dort lernte sie den Dichter Ludwig Tieck kennen, der von da an ihr väterlicher Mentor wurde und später die meisten ihrer Werke herausgab. Ein Augenleiden machte eine berufliche Perspektive als Miniaturmalerin unmöglich. Seit 1831 veröffentlichte sie einzelne Novellen in Literaturzeitschriften, ausnahmslos unter dem Pseudonym Franz Berthold.
Mehrere Anstellungen als Gesellschaftsdame/Erzieherin brach Reinbold wieder ab. Nach dem Tod ihrer Mutter (1832) kehrte sie ins Elternhaus zurück, um für ihre jüngeren Geschwister zu sorgen. Nachdem der Vater sich neu vermählt hatte, zog sie mit ihren jüngeren Brüdern nach Dresden, wo sie wesentlich für deren Lebensunterhalt aufkam.

Adelheid Reinbold fand dauerhaft Unterstützung und Lebenshilfe bei Ludwig Tieck. Obwohl vertraute Teilnehmerin seines Kreises, wusste offenbar kaum jemand außer Tieck von ihrer schriftstellerischen Arbeit, für die der pseudonyme Autor zunehmend öffentlichen Beifall erhielt.

Adelheid Reinbold starb an Diphtherie. Ihr großer Roman König Sebastian, oder wunderbare Rettung und Untergang, an dessen Korrekturfahnen sie bis zuletzt gesessen hatte und der den Mythos um den portugiesischen König Sebastian (Portugal) schildert, wurde von Ludwig Tieck posthum herausgegeben; in dessen Vorwort wird erstmals ihr wirklicher Name genannt und einiges von ihrem Schicksal berichtet.

Die poetische Fiktion vom Überleben von König Sebastian ist Grundlage dieses 1839 erschienen historischen Romans.

Sebastian wurde am 20. Januar 1554 in Lissabon als Sohn von Johanna von Spanien und postumer Sohn ihres Gatten Johann Manuel von Portugal geboren. Er war somit ein Enkel des portugiesischen Königs Johann III., dem er nach dessen Tod 1557 auf dem Königsthron folgte.

Beim Tod seines Großvaters, des Königs, war Sebastian gerade drei Jahre alt. Erneut musste deshalb eine Regentschaft die Macht übernehmen. Diese fiel zunächst seiner Großmutter Katharina, der Witwe Johanns III., zu. Schon drei Monate nach Sebastians Geburt kehrte seine verwitwete Mutter, als Infantin von Kastilien und Aragon an den spanischen Hof zurück, um da die Regentschaft für ihren Bruder Philipp II. zu übernehmen, während dieser sich in England und den Niederlanden aufhielt.

Am Hof in Portugal wurde Sebastian seiner energischen Großmutter Katharina von Kastilien in Obhut gegeben. Sie war es, die 1536 ein Inquisitionstribunal in Portugal einführte und sogar ein Inquisitionstribunal in Goa beantragte. Der Thronfolger wurde unterdessen vor allem von Jesuiten erzogen. Schon bald jedoch übernahm Kardinal Heinrich, Erzbischof von Lissabon, ein Bruder Johanns III. und somit Großonkel des Königs Sebastian, die Regentschaft. 1568 trat Sebastian als 14-jähriger schließlich selbst die Regierung an.

Seine Herrschaft sollte für Portugal katastrophale Folgen haben.

Sebastian lebte in einer Traumwelt, angefüllt mit mittelalterlichen ritterlichen Idealen und der Kreuzzugsidee. Sein großes Ziel war es, das große Marokkinische Reich für die Christenheit wieder zu erobern. 1574 führte er eine militärische Expedition nach Marokko an. Einen Thronfolgestreit im Sultanat von Fès nahm der König, der sich als Nachfolger der Kreuzfahrer mit der Mission wähnte, zum Anlass, Marokko endgültig von den Arabern zu befreien. Mit einer Armee von 18.000 Mann marschierte er in den arabischen Teil des Landes ein. Die Schlacht von Alcácer-Quibir (al-Qasr al-Kabir) 1578 in Marokko wurde zur Katastrophe für Portugal. Das weit überlegene Heer des Sultans Muley Abd-el Malik schlug die Portugiesen, König Sebastian wurde in der Schlacht getötet.

Sebastian fiel unverheiratet und kinderlos. Deshalb übernahm der vormalige Regent, Kardinal Heinrich, selbst den Thron. Die Niederlage von Alcazarquivir hatte das Land so geschwächt, dass es nach dem Tode Kardinal Heinrichs an die spanischen Habsburger fiel, womit die portugiesische Unabhängigkeit für 60 Jahre beendet war.

Da die Leiche des Königs nie gefunden wurde, entwickelte sich die Legende, Sebastian lebe noch und werde sein Land einst aus höchster Gefahr erretten. Während der Herrschaft der spanischen Habsburger in Portugal traten auch mindestens drei „falsche Sebastiane“ auf, die Anführer von lokalen Aufständen gegen die Spanier waren.

Das Schicksal des Königs und sein Feldzug nach Marokko ist auch Gegenstand von Gaetano Donizettis letzter Oper Dom Sébastien, roi de Portugal (1843). (aus Wikipedia)
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