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Frodok
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Hippel, Theodor Gottlieb: Über die Ehe. 1. Aufl. (german) V1. 6 Jan 2013

Theodor Gottlieb Hippel, ab 1790 von Hippel (31. Januar 1741 in Gerdauen/Ostpreußen – 23. April 1796 in Königsberg) war ein deutscher Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker. Hippel war Mitglied der preußischen Landrechtskommission, Stadtrat, Oberbürgermeister und schließlich Stadtpräsident von Königsberg. 1786 erhielt er den Titel eines Geh. Kriegsrats. Hippel vertrat die Ideen der Aufklärung und setzte sich für die Frauenrechte ein. Er war ein Freund Immanuel Kants. (aus Wikipedia)

Näheres über Autor und Werk, siehe: Wikipedia

Über die Ehe. nach der 1. Auflage von 1774.

1774 erschien Hippels Schrift Über die Ehe (Bln.), die große Verbreitung fand u. vier Auflagen erlebte (2. 1776; 3. 1792; 4; 1793), die der Verfasser benutzte, das Buch zu überarbeiten u. seine zunächst sehr reaktionären u. frauenfeindl. Ansichten zu revidieren. In der ersten Auflage rechtfertigt H. die weitgehende bürgerl. Rechtlosigkeit der Frau, wobei er sich auf den herrschenden Zustand u. auf die Natur (nicht wie später auf die Vernunft) bezieht. Da H. sich eingangs darüber beklagt, daß ein junger Mann bei einer Heirat hohe Einkünfte u. 16 Ahnen vorweisen müsse, liegt der Rückschluß auf ein persönl. Ressentiment des abgewiesenen Bewerbers nahe, das sich in den frauenfeindl. Phantasien der Schrift auslebt, die Frauen keinen bürgerl. Rang zubilligt u. sie auf Gebären u. Aufziehen von Kindern beschränken will. Der Einfluß von Rousseaus Emile ist dabei deutlich. Das oft Absurde der Argumentation hat die Verbreitung des Ehe-Buches nicht behindert, sondern gefördert. (nach Killy Literaturlexikon)

Da nur die 1. Auflage auch als E-Text (Gutenberg.de) verfügbar ist, sei an dieser Stelle auch auf den PDF-Scan der 4. Auflage von 1793 verwiesen, der hier zu finden ist.

Quote:
Vorbericht
»Ein Sohn oder eine Tochter?« fragt der Vater die Hebamme, wenn seine Frau zum erstenmal ins Wochenbett gekommen ist; denn zum zweitenmal sieht ers ihr schon am Gesicht an. Und sie läßt ihn ausfragen, wenn es ein Mädchen ist, und ruft, wenn er an das Wort oder kommt: ein Sohn!
»Auch vier Kreuzer wegen der Danksagung in der Kirche«, sagt der Landpriester, und der Vater bezahlt zehn, wenn es ein Junge ist. »Es kommt doch zum Besten der Kirche«, spricht er. Ist es aber ein Mädchen: so sucht er, obgleich es auch zum Besten der Kirche kommt, aus allen Taschen Scheidemünzen zusammen. »Hier«, seufzt er, »sind vier Kreuzer. Gott schenke uns einen sanften Regen, denn, in Wahrheit, das Getreide steht schlecht.«
Ein Frauenzimmer, wenn es vierzehn Jahre alt ist, fragt die Amme: »Ist es ein Söhnchen?« –: »Ja, gnädiges Fräulein.« –: »Ein niedliches Kind!«, und schnell ist es in seinen Armen. Es faßt es, wo man gemeinhin allen Kindern hinzufassen pflegt, und dann noch etwas weiter. Warum das gnädige Fräulein das Kind liegenläßt, wenn die Amme gesagt hat: »Ein Mädchen!«, kommt daher, weil es vierzehn Jahre alt ist.
Wozu dieser Anfang? Guter Freund, frage lieber, wozu diese ganze Schrift: denn in diesem Anfang liegt alles. Ist der gut, so ist mehr gut. Ist er schlecht, so gebe ich für die ganze Schrift keinen Dreier. Ein Autor ist ein geistiger Vater und schreibt Söhne und Töchter, wie sie der leibliche zeugt. Aber zu bestimmen, von welchem Geschlecht ein Buch sei, ist so schwer, daß sich die kritischen Hebammen oft jahrelang darüber streiten. Damit es indessen Seiner Wohlehrwürden nur wissen, so gebe ich für die Danksagung keinen Kreuzer aus. Für mein Kind darf nicht gedankt werden, und hiermit: Gott befohlen.
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