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Old 12-16-2012, 03:19 PM   #1
Frodok
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Schnabel, Johann Gottfried: Die Insel Felsenburg. (german) V1. 16 Dec 2012

Johann Gottfried Schnabel (Pseudonym Gisander; 7. November 1692 in Sandersdorf bei Bitterfeld – zwischen April 1744 und April 1748) war ein deutscher Schriftsteller.

Schnabel war seit 1694 verwaist und wuchs zunächst bei Verwandten und Bekannten auf. Er besuchte die von August Hermann Francke gegründete Schule in Halle. Von 1706 und 1709 absolvierte er eine Lehre als Barbier, bis 1717 diente er als Feldscher in verschiedenen Heeren, unter anderem als Teilnehmer am Spanischen Erbfolgekrieg.

Er lebte danach vermutlich zunächst in Hamburg, wurde 1719 aber offenbar Barbiermeister in Querfurt. Dokumentarisch nachweisbar ist erst wieder die Verleihung des Bürgerrechts in Stolberg im Harz, wohin er 1724 mit Frau und Familie umsiedelte. Dort war er von 1731 bis 1738 Herausgeber der Zeitung Stolbergische Sammlung Neuer und Merckwürdiger Welt-Geschichte. Parallel dazu veröffentlichte er im nahen Nordhausen sein Hauptwerk Wunderliche Fata einiger See-Fahrer, das 1828 in einer Bearbeitung von Ludwig Tieck unter dem Titel Die Insel Felsenburg neu herausgegeben wurde. Schnabel verließ Stolberg 1745, nach 1750 verliert sich seine Spur. (aus Wikipedia)

Näheres zum Werk, siehe: Felsenburg

Die Insel Felsenburg ist ein Roman von Johann Gottfried Schnabel, dessen vier Teile 1731, 1732, 1736 und 1743 unter dem Pseudonym Gisander in Nordhausen erschienen. Der Originaltitel des ersten Teils lautet vollständig:

"Wunderliche Fata einiger See-Fahrer, absonderlich Alberti Julii, eines gebohrnen Sachsens, Welcher in seinem 18den Jahre zu Schiffe gegangen, durch Schiff-Bruch selb 4te an eine grausame Klippe geworffen worden, nach deren Übersteigung das schönste Land entdeckt, sich daselbst mit seiner Gefährtin verheyrathet, aus solcher Ehe eine Familie mit mehr als 300 Seelen erzeuget, das Land vortrefflich angebauet, durch besondere Zufälle erstaunens-würdige Schätze gesammlet, seine in Teutschland ausgekundschafften Freunde glücklich gemacht, am Ende des 1728sten Jahres, als in seinem Hunderten Jahre, annoch frisch und gesund gelebt, und vermuthlich noch zu dato lebt, entworffen Von dessen Bruders-Sohnes-Sohnes-Sohne, Mons. Eberhard Julio, Curieusen Lesern aber zum vermuthlichen Gemüths-Vergnügen ausgefertiget, auch par Commission dem Drucke übergeben Von Gisandern."

Das ursprünglich etwa 2500 Druckseiten umfassende Werk wurde 1828 in einer gekürzten Bearbeitung von Ludwig Tieck unter dem Titel Insel Felsenburg neu herausgegeben und ist unter diesem Titel bekannt geworden. (aus Wikipedia)

Quote:
Mein Sohn,

Erschrecket nicht! sondern ertraget vielmehr mein uñ euer unglückliches Schicksal mit großmüthiger Gelassenheit, da ihr in diesen Zeilen von mir selbst, leider! versichert werdet: daß das falsche Glück mit dreyen fatalen Streichen auf einmal meine Reputation und Wohl-Stand, ja mein alles zu Boden geschlagen. Fraget ihr, wie: und auf was Art: so wisset, daß mein Compagnon einen Banquerott auf 2. Tonnen Goldes gemacht, daß auf meine eigene Kosten ausgerüstete Ost Indische Schiff bey der Retour von den See-Räubern geplündert, und letztlich zu completirung meines Ruins der Verfall der Actien mich allein um 50000. Thl. spec. bringet.
Ein mehreres will hiervon nicht schreiben, weil mir im schreiben die Hände erstarren wollen. Lasset euch innliegenden Wechsel-Brief â 2000. Frfl. in Leipzig von Hrn. H. gleich nach Empfang dieses bezahlen Eure Schwester habe mit eben so viel, und ihren besten Sachen, nach Stockholm zu ihrer Baase geschickt, ich aber gehe mit einem wenigen von hier ab, um in Ost- oder West Indien, entweder mein verlohrnes Glück, oder den todt zu finden. In Hamburg bey Hrn W. habt ihr vielleicht mit der Zeit Briefe von meinem Zustande zu finden. Lebet wohl, und bedauert das unglückliche Verhängnis eures treugesinnten Vaters, dessen Redlichkeit aber allzustarcker hazard und Leichtglaubigkeit ihm und seinen frommen Kindern dieses malheur zugezogen. Doch in Hofnung, GOTT werde sich eurer und meiner nicht gäntzlich entziehen, verharre

D. d. 5. Apr. 1725.
Euer
biß ins Grab getreuer Vater
Frantz Martin Julius.

Ich fiel nach Lesung dieses Briefes, als ein vom Blitz gerührter, rückwarts auf mein Bette, und habe länger als 2. Stunden ohne Empfindung gelegen. Selbigen gantzen Tag, und die darauf folgende Nacht, wurde in gröster desperation zugebracht, ohne das geringste von Speise oder Geträncke zu mir zu nehmen, da aber der Tag anbrach, beruhigte sich das ungestüme Meer meiner Gedancken einigermassen.
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Old 12-16-2012, 08:25 PM   #2
medard
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Falls man sich für die Pressemeldungen zu einer anderen Buchausgabe dieses Werks interessiert, dann kann man hier hineinschauen. Die Zeit, die Frankfurter Rundschau, die horen und andere Presseorgane geben sich dort ihren Lektüreeindrücken zur vorliegenden Genossenschaft der Glückseligkeit hin.. Das ist ganz reizend gemacht.

Last edited by medard; 12-17-2012 at 12:56 PM.
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