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Frodok
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Frölich, Henriette: Virginia oder Die Kolonie von Kentucky (german) V1. 9 Jun 2012

Henriette Frölich (28. Juli 1768 in Zehdenick an der Havel – 5. April 1833 in Berlin; geboren als Dorothea Friederica Henrietta Rauthe; Pseudonym: Jerta) war eine deutsche Schriftstellerin.

Henriette Frölich war die Tochter des königlichen Hofkommissarius Christian Rauthe. Vermutlich wuchs sie in Berlin auf, wo ihr Vater für die Beleuchtung des Berliner Schlosses zuständig war.

Im Mai 1879 heiratete sie den Schriftsteller und Reformer Carl Wilhelm Frölich. Ihr Haus wurde zum Treffpunkt der Berliner Aufklärer. 1792 trat ihr Mann aus dem Staatsdienst aus und versuchte sich auf dem Erbpachtgut Scharfenbrück bei Luckenwalde eine neue Existenz aufzubauen.

1806 wurde das Gut von französischen Truppen geplündert; seitdem war die Familie in finanzieller Bedrängnis. Bei der Plünderung gingen auch große Teile von Henriette Frölichs literarischen Arbeiten verloren. 1813 wurde das Anwesen im Verlauf der Befreiungskriege [ein Sohn starb im Lazarett!] gänzlich verwüstet und Henriette Frölich zog mit ihrer Familie [sie hat insgesamt 10 Kinder geboren!] zurück nach Berlin, wo ihr Mann eine Lesehalle und Leihbibliothek gründete.

Bekannt ist die Autorin für ihren 1819 (vordatiert auf 1820) erschienen Briefroman: Virginia oder die Kolonie von Kentucky (Untertitel: Mehr Wahrheit als Dichtung), den sie unter dem Pseudonym Jerta veröffentlicht hat.

Weiter Werke:
Gedichte im Berliner Musenalmanach für 1791
Das Rosenmädchen (Lustspiel, 1806 vernichtet; die 2. Fassung ging 1815 ebenfalls verloren!)
Graf Heinrich, oder Heinrich Graf (Erzählung, 1819) (nach Wikipedia)

Textauszug:
Quote:
Ja, eine Seereise. Und weit, sehr weit. In das Land der Freiheit schiffe ich hinüber. Wo mein Vater als Jüngling kämpfte unter dem Panier der Freiheit, wo mein hochherziger Oheim, für sie blutend, starb, da ist mein zweites Vaterland. Amerika! Amerika! Schon erhebt sich ein frischer Ostwind, alles eilt an Bord. So lebe denn wohl, Adele! Dieser Brief muß ans Land. Ach, zum letzten Male sehe ich den mütterlichen Boden, der mich gebar; seine freundlichen Rebenhügel, das frohe Treiben im Hafen von Marseille.
Zeitgenössische Inhaltsangabe:
Quote:
[…] Eine wüthende Republikanerin und Bonapartistin ist diese Virginie. Ihre Aeltern haben manche Unbillen von dem ehemaligen alten Adel Frankreichs erfahren. Der Vater wurde, weil er eine Kaufmannstochter aus Lion geheirathet, von seiner ahnenstolzen Familie in die Bastille gesperrt, und zwar unter fremden Namen. Der Fall der Bastille gab ihm die Freiheit wieder, er warf sich, wie leicht zu erachten, ganz auf die Volksparthei; auch die kleine Virginie wurde mit seinen Grundsätzen und Urtheilen zeitig vertraut; […] Nach [Napoleons] Sturze, den Tod ihrer Aeltern (der Vater war im Gefecht gegen die Verbündeten geblieben) und der Rückkehr ihrer Verwandten aus der Verbannung, entflieht sie mit einem Kästchen voll von Kostbarkeiten nach Amerika, weil die Verwandten sie zu einer Heirath zwingen wollen, und sie hat sich nun einmal vorgenommen, ihren Mucius treu zu bleiben. In Amerika lächelt ihr nun alles in rosenfarbenem Lichte, sie will sich ankaufen und allerlei Kreuz- und Querzüge auf ihre eigene Hand unternehmen, findet am Niagara den todtgeglaubten Geliebten wieder, zieht mit ihm und anderen Franzosen, Teutschen, Americanern und Negern mit ihren Frauen und Geliebten an den Ohio, wo sie die Kolonie von Kentucky errichten, einem Tempel des Deismus erbauen, keine Priester dulden, aber doch einige gottesdienstliche Gebräuche, die sich dem altgriechischen Cultus nähern, beibehalten. Uebrigens herrscht die vollkommenste Freiheit und Gleichheit, […] Quelle: Journal für Literatur, Kunst, Luxus und Mode. 35. Band; Weimar (1820), S. 227-229.
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