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Frodok
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Staël, Germaine de: Über Deutschland (german) V1; 18 Feb 2012

Anne Louise Germaine de Staël-Holstein, geb. Necker, (22. April 1766 in Paris – 14. Juli 1817 in Paris), war eine französische Schriftstellerin.

Madame de Staël, wie sie in der Literaturgeschichte heißt, wuchs in Paris als Tochter des Genfer Bürgers Jacques Necker auf, der mit einem Genfer Kompagnon in Paris eine Bank aufgebaut hatte und später als französischer Finanzminister und Regierungschef (1788–90) amtierte. Im Salon ihrer Mutter, der Schriftstellerin Suzanne Curchod (Madame Necker), verkehrten bedeutende Aufklärer, vor allem die Enzyklopädisten. Sie lernte dort zahlreiche Autoren der späten Aufklärung kennen und entwickelte ihre vielfältigen Talente. Über ihren Vater hatte sie früh Kontakt mit der Politik.

1786 ehelichte sie den 17 Jahre älteren schwedischen Botschafter Baron Erik Magnus Stael von Holstein, der sie am Hofe des Französischen Königs einführte. Im Verlauf der 14-jährigen Ehe mit ihm – man trennte sich offiziell im Jahr 1800 – bekam Madame de Staël vier Kinder, deren letztes, außerehelich gezeugt war. Denn eine treue Gattin war sie nicht. Bereits ab 1788 hatte sie einen ersten längerzeitigen Geliebten, den Grafen de Narbonne. Darüber hinaus lebte sie oft fern von ihrem Mann auf längeren Reisen oder in der Verbannung.

1789 sympathisierte Madame de Staël zunächst mit der Revolution. Ihr Salon war ein Treffpunkt der gemäßigten Revolutionäre, und große Teile der ersten Verfassung von 1790 wurden unter ihren Augen ausgearbeitet. Auch in der Folgezeit versuchte sie den Gang der Dinge mitzubestimmen, und zwar direkt über ihre publizistische Tätigkeit und indirekt über die Einflussnahme auf Männer wie Narbonne, der 1790/91 kurze Zeit Kriegsminister war. Als die Revolution sich 1792 zunehmend radikalisierte und die Gemäßigten ins politische Abseits und bald als Dissidenten auch in Todesgefahr gerieten, versuchte Madame de Staël im Juli, die königliche Familie zur Flucht aus Paris zu bewegen, was die Königin jedoch ablehnte. Sie selbst floh im September auf das elterliche Landgut Coppet bei Genf.

1794 lernte sie den verheirateten Publizisten und Literaten Benjamin Constant kennen. Mit ihm unterhielt sie anschließend eine langjährige, nervenaufreibende Beziehung, wobei der etwas jüngere Constant einerseits von ihrer Genialität und Vitalität fasziniert war, sich andererseits aber immer wieder aus ihrem Bann zu befreien versuchte.

1797 lernte sie Napoleon Bonaparte kennen, der sich nach seinem siegreichen Italienfeldzug anschickte, in die Politik einzusteigen, und den sie, zusammen mit Constant, zunächst unterstützte. Gegenliebe allerdings erlangte sie nicht, und als sie ihn 1798, bei einer anderen Begegnung, von einer Eroberung der Schweiz abzuhalten versuchte, war sie ihm endgültig unsympathisch. Spätestens nach seinem Staatsstreich 1799 ging sie auch ihrerseits in Opposition zu ihm und wurde, trotz der Verbannung aus Paris, einer der Eckpfeiler des Widerstandes gegen sein zunehmend diktatorisches Regime.

1803 unternahm sie eine halbjährige Reise durch Deutschland. Erste Station war im Winter Weimar, wo sie u. a. Wieland, Schiller und Goethe traf. Nächste Station war im Frühjahr Berlin. Hier lernte sie, neben vielen anderen Intellektuellen, den Literaturkritiker und -historiker August Wilhelm Schlegel kennen, den sie als Mentor für sich selbst sowie als Hauslehrer für ihre Kinder gewann.

Ende 1804 trat sie zusammen mit Schlegel eine mehrmonatige Italienreise an, die sie zu ihrem zweiten Roman inspirierte, Corinne ou l’Italie, der 1807 sehr erfolgreich erschien. Er zeigt eine vitale, literatur- und kunstbegeisterte Frau, deren Liebe zu einem zunächst zwar gutwilligen und scheinbar seelenverwandten Mann scheitert, weil er ihre Emanzipiertheit letztlich nicht verkraftet und es vorzieht, eine weniger anstrengende und auffällige Person zu ehelichen. Auch Corinne ist sicher noch ein Reflex der Enttäuschungen, die Mme de Staël durch den wankelmütigen Constant erlitten hatte, von dem sie sich 1805, nach einem plötzlichen Heiratsantrag seinerseits, endgültig trennte.

Im Jahr 1807 begann Madame de Staël ihr meistgelesenes und langfristig wirksamstes Buch De l’Allemagne, „Über Deutschland“, für das sie im Winter 1807/08 in Wien weitere Informationen und Anregungen sammelte. 1810 fertiggestellt, wurde es jedoch sofort nach dem Druck von der napoleonischen Zensur verboten, samt Manuskript konfisziert und eingestampft. Denn es zeigte den Franzosen ein (stark idealisiertes) Deutschland als Kontrast und teilweise auch als Vorbild für ihr militaristisches und zentralistisches, von Napoleon diktatorisch regiertes und mundtot gemachtes eigenes Land jener Jahre. Das Bild eines regionalistisch vielfältigen, musik-, philosophie- und literaturbegeisterten, gefühls- und phantasiebetonten, mittelalterlich-pittoresken, allerdings auch etwas rückständigen und harmlosen Deutschlands, das Madame de Staël so entwarf, sollte nach 1815 jahrzehntelang die Sicht der französischen Eliten prägen und ihnen verschleiern, dass ihr Nachbarland dabei war, Frankreich demographisch, wirtschaftlich und militärisch zu überholen.

Im Mai 1812, kurz nach ihrer letzten Entbindung, brach sie unerlaubt zu einer langen Reise auf, die sie offenbar als Propagandamission gegen Napoleon verstand, der gerade auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt war. Über Österreich, das 1809 widerwillig napoleonischer Satellitenstaat geworden war, reiste sie nach Russland, das ebenfalls widerwillig Frieden geschlossen hatte, aber, während sie dort war, von Napoleons Truppen überfallen wurde. Als Mitteleuropa sich daraufhin in einen Kriegsschauplatz verwandelte, ging sie ins neutrale Schweden, in dessen Armee ihr Sohn Albert Offizier geworden war. Hier verbrachte sie den Winter und versuchte dabei, gegen Napoleon Stimmung zu machen. Im Mai 1813 reiste sie nach London, wo sie bald nach ihrer Ankunft die Nachricht erhielt, dass Albert in einem Duell ums Leben gekommen war. In London blieb sie kriegsbedingt fast ein Jahr. Sie ließ ihr Buch De l’Allemagne drucken, von dem Schlegel einen Satz Korrekturfahnen gerettet hatte, und begann ihre Schrift: Betrachtungen über die Hauptereignisse der Französischen Revolution, gedruckt 1818). Zugleich war sie Mittelpunkt eines regen gesellschaftlichen Lebens.

Noch mehr Aufmerksamkeit erlangte sie in Paris, als sie im Mai 1814, nach der Niederlage und Abdankung Napoleons, dorthin zurückkehrte und wie eine Fürstin Hof hielt. Die „hundert Tage“ Napoleons, vom März bis Juni 1815, verbrachte Madame de Staël einmal mehr in Coppet. Im 1815 September ging sie nach Paris zurück und schloss sich demonstrativ dem neuen König Ludwig XVIII. an. Zum Dank erhielt sie von ihm die zwei Millionen Francs erstattet, die sein älterer Bruder Ludwig XVI. während der Revolutionszeit von ihrem Vater geliehen bekommen hatte. (nach Wikipedia)
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