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brucewelch
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Gutzkow, Karl: Briefe eines Narren an eine Närrin. 1832 V2. [German] 11.12.2010

Karl Gutzkow (1811-1878) ist ein deutscher Schriftsteller des 19. Jh. Er war der Sohn eines niederen preußischen Hofbeamten in Berlin. Nach dem Gymnasium (1821-1828) studiert er Theologie und Philologie an der Berliner Universität bei Hegel, Schleiermacher, von der Hagen, Lachmann und Ranke. Noch als Student wird er Herausgeber der Zeitschrift "Forum der Journalliteratur". Im November 1831 geht er nach Stuttgart, um sich bei Menzel als Mitarbeiter am Literaturblatt zu verdingen. 1832-1833 studiert er in Heidelberg und München. 1834 kommt es zum Bruch mit Menzel, eine aufsehenerregende Artikelserie erscheint in Cottas "Augsburger Allgemeiner Zeitung". Bis zum Verbot aller seiner Schriften im Dezember 1835 arbeitet er als Herausgeber einer Literaturbeilage zur in Frankfurt erscheinenden Zeitschrift "Phönix". Im Jahr darauf wird er wegen angeblicher antikirchlicher Propaganda in "Wally, die Zweiflerin" zu viermonatiger Gefägnishaft verurteilt. 1837 erfolgt die Übersiedlung nach Hamburg, Gutzkow übernimmt die Redaktion des "Telegraphen für Deutschland". Als deren Korrespondent reist er 1842 nach Paris. Im folgenden Jahr wird die Überwachung Gutzkows durch die Polizei eingestellt. Von 1846 bis 1849 ist Gutzkow als Dramaturg am Dresdener Hoftheater tätig. Während der Märzrevolution 1848 hält er eine Ansprache an die Berliner. Im April diesesJahres stirbt seine Frau Amalie geb. Klönne. 1849 heiratet er erneut (Berta Meidinger) und beginnt mit der Arbeit an "Die Ritter vom Geiste". 1852 wird er Herausgeber der Wochenzeitschrift "Unterhaltungen am häuslichen Herd" bei F. A. Brockhaus. Mit der Übersiedlung nach Weimar 1861 übernimmt er den Posten als Generalsekretär der deutschen Schiller-Stiftung, von dem er allerdings 1864 wieder zurücktritt. Wegen Verfolgungswahn muss er sich 1865 in der Heilanstalt St. Gilgenberg aufhalten. Im Jahr darauf beginnt die Arbeit am historischen Roman "Hohenschwangau". 1878 stirbt Gutzkow in Sachsenhausen (Erstickungstod wegen eines Zimmerbrands, den er nach der Einnahme des Schlafmittels Choral selbst ausgelöst hatte). (nach panglos.de)

"Briefe eines Narren an eine Närrin" ist der Form nach ein Briefroman, einseitig wie bei Goethes "Werther" - Antworten der Närrin gibt es nicht; dem Inhalt nach ist das Werk jedoch eine Abrechnung mit der Zeit auf Byronsche und/oder Jean-Paulsche Manier, natürlich kräftig jungdeutsch grundiert. Der Stil ist oft sehr assoziativ, und eine "Handlung" zeichnet sich nur in Konturen im Hintergrund ab. Im Vordergrund steht die Kritik der restaurativen Verhältnisse aus der Sicht eines Republikaners. Gutzkow war 20 J., als er die "Narrenbriefe" verfasste, und Wolfgang Menzel, der ihn wenige Jahre später wegen der "Wally" ins Visier des Polizeistaats bringt, hat ihn zu diesem Briefroman geradezu angestiftet.
Mit der Publikation der 'Narrenbriefe' verband sich für Gutzkow eine Grundsatzentscheidung. Seine geplante Heirat machte eine berufliche Absicherung notwendig, die ihm nur noch im Schuldienst möglich schien, nachdem er sich zum Geistlichen definitiv nicht mehr berufen sah. Gleichwohl wollte er seine Tätigkeit als kritischer Schriftsteller und Publizist keineswegs aufgeben. Um die Bedingungen seiner Zukunft in Berlin auszuloten, suchte Gutzkow wohl bald nach seiner Rückkehr Ende April 1832 seinen alten Gönner auf, den inzwischen zum Wirklichen Geheimen Staats- und Justizminister gewordenen Demagogenverfolger Karl Albert von Kamptz. Bei diesem wollte Gutzkow offensichtlich erkunden, ob er sich Chancen auf ein Amt im preußischen Staatsdienst ausrechnen könne und inwieweit ein solches mit einer geistig unabhängigen schriftstellerischen Tätigkeit vereinbar sei. Es scheint, als ob Kamptz von Gutzkow das Versprechen forderte, auf Publikationen kritischen Inhalts zu verzichten, um sich seine Zukunft nicht zu verbauen. Nach einem Monat Bedenkzeit war die Entscheidung gefallen: Gutzkow schickte das Manuskript der Briefe eines Narren an Campe. Er wagte jedoch nicht, bei der Publikation dieses Erstlingswerkes seinen Namen zu nennen; die Entscheidung für eine Beamtenkarriere hatte er noch nicht ausgeschlossen. Das sofortige Verbot des Buches in Preußen bestätigte seine Vorsicht. (z.T. nach dem Kommentar zu den Narrenbriefen im "Editionsprojekt Karl Gutzkow")

Wegen Fehlern in Brief 12 habe ich eine neue Version eingestellt.
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