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Old 10-16-2008, 08:30 PM   #1
philippd
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Sony, Libri und Thalia über den PRS 505 Launch im Frühjahr 2009

Hallo,

ich war gestern auf der Frankfurter Buchmesse und habe an einer Pressekonferenz von Sony, Libri und Thalia teilgenommen. Diese haben die Einführung des Sony Readers PRS 505 in Deutschland im Frühjahr 2009 angekündigt.
Die Libri GmbH (http://www.home.libri.de/) ist traditionell ein deutscher Buch- und Mediengroßhändler (bei dem ich derzeit auch mein duales Studium der Wirtschaftsinformatik absolviere) und bietet außerdem durch die Tochterfirma Libri.de Internet GmbH (http://www.libri.de/) Online- Shop- Lösungen für Buch- und Medienhändler an.
Thalia ist die zweitgrößte Buchhandelskette in Deutschland (und wird vermutlich bereits jedem ein Begriff sein).
Ich möchte die wichtigsten Aspekte der Pressekonferenz mit euch teilen.


Vertrieb der Hardware
Libri wird vorerst der exklusive Vertriebspartner für den Sony PRS 505 in Deutschland sein. Libri agiert dabei als Zwischenhändler und bietet das Gerät seinen Kunden, zu denen ein Großteil der deutschen Buchhandlungen und Buchhandelsketten gehören, an. Die Einführung des Gerätes ist für Frühjahr 2009 geplant.
Thalia übernimmt in der Partnerschaft die Rolle des “präferierten” Händlers gegenüber dem Endkunden. Um dem gerecht zu werden, wird das neue Lesegerät in über 200 Thalia- Filialen mit besonderen Aktionen beworben und dem Kunden anhand von Vorführmodellen vorgestellt werden. Besonders großen Wert soll darauf gelegt werden, das Verkaufspersonal speziell zu schulen, um bei Problemen mit der Benutzung des Gerätes sowie bei den ersten Schritten im Umgang mit der neuen Technologie professionelle Unterstützung bieten zu können.
Thalia ist jedoch keineswegs exklusiver Partner im Geschäft mit dem Endkunden. Vielmehr werden sämtliche Libri- Kunden, zu denen bereits über 4000 Buchhandlungen und weitere Einzelhändler zählen, in der Lage sein, das Gerät einzukaufen. Auch werden von Libri vermutlich auch Schulungen für unabhängige Buchhändler veranstaltet, um auch diesen professionelles Know- How im Umgang mit dem Gerät zu vermitteln.
Der endgültige Preis für das Gerät in Deutschland wurde bislang noch nicht festgelegt, jedoch wird er vergleichbar mit den Preisen in Großbritannien und Frankreich sein, wo das Gerät bereits eingeführt wurde.
Auf die Frage, ob der PRS 700 ebenfalls im Frühjahr in Deutschland eingeführt werde, antwortete Jeffrey von Ede (Sony), dass in jedem Fall mit der Einführung des PRS 505 begonnen werde und anschließend geprüft werde, in wie fern der PRS 700 für den deutschen Markt geeignet sei. Er betonte, dass die Wünsche der Kunden von Land zu Land variieren können und wies sehr hypothetisch darauf hin, dass unter Umständen auch ein weiteres individuelles Modell (für den europäischen / deutschen Markt) denkbar wäre. Hier ist es denke ich zu früh für weitere Spekulationen.

Vertrieb der Inhalte
Ich denke dies ist wohl der wichtigste Punkt, wenn wir anfangen von E-Books in Deutschland zu sprechen, denn bisher sind die wenigsten deutschsprachigen Bücher digital verfügbar.
Auf der Pressekonferenz wurde mitgeteilt, dass Sony derzeit nicht plant, einen eigenen Online- Shop für deutschsprachige Bücher zu veröffentlichen. Vielmehr wird Libri eine Plattform namens Libri.Digital anbieten, welche wie ein Behältnis für eine Vielzahl von E-Books verstanden werden kann. Jedem deutschen Verlag wird es möglich sein, Bücher im ePub Format in diese Plattform einzuspeisen. Es wird dabei dem Verlag überlassen bleiben, ob die Werke vor der Weitergabe an den Kunden mit dem Adobe Digital Editions DRM System geschützt werden oder beispielsweise lediglich Watermarking- Technologie benutzt wird. Es haben bereits einige Verlage angedeutet, dass Interesse an der Nutzung des DRM Systems besteht. (Ein Marketing Manager von Sony hat an dieser Stelle auf die Parallelen zur Musikindustrie hingewiesen und sagte, dass es von Vorteil sein könnte, aus den Erfahrungen zu lernen und ein nicht zu restriktives Rechtemanagement zu betreiben. Ich denke ich brauche auf diesen Punkt an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingehen, immerhin ist es ein allgemeines internationales Problem über das man einige Bücher schreiben könnte.)
Libri wird die Bücher aus dem Libri.Digital Repository nicht direkt an Endkunden verkaufen, sondern stellt diese einer Vielzahl von Onlinehändlern wie z.B. auch Thalia.de und weiteren Retailern bereit, sofern diese über die technischen Möglichkeiten der Einbindung in ihr Shopsystem verfügen. Die Libri.de Internet GmbH wird darüber hinaus gehostete Online- Shop- Lösungen für Kunden anbieten, welche nicht über die technische Infrastruktur verfügen, um selbst einen komplexen Onlineshop aufzusetzen. Diese Shops können personalisiert und an das Corporate Design des Kunden angepasst werden. Auf diese Weise wird es auch dem „kleinen Buchhändler um die Ecke“ ermöglicht werden, an dem gesamten Vertrieb von E-Books (sowohl im Bereich der Hardware als auch im Bereich der Inhalte) zu partizipieren, ohne größere Investitionen tätigen zu müssen.
Ein sehr gutes Zeichen ist meiner Meinung nach, dass bereits eine Menge von Verlagen angekündigt hat, E-Books auf der Plattform Libri.Digital bereitzustellen. Zu diesen zählen unter Anderem Bebltz, Bertelsmann, Campus, dtv, Goldmann, Hanser, Heyne, Lübbe und Luchterhand.



Ich denke in jedem Falle wird 2009 ein sehr spannendes Jahr für das E-Book in Deutschland.

Gruß
Philipp
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Old 10-17-2008, 03:31 AM   #2
Marc_liest
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Gute Nachrichten,

allerdings ist mir die Aussage "Frühjahr 2009" zu schwammig.
Ich fürchte ich muss mir den PRS 505 schon früher kaufen, der
ja auf Amazon.com, Ebay etc. bereits verfügbar ist.
Für eine Empfehlung einer guten Einkaufsquelle wäre ich dankbar.
*Bücher auf einem iPhone lesen ist doch nicht so toll.

Gruß
Marc
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Old 10-17-2008, 04:29 AM   #3
Thoran
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Hallo Philipp,

vielen Dank für Deinen informativen Bericht!

Gruß, Thoran
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Old 10-17-2008, 10:32 AM   #4
tintifaxl
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Originally Posted by Marc_liest View Post
Gute Nachrichten,

allerdings ist mir die Aussage "Frühjahr 2009" zu schwammig.
Ich fürchte ich muss mir den PRS 505 schon früher kaufen, der
ja auf Amazon.com, Ebay etc. bereits verfügbar ist.
Für eine Empfehlung einer guten Einkaufsquelle wäre ich dankbar.
*Bücher auf einem iPhone lesen ist doch nicht so toll.

Gruß
Marc
Ich habe meinen vor 14 Tagen bei waterstones.com bestellt und 3 Tage später schon bekommen. Der Sitz des Shops ist innerhalb der EU (UK) und ist die Bezugsquelle für die ersten europäischen Sony Reader. Deshalb natürlich auch keinen Stress mit EuSt und Zoll gehabt.

Bezahlt habe ich inkl. Versand 203 GBP, was das in EUR ausmacht weiss ich erst, wenn ich die Kreditkartenabrechnung bekommen habe.
tintifaxl is offline   Reply With Quote
Old 10-17-2008, 05:29 PM   #5
Marc_liest
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Originally Posted by tintifaxl View Post
Bezahlt habe ich inkl. Versand 203 GBP, was das in EUR ausmacht weiss ich erst, wenn ich die Kreditkartenabrechnung bekommen habe.
Das ist ja ein super Tipp, das sind nur 261,00€

Klasse, danke!
Marc_liest is offline   Reply With Quote
Old 10-22-2008, 06:32 AM   #6
Stenis
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Hi,

naja, für den normalen User, der sich hier in den Foren tummelt, ist das eher nix, weil man sich die Geräte ja auch problemlos über Ebay stc. besorgen kann.

Aber ich stimme Dir zu, mit der Bereitstellung des Contents steht und fällt die breite Massenanwendung. Ich sehe hier allerdings ein kleines Problem neben der Angst der Verlage, das Gleiche zu erleben wie die Musikindustrie:

Das Modell der Buchpreisbindung soll ja auch auf Ebooks übertragen werden, zwar etwas günstiger, aber damit verpufft natürlich der Kostenvorteil, da die Kosten für das Gerät irgendwie wieder reingeholt werden müssen. Solange solche Geräte keinen Coolness-Faktor wie beispielsweise ein I-Phone haben, kommt halt immer das Argument "Viel zu teuer" ...

Aber vieleicht gibts ja dann auch solche Modelle wie: Gerät umsonst aber dafür einmal im Monat Kaufzwang für ein Buch oder so.

gruss stefan
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Old 10-22-2008, 05:26 PM   #7
Gudy
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Originally Posted by Stenis View Post
Das Modell der Buchpreisbindung soll ja auch auf Ebooks übertragen werden, zwar etwas günstiger, aber damit verpufft natürlich der Kostenvorteil, da die Kosten für das Gerät irgendwie wieder reingeholt werden müssen.
Wieso? Wenn z.B. die Mobipocket-Ausgabe des Buches X von Autor Y überall dieselben 3,95 Euro kostet während die Paperback-Ausgabe für'n knappen Zehner zu haben ist und die LIT-Version einheitlich 3,69 Euro kostet, ist das doch in Ordnung - und nichts anderes sagt die Buchpreisbindung aus: Dieselbe Ausgabe eines Werkes kostet überall das gleiche.

Klar wird es auch Verlage geben, die ihre Ebooks für mehr Geld als ihre Paperbacks verscherbeln wollen, aber die verkaufen dann halt keine Ebooks (jedenfalls nicht an mich). Problematisch könnte dann noch Amazon's Marktmacht als Inhaber des Kindle und des Mobipocket-Formats werden, andererseits ist Mobipocket nicht das einzige (DRM-behaftete) Ebook-Format, insofern denke ich auch hier nicht, dass das SOOOO ein Riesenproblem wird, zumal insbesondere Sony in Deutschland ja anscheinend mit dem offenen ePub-Standard starten will.
Gudy is offline   Reply With Quote
Old 10-23-2008, 02:54 AM   #8
Stenis
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Originally Posted by Gudy View Post
Wieso? Wenn z.B. die Mobipocket-Ausgabe des Buches X von Autor Y überall dieselben 3,95 Euro kostet während die Paperback-Ausgabe für'n knappen Zehner zu haben ist und die LIT-Version einheitlich 3,69 Euro kostet, ist das doch in Ordnung - und nichts anderes sagt die Buchpreisbindung aus: Dieselbe Ausgabe eines Werkes kostet überall das gleiche.
Das möchte ich sehen. Eher wird es so sein: wenn das Buch 9.99 kostet, dann kostet das E-Book 8.99.... Davon mal abgesehen, die Buchpreisbindung verhindert ganz klar einen normalen Wettbewerb.

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Originally Posted by Gudy View Post
Klar wird es auch Verlage geben, die ihre Ebooks für mehr Geld als ihre Paperbacks verscherbeln wollen, aber die verkaufen dann halt keine Ebooks (jedenfalls nicht an mich).
Glaube ich nicht, keiner wird versuchen, Ebook teuerer zu verkaufen als normale Bücher.

Quote:
Originally Posted by Gudy View Post
Problematisch könnte dann noch Amazon's Marktmacht als Inhaber des Kindle und des Mobipocket-Formats werden, andererseits ist Mobipocket nicht das einzige (DRM-behaftete) Ebook-Format, insofern denke ich auch hier nicht, dass das SOOOO ein Riesenproblem wird, zumal insbesondere Sony in Deutschland ja anscheinend mit dem offenen ePub-Standard starten will.
Seit wann gehört Mobipocket Amazon? :-)
Natürlich hat Amazon Marktmacht, was im übrigen gerade hier in Deutschland wiederum eine Folge der Buchpreisbindung ist = konstante Gewinne :-)

Mittlerweile kommen andere wie z.B. Librie aber auch langsam in die Gänge. DRM dürfte auch nicht die Antwort sein, bei den MP3's geht's ja jetzt auch anderes, aber eben auch über den Preis.

Was aber auch hier nicht verhindert werden kann: Bücher werden genauso wie Musik in Wert und Qualität sinken, es wird mehr (jeder kann sein eigener Verlag sein) und billigere Bücher geben.
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Old 10-24-2008, 04:27 PM   #9
Gudy
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Originally Posted by Stenis View Post
Das möchte ich sehen. Eher wird es so sein: wenn das Buch 9.99 kostet, dann kostet das E-Book 8.99.... Davon mal abgesehen, die Buchpreisbindung verhindert ganz klar einen normalen Wettbewerb.
Das ist ja beides so weit richtig. Mein Punkt ist eher der Zweifel an dem ursächlichen oder wenigstens unmittelbaren Zusammenhang zwischen marktfähigen Ebookpreisen einerseits und der Buchpreisbindung andererseits (und mein Beispiel sollte daher die Möglichkeit der friedlichen Koexistenz der beiden Konzepte illustrieren). An diesen Zusammenhang glaube ich nämlich angesichts der teilweise utopischen Preisvorstellungen bei Ebooks auch und gerade in Ländern ohne Buchpreisbindung nicht so recht.

Mit anderen Worten, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, und wer die beide in einen Topf wirft, hilft - so wie ich das sehe - der Sache nicht wirklich weiter und hat wahrscheinlich auch irrige Vorstellungen von den Entscheidungswegen im durchschnittlichen Buchverlag.

Quote:
Originally Posted by Stenis View Post
Seit wann gehört Mobipocket Amazon? :-)
Laut Google("amazon acquires mobipocket") seit März 2005.

Quote:
Originally Posted by Stenis View Post
Natürlich hat Amazon Marktmacht, was im übrigen gerade hier in Deutschland wiederum eine Folge der Buchpreisbindung ist = konstante Gewinne :-)
Nun ja, dem Amerikanischen Mutterhaus geht es ohne Buchpreisbindung aber auch nicht wirklich schlecht...

Quote:
Originally Posted by Stenis View Post
Was aber auch hier nicht verhindert werden kann: Bücher werden genauso wie Musik in Wert und Qualität sinken, es wird mehr (jeder kann sein eigener Verlag sein) und billigere Bücher geben.
Klar, der Long Tail wird länger werden. Da ich Bestsellerlisten aber schon seit Ewigkeiten ignoriere und seit Jahren mit Vergnügen Bücher und Seriengeschichten online bzw. als Ebook lese, stört mich das jetzt eher nicht. Ganz im Gegenteil.
Gudy is offline   Reply With Quote
Old 10-31-2008, 03:39 PM   #10
Stenis
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Originally Posted by Gudy View Post
Das ist ja beides so weit richtig. Mein Punkt ist eher der Zweifel an dem ursächlichen oder wenigstens unmittelbaren Zusammenhang zwischen marktfähigen Ebookpreisen einerseits und der Buchpreisbindung andererseits (und mein Beispiel sollte daher die Möglichkeit der friedlichen Koexistenz der beiden Konzepte illustrieren). An diesen Zusammenhang glaube ich nämlich angesichts der teilweise utopischen Preisvorstellungen bei Ebooks auch und gerade in Ländern ohne Buchpreisbindung nicht so recht.

Mit anderen Worten, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, und wer die beide in einen Topf wirft, hilft - so wie ich das sehe - der Sache nicht wirklich weiter und hat wahrscheinlich auch irrige Vorstellungen von den Entscheidungswegen im durchschnittlichen Buchverlag.
Naja, klassischerweise wird der Buchmarkt durch die Verlage bestimmt, daher werden die schon selbst alles in in einen Topf werfen. Allerdings wird sich hier, ähnlich wie im Musikmarkt, gerade bei unbekannteren Autoren einiges bewegen, da diese sich zu minimalen Kosten selbst im Internet vermarkten können - siehe z.B. Paul Coelho (zugegeben nicht wirklich unbekannt:-)) Im Vergleich zum Musikmarkt dürfte das Beharrungsvermögen am "normalen" Buch aber größer sein, ein wirklicher wirtschaftlicher Vorteil existiert nicht - ob ich nun ein Buch für 10 € kaufe oder für 5 €, man hat einige Stunden Spass dran und dann ist gut. Die meisten sind eh Gelegenheitsleser und der Gadget-Faktor eines Ebook-Readers kommt nicht entfernt an ein Handy ran.
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