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Frodok
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Reuter, Gabriele: Der Amerikaner. (german) V1. 8 Feb 2013

Gabriele Reuter (8. Februar 1859 in Alexandria – 16. November 1941 in Weimar) war eine deutsche Schriftstellerin.

Die zu Lebzeiten vielgelesene Autorin wurde bekannt durch ihren Roman "Aus guter Familie" (1895), der die "Leidensgeschichte eines Mädchens" (Untertitel), einer typischen "höheren Tochter" der Wilhelminischen Ära schilderte. Er verkaufte sich bis 1931 in 28 Auflagen. Weitere Bestseller waren etwa ihr Roman "Ellen von der Weiden" (1900), die Novellensammlung "Frauenseelen" (1901) oder der Roman "Der Amerikaner" (1907). Heute ist Gabriele Reuter nahezu vergessen. (aus Wikipedia)

Näheres zur Autorin, siehe: Wikipedia

Der Amerikaner. S. Fischer Verlag, Berlin, 1907.

Quote:
Weil er so drollig schrieb, befestigte sich die Anschauung bei ihr, es müsse ihm doch nicht allzu schlecht gehen. Er verdiente auf eine rätselhafte Weise sogar sehr viel Geld. Eigentlich klang es ja wie ein Spaß und war kaum zu glauben. Er hatte nämlich eine merkwürdige Art von Lederstrippchen mit verschiedenen verstellbaren Haken erfunden, an dem die Gold- und Kupfergräber im Westen ihre Werkzeuge am Gürtel tragen konnten. Seitdem er dieses Strippchen erfunden, hatte er das Graben aufgegeben. Seine Briefe wurden nun wie eine von köstlichen Freudenschätzen schimmernde Mine: er war auf dem Weg, ein reicher Mann zu werden – er kaufte Häuser – er baute Straßen – er richtete Fabriken ein – er fuhr im Auto durch seine Besitzungen ...
Endlich wollte er auch seine Absicht ausführen und einmal hinüberflitzen, die Eltern zu besuchen, um dem Vater seine Schulden abzutragen und mit August wegen seiner Zukunft zu sprechen. Hinter allen Geldsorgen, die sie in ihrem Rauschenrode plagten, stand diese am Horizont ihres Lebens glänzende Hoffnung.
Da wurde der liebe Gott grausam ... Ja, Frau von Kosegarten konnte es nicht anders bezeichnen: Er wurde grausam. Fritz schrieb nach einer beängstigend langen Pause aufs neue: sein lange gehegter Plan solle nun zur Tat werden. Er wolle heimkehren ins alte Vaterhaus. Aber sie sollten sich keine Illusionen machen, er sei kein reicher Mann mehr. Was er so jäh gewonnen, sei alles wieder verloren. Sein Sozius habe ihn fürchterlich betrogen. Er wolle nicht klagen, er trage selbst einen Teil Schuld an dem Zusammenbruch, und die Wahrheit zu sagen, stehe er nackt und bloß wie am Tag seiner Ankunft in Neuyork dem Schicksal gegenüber. Und nun sei es wunderlich, seine Nerven müßten wohl durch die geschäftlichen Mißgeschicke etwas angegriffen sein, kurz, er fühle sich sonderbar weichmütig ums Herz und habe ein blödsinniges Verlangen, sie alle wiederzusehen. Da er ja doch im Augenblick nichts in Amerika versäume, bitte er den Vater, ihm das Reisegeld zu einem Besuch in Deutschland zu schicken, vielleicht könne er ihm auch mit der geschäftlichen Erfahrung, die er inzwischen gewonnen habe, beratend zur Seite stehen.
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