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Schlegel, Dorothea: Florentin. (german) V1. 31 Dec 2012
Näheres zur Autorin, siehe: Wikipedia Florentin ist der einzige Roman von Dorothea Schlegel, der im Januar 1801 bei Johann Friedrich Bohn in Lübeck anonym erschien. Friedrich Schlegel, der Ehegatte der Autorin, gab das Buch heraus. Florentin ist auf dem Wege zum nächsten Hafen. In Amerika will er den englischen Kolonisten seine Dienste anbieten. Unterwegs hilft er Graf Schwarzenberg, General in Diensten des Kaisers, aus einer misslichen Situation während der Jagd. So wird Florentin bei den Schwarzenbergs gastfreundlich aufgenommen. Gräfin Juliane, die Tochter des Hauses, zeigt dem Durchreisenden einige Gemälde im Kabinett des Hausherrn. Florentin interessiert sich für das Bildnis einer Dame. Juliane erläutert, das ist Tante Clementina, die Schwester ihres Vaters. Florentin bleibt wochenlang und freundet sich mit Juliane und deren Bräutigam Eduard von Usingen an. Auf Drängen des Brautpaares erzählt Florentin aus seinem Leben. Vaterlos wurde er vier Jahre lang in einem Benediktinerkloster erzogen. Als Fünfzehnjährigen gelang ihm die Flucht. Mit Unterstützung des Marchese, eines Nachbarn, besuchte er zwei Jahre die Militärakademie. In Venedig hängte er den Soldatenberuf an den Nagel und wurde Maler. Als Kopf einer Bande intriganter Jugendlicher wurde er in einen Mordfall verwickelt und konnte nach Rom fliehen. Florentin schwängerte eine Römerin. Die Treulose trieb ab, verließ Florentin und erlag den Nachstellungen Se. Eminenz, des Kardinals. Den Verfolgungen des Kardinals entzog sich Florentin durch die Flucht nach Frankreich. In Paris schlug er sich als Maler durch. Den Winter verbrachte er in Basel. Dort las Florentin deutsche Dichter im Original. Er kehrte nach Venedig zurück. Kurz vor der Hochzeit von Juliane mit Eduard überrascht Florentin die Hausherrin Gräfin Eleonore mit seiner überstürzten Abreise zu ihrer Schwägerin, der Gräfin Clementina. Bei der kunstliebenden Gräfin lebt die junge Betty. Sie nennt Clementina ihre Tante. Betty ist dem "eifersüchtigen, brauseköpfigen" Rittmeister von Walter versprochen. Schließlich trifft Florentin die Gräfin Clementina. Es bleibt bei dem erstaunten gegenseitigen Wiedererkennen. Kein Wort fällt. Florentin weist den Rittmeister in die Schranken, macht sich davon und ist "nirgends zu finden". (aus Wikipedia) Quote:
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