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Old 11-02-2012, 03:59 PM   #1
Frodok
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Forster, Georg: Ansichten vom Niederrhein etc. (german) V1. 2 Nov 2012

Johann Georg Adam Forster (27. November 1754 in Nassenhuben bei Danzig – 10. Januar 1794 in Paris) war ein deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist, Essayist und Revolutionär in der Zeit der Aufklärung. Er nahm an der zweiten Weltumsegelung James Cooks teil und lieferte wichtige Beiträge zur vergleichenden Länder- und Völkerkunde der Südsee. Er gilt als einer der ersten Vertreter der wissenschaftlichen Reiseliteratur. Als deutscher Jakobiner und Mitbegründer des Mainzer Jakobinerklubs gehörte er zu den Protagonisten der kurzlebigen Mainzer Republik. (aus Wikipedia)

Näheres zu Person und Werk, siehe: Wikipedia

Seine Reiseerinnerungen:
Ansichten vom Niederrhein, von Brabant, Flandern, Holland, England und Frankreich; im April, Mai und Junius 1790. - sind 1791 (Teil 1-2) und 1794 (postum, Teil 3) in Berlin erschienen.

Von Mainz aus unternahm er im Frühjahr 1790 gemeinsam mit dem jungen Alexander von Humboldt eine ausgedehnte Reise, die ihn in die Österreichischen Niederlande, nach Holland, England und Paris führte. Seine Eindrücke schilderte er in dem zwischen 1791 und 1794 erschienenen dreibändigen Werk Ansichten vom Niederrhein, von Brabant, Flandern, Holland, England und Frankreich im April, Mai und Juni 1790. Johann Wolfgang von Goethe lobte es in einem Brief an den Autor als „so angenehm als unterrichtend, man mag, wenn man geendigt hat, gerne wieder von vorne anfangen und wünscht sich, mit einem so guten, so unterrichteten Beobachter zu reisen.“ [8] Das Buch enthält neben vielen ökonomischen u.a. ausführliche kunsthistorische Betrachtungen, die für die wissenschaftliche Kunstgeschichte ebenso stilbildend wurden wie A Voyage round the world für die Ethnologie. Forster gehörte beispielsweise zu den Ersten, die zu einer gerechten Beurteilung der damals noch weitgehend als „barbarisch“ abgetanen gotischen Kunst gelangten, und nahm Ideen der Romantik vorweg.

Aber wie 15 Jahre zuvor in der Südsee, so galt auch auf dieser neuen Reise sein Hauptinteresse wieder dem sozialen Verhalten der Menschen. Volksaufstände in Flandern und Brabant und natürlich die Revolution in Frankreich hatten Forsters Interesse geweckt. Seine Reise in diese Gebiete sowie in die Niederlande und England, wo die bürgerlichen Freiheiten vergleichsweise weit entwickelt waren, sollte ihm nicht zuletzt dazu dienen, sich seines eigenen politischen Urteils zu vergewissern. Denn er war damals bereits ein überzeugter Gegner des Ancien Régime. Wie viele andere deutsche Gelehrte hatte auch er den Ausbruch der Revolution im Jahr zuvor als konsequente Folge der Aufklärung begrüßt. Bereits am 30. Juli 1789, kurz nach Bekanntwerden des Sturms auf die Bastille, hatte er seinem Schwiegervater, dem Göttinger Philologen Christian Gottlob Heyne, geschrieben:

Schön ist es aber zu sehen, was die Philosophie in den Köpfen gereift und dann im Staate zustande gebracht hat. (…) Also ist es doch der sicherste Weg, die Menschen über ihre Rechte aufzuklären; dann gibt sich das übrige wie von selbst.
(aus Wikipedia)
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Old 11-10-2012, 04:19 PM   #2
medard
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Das ist ein wirklich bemerkenswertes Buch. Ich bin mit Reiseliteratur aus dieser Werkepoche nicht sonderlich vertraut, aber was ich hier sehr auffällig finde ist, dass Forster überhaupt keine Anstrengung unternimmt, die von ihm besuchten Orte auch tatsächlich zu schildern oder zu beschreiben. Wie schaut es dort aus, wo schläft man, wie reist man von Ort zu Ort? - Dies alles spielt im Grunde keine Rolle.

Was für Forster wichtig ist: Seine Eindrücke bei der Betrachtung von Kunstwerken zu schildern. Er besucht die Kunstsäle in jedem Ort, bemüht sich aber nicht sonderlich die dort gezeigten Werke zu beschreiben. Ihm geht es vielmehr darum seine innerweltlichen Zustände beim Betrachten der Kunstwerke mitzuteilen.

Und das kann aus heutiger Sicht sehr interessant sein. Manchmal ist es sogar ein wenig witzig. Forster beschwert sich arg über den grässlichen Rubens und die gesamte flämische Malerei.. Das war für ihn wohl moderne Kunst, neumodisches Zeug. Abscheulich, grässlich, belästigend..

Forster ist allerdings ein aufgeklärter Zeitgenosse, der sich gegen Schwärmertum, auch religiöses, sehr klar abgrenzt. Aber wenn es religiöse Dinge gibt, dann müssen sie wenigstens seinen philosophisch-ästhetischen Neigungen entgegenkommen, und wenn sie das nicht tun (und in der Mehrzahl der Fälle haben sie tatsächlich die Frechheit, dies zu unterlassen), dann werden wir darüber seitenlang in Kenntnis gesetzt..

Quote:
Vergleichen, Ähnlichkeiten und Unterschiede bemerken, ist das Geschäft des Verstandes; schaffen kann nur die Einbildungskraft, und in dem Objektiven sich selbst genießen nur jene reine, innere Empfänglichkeit des Herzens, die ich, in der höheren, eigentlichen Bedeutung des Wortes, den Sinn nenne. Wir geben uns das Maaß unserer Kraft nicht selbst, mehren und mindern es nicht, bestimmen nicht einmal die Art ihrer Äußerung. Die Spontaneität unseres Wesens, vermittelst deren wir empfinden, ist die gemeinste; sie ist sogar eine thierische Eigenschaft, und beide, die Phantasie sowohl als der Verstand, setzen den Sinn voraus, ohne welchen sie leer und unwirksam blieben. Auch die Einbildungskraft hat man, wie mich dünkt, mit Recht, den Thieren in gewissem Grade zuerkannt, und daher der Urtheilskraft einen wesentlichen Vorzug vor ihr eingeräumt. Auf eine Rangstreitigkeit der Seelenkräfte wollen wir uns hier nicht einlassen, wenn man nur zugesteht, daß oft mit vieler Einsicht äußerst wenig Phantasie verbunden ist, hingegen die höchste, schöpferische Energie des Geistes, der methaphysische Bildungstrieb, wenn ich ihn so nennen darf, welcher neue Wesen hervorbringt, ohne Phantasie sich nicht denken läßt.
(Hervorhebungen von mir)
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