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Old 01-19-2010, 08:41 AM   #7
K-Thom
Wizard
K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
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1. e-bücher werden den gesamtumsatz wohl nicht steigern.
Das hat man vor ein paar Jahren vom MP3-Verkäufen auch gedacht.

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2. kostet derzeit die fertigung von e-büchern zusätzlich geld, da die verlage ihre dokumente anscheinend lediglich als pdf gesichert haben.
Richtig. Jedes weitere Format kostet Geld. Die Kosten dafür sind aber vergleichsweise gering und schlicht und ergreifend eine Investition.

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3. droht das schicksal der musikbranche (raubkopien).
eBooks werden seit Jahren raubkopiert, zu Tausenden. Und als Vorlagen dienen, na? Richtig, die gedruckten Bücher und Taschenbücher.

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4. besitzen zumindest die großverlage ja in der regel auch druckereien.
Die wenigstens Verlage haben noch eine integrierte Hausdruckerei. Viele sind inzwischen als eigenes Unternehmen ausgegliedert, und viele Verlage (selbst große) lassen kostengünstig in Osteuropa drucken.

Aber ganz richtig: um eBooks effektiv zu nutzen, müssten Verlage eine neue Infrastruktur für diesen Teilbereich schaffen. Aber selbst Musikverlage mit ihrer verhältlichmäßig deutlich größeren Marktmacht haben es nicht geschafft, MP3-Verkäufe langfristig aufzuhalten.

Es liegt am Kunden. Die Verlage sind Dienstleister und wollen ihr Geld auf dem Markt verdienen, auf dem es etwas zu holen gibt. Solange also die Kunden keine eBooks wollen, wollen sie auch die Verlage nicht.
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