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Old 12-14-2009, 07:17 PM   #5
K-Thom
Wizard
K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
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Tja, mit dem letzten Satz bringt es netseeker schön auf den Punkt. Zudem kommt: Wenn man schon ändert bzw. umschreibt, dann bitte richtig und komplett. Alleine schon aus Respekt gegenüber dem Autor. Ansonsten ist es Stückwerk und wird der Originalfassung nicht gerecht. Der Aufwand ist dann natürlich dementsprechend größer.

Ist der Text aus dem Urhebrrecht raus, spricht grundsätzlich nichts gegen eine Bearbeitung. Grundsätzlich.
Ich z.B. hatte mir die alten Jules Verne hier bei MR heruntergeladen und habe nach den ersten Seiten aufgehört, sie weiterzulesen. Es ist ein solch antiquiertes Deutsch, dass ich persönlich nicht mehr damit klar komme. Ich würde die Bände am liebsten umschreiben. Was bei Verne nicht einmal den Autor trifft, sondern "nur" den Originalübersetzer.

Gegenbeispiel ist natürlich Karl May, dessen Werke so häufig umgeschrieben wurde, dass die heute erhältliche Fassung sich von der ursprünglichen deutlich unterscheidet (die nach heutigen Sprachkonventionen kaum noch lesbar wäre). Die Änderungen kommen aber von offizieller Seite, und besitzen somit eine gewisse Legitimität (zumindest formal).

Bei einem deutschen Autor würde ich nicht mehr als objektiv feststellbare Fehler verbessern. Rechtschreibfehler, Setzfehler (der Druckerei), offensichtliche inhaltliche Fehler, die ein gutes Originallektorat vermissen lassen.
Gerade den Stil des Autoren würde ich unangetastet lassen. Er/Sie hatte Gründe, es so und nicht anders zu schreiben. Und das sollte man wiederum respektieren.
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