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Old 07-29-2009, 06:07 PM   #3
K-Thom
Wizard
K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.K-Thom ought to be getting tired of karma fortunes by now.
 
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Da kann ich aus eBook-Verleger dem Nähkästchen plaudern (nein, genaue Zahlen nenne ich jetzt auch nicht ).

Wir hatten mit "Der Graf von Monte Christo" so 2007-08 getestet, ob Klassiker ankommen. Den Titel gab's damals schon bei verschiedenen Seiten kostenlos.
Die Verkäufe haben sich im Gesamtdurchschnitt im oberen Drittel bewegt und haben meine Erwartungen mehr als erfüllt.

Rein von der kaufmännischen Seite her sind Klassiker daher ganz klar ein Gewinn für einen Herausgeber. Keine Lizenzgebühren, keine Honorare, keine Vertragslaufzeit, eventuell Kosten fürs Cover (bei Eigenherstellung entfallen auch die).
Sprich: Bei Direktverkauf verbleibt ein sehr großer Teil der Einnahmen beim Anbieter und subventioniert damit sogar schlechter gehende Titel.

Warum kaufen sich nun Leute Titel, die sie auch kostenlos haben könnten? Bequemlichkeit, Unkenntnis oder das passende Format, denke ich.
Kunden sind bequem und bleiben gerne auf wenigen Seiten. Wenn die eBook-Seite meines Vertrauens also einen Klassiker hat, der mich interessiert, dann kaufe ich ihn. Ich muss ihn nicht suchen, ich muss ihn nicht konvertieren, und ich bekomme ihn gleich im gewünschten Format. Wenn der Preis dann noch entsprechend günstig ist, warum nicht?
User sind auch bequem, was die eigentliche Arbeit betrifft. Gutenberg.de? Kapitel zusammenpflücken. Zeno.org? Ebenso. Gutenberg.org? Wenn man Englisch kann, okay. Das ist für viele Leser ein Aufwand, den sie nicht betreiben wollen. Geht mir privat nicht anders.

Dann, wie viele eBook-Leser kennen tatsächlich MobileRead? Ich beschäftige mich seit 2000 mit eBooks und bin trotzdem erst durch das Cybook und den Link bei Bookeen auf das Forum hier gestoßen. Im deutschsprachigen Raum dürfte beam tatsächlich mehr Kunden haben als MobilRead deutschsprachige Mitglieder. Die kostenlosen Titel würden dort also eine weitere Verbreitung finden.
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