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Old 05-22-2009, 03:59 PM   #58
Insider
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Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

Tucholsky zählte zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor und Lyriker. Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor rechten Tendenzen – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.

Habe festgestellt, dass Kurt Tucholsky hier noch mit keinem Werk vertreten ist. Das soll sich nun ändern.
Möchte bekannte und unbekannte Werke von ihm hier so nach und nach einstellen.

Beginne mit:


» Schloss Gripsholm «

Das Buch beginnt mit dem Abdruck eines fiktiven Briefwechsels zwischen dem Autor und seinem Verleger, Ernst Rowohlt („Ernst (Riesenschnörkel) Rowohlt“, gibt Tucholsky die Unterschrift wieder). Darin animiert Rowohlt den Autor zu einer leichten Liebesgeschichte, und dieser feilscht um ein höheres Honorar.

Die eigentliche Geschichte, die unmittelbar anschließt, behandelt den Sommerurlaub des Ich-Erzählers mit seiner Freundin Lydia in Schweden. Nach der Zug- und Fährfahrt und einigem Suchen landen beide im Schloß Gripsholm, wo sie etwa drei Wochen verbringen. In ihrer Sommerfrische erhalten sie nacheinander Besuch von Kurts altem Kameraden und Freund Karlchen sowie von Lydias bester Freundin Billie. Die Episodenerzählung mit einer - damals sehr kühnen - erotischen Eskapade wird kontrastiert von einer Parallelhandlung: Die Sommerfrischler beobachten auf einem Spaziergang ein kleines Mädchen, das in einem nahegelegenen Kinderheim lebt und unter der sadistischen Leiterin des Instituts leidet. Die Besucher beschließen, das drangsalierte Kind zu retten und arrangieren mit der in der Schweiz lebenden Mutter, dass die Kleine der Heimleiterin in einem schwarzen Dialog entrissen und nach Hause gelassen wird.
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