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Old 02-17-2009, 12:51 PM   #2
netseeker
sleepless reader
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Interessanter Artikel, der widerspiegelt wie sich die Verlage (vgl. Artikel bei Heise, Spiegel, FAZ etc.) in diesem Fall ebenfalls geschlossen hinter die VG Wort stellen. In Berichten über den "deutschen Streiter [..] gegen das Projekt Google Books" (FAZ) wirft man mit unbelegten "zehntausenden urheberrechtlich geschützten Werken" um sich, um dem größten Vertreter der "globalen Enteignungsmaschinerie Internet" (H. Prantl, Leiter des Ressort Innenpolitik der Süddt. Zeitung am 18.06.08 auf der Jubiläumsfeier der VG Wort) den Krieg zu erklären.

Natürlich sind die Ansprüche sicherlich berechtigt und Google sollte und muß ein wesentlich aktiveres Interesse an der Wahrung der Urheberrechte zeigen. Aber trotzdem irgendwie haben da doch einige auf deutscher Seite ein richtiges Problem, wenn die Sprache dabei so martialisch wird und alles irgendwie nach Kriegserklärung klingt.

Die von der VG Wort praktizierte Auslegung des eigentlich "fairen Ausgleichs zwischen Urhebern und Nutzern" lässt bei mir sowieso das Bild von der Melkmaschine aufkommen - und wir Nutzer sind dabei die Kühe.
Man nimmt sich neuerdings sogar des "Schutzes von verwaisten Werken ohne ausfindig zu machende Urheber" an. Bitte?
Der Urheber (oder seine Erben) stellt auf irgendeinem Kanal ein Werk der Öffentlichkeit zur Verfügung, macht jedoch die Urheberschaft nicht geltend und die Nutzer sollen trotzdem an irgend jemand zahlen?
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